Hitze, Dürre, Niedrigwasser: Wenn das Klima zum Geschäftsrisiko wird
Hitze, Dürre, Niedrigwasser: Wenn das Klima zum Geschäftsrisiko wird

Hitze, Dürre, Niedrigwasser: Wenn das Klima zum Geschäftsrisiko wird

Börsen-Zeitung | Nachhaltiges Investieren


03.09.2026 • 28 Min.

Eine Durchschnittstemperatur um 3,3°C über dem langjährigen Mittel, wenig Regen: Auch Unternehmen haben die extremen Bedingungen des Sommers zu spüren bekommen. „Wir sehen das jetzt bei den Calls zu den Quartalszahlen: In jedem zehnten Call wird das Thema Dürre, Waldbrand und Co. angesprochen“, berichtet Henrik Pontzen, Chief Sustainability Officer der Union Investment, im Podcast „Nachhaltiges Investieren“ der Börsen-Zeitung. „Je größer das die Firma, desto wahrscheinlicher, dass man an irgendeinem Produktionsstandort betroffen ist.“ Zwar hätten Unternehmen wie Thyssenkrupp oder BASF die Situation in diesem Jahr gut gemeistert, doch das Thema sei international bedeutsam. „Wasserknappheit ist nicht nur Niedrigwasser am Rhein, es ist genauso Halbleiterproduktion in Taiwan, es ist genauso Bergbau in Chile“, sagt Pontzen. Das Thema sei jeden Tag irgendwo auf der Welt präsent. Durch die sichtbaren Folgen des Klimawandels rückt für ihn die Transformation von einer fossilen hin zu einer elektrisch betriebenen Industrie weiter in den Fokus. „Der Megatrend, der sich noch immer weiter beschleunigt, das ist der zur Elektrifizierung.“ Über Gewinner und Verlierer der jüngsten Entwicklungen spricht Henrik Pontzen in dieser Podcast-Episode.