Mobilfunk als Radar: 6G soll auch Menschen ohne Smartphone erfassen
Mobilfunk als Radar: 6G soll auch Menschen ohne Smartphone erfassen

Mobilfunk als Radar: 6G soll auch Menschen ohne Smartphone erfassen

BREAK/THE WEEK: Dein Tech-Talk


31.07.2026 • 26 Min.

Was kommt nach 5G – und was bedeutet das für unsere Privatsphäre? In dieser Folge von BREAK/THE WEEK sprechen Fabian und Andre über drei Themen, die die Zukunft von Technologie, Energie und Gesellschaft prägen werden. Der neue Mobilfunkstandard 6G soll ab 2030 nicht nur Daten übertragen, sondern per Radar auch die Umgebung erfassen können. EU und Bundesregierung treiben die Entwicklung voran – doch Datenschützer warnen bereits jetzt: Wenn jedes Smartphone zur Radarstation wird, gibt es kaum noch Räume, in denen wir unbeobachtet sein können. Wir diskutieren, was 6G wirklich kann, was es kosten wird – und ob wir die richtigen Fragen stellen. Außerdem: Die Schwarz-Gruppe, Mutterkonzern von Lidl, macht ernst mit ihrer Digitaloffensive. Ein neuer Technologie-Campus bei Heilbronn und elf Milliarden Euro für ein Rechenzentrum im Spreewald – der Handelsriese will Europas Abhängigkeit von Amazon, Microsoft und Google verringern. Kann das gelingen? Und: Laut einer aktuellen Studie könnte ein überwiegend erneuerbares Stromsystem bereits in rund zwei Jahren günstiger sein als das fossile System. Das Milliardenpotenzial für Kommunen, Bund und Bürger ist enorm – trotzdem wurde die Studie vom Wirtschaftsministerium klammheimlich veröffentlicht. Warum? Dazu gibt es Good News aus Mecklenburg-Vorpommern, die EU-Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte und zehn knackige Yes-or-No-Fragen rund um KI, WhatsApp, Studium und Mega-Events.