Wird jetzt alles besser beim HFC? Pokalkracher gegen Schalke gibt Auftrieb.
Wird jetzt alles besser beim HFC? Pokalkracher gegen Schalke gibt Auftrieb.

Wird jetzt alles besser beim HFC? Pokalkracher gegen Schalke gibt Auftrieb.

Chemie kennt keine Liga


Vor 3 Tagen • 30 Min.

Die 53. Episode des Mitteldeutsche Zeitung-Podcasts „Chemie kennt keine Liga“ steht im Zeichen großer Emotionen. Host Julius Lukas und HFC-Experte Fabian Wölfling starten mit einem ausführlichen Rückblick auf das Saison-Highlight: den fesselnden DFB-Pokal-Abend gegen den FC Schalke 04. Auch wenn der HFC nach einem dramatischen 2:2 in der regulären Spielzeit letztlich in der Verlängerung mit 2:5 verlor, überwog am Ende ganz klar der Stolz. Das zeigte sich auch auf den Rängen. Fans und Mannschaft feierten gemeinsam. Dieser emotionale Wendepunkt – da sind sich die Experten einig – könnte der Mannschaft für die weitere Regionalliga-Saison einen enormen Rückenwind verleihen. Formkurve zeigt nach oben zeigt Dass die Formkurve nach oben zeigt, bewies der darauffolgende Liga-Auftritt gegen die Zweitvertretung von Hertha BSC. Besonders in der zweiten Halbzeit zeigte der HFC eine der souveränsten Leistungen der noch jungen Spielzeit. Die Mannschaft ließ defensiv so gut wie nichts zu und belohnte sich mit einem verdienten, kontrollierten Sieg. Mit etwas Spannung versehen war auch der Blick auf den nahenden „Deadline Day“. Der HFC sucht händeringend nach offensiver Verstärkung. Diskutiert wird unter anderem über den Trainingsgast Luis Wagner, der einen guten Eindruck hinterlassen hat. Angesichts begrenzter finanzieller Mittel ist eine Verpflichtung aber fraglich. Sechs Kandidaten für fünf Plätze Abseits des Rasens wirft das wichtigste vereinspolitische Ereignis des Jahres seine Schatten voraus: die Vorstandswahl auf der anstehenden Mitgliederversammlung. Nach dem Rücktritt von Jürgen Fox und der Übernahme durch Präsident René Walther steht der Verein vor einer entscheidenden Weichenstellung. Walther möchte im Amt bleiben, während Christian Brauer nicht mehr zur Verfügung steht. Dennoch gibt es sechs Kandidaten für das fünfköpfige Führungsgremium.