Wir bauen mit Einliegerwohnung. Aber was kommt danach? | mit Volker Lorenz
Wir bauen mit Einliegerwohnung. Aber was kommt danach? | mit Volker Lorenz

Wir bauen mit Einliegerwohnung. Aber was kommt danach? | mit Volker Lorenz

Cleveres Bauen


07.09.2026 • 49 Min.

Eine Einliegerwohnung wirkt beim Hausbau schnell wie die perfekte Lösung: mehr Förderung, zusätzliche Miete, bessere Finanzierung und später mehr Flexibilität für Familie, Pflege oder Alter. Der Fehler entsteht, wenn wir nur auf die monatliche Miete schauen und vergessen, dass wir damit auch Vermieter werden. Denn von 1.000 Euro Warmmiete bleiben nicht automatisch 1.000 Euro übrig. Nebenkosten, Heizkosten, Grundsteuer, Versicherungen, Wartung, Rücklagen, Steuer und möglicher Leerstand gehören von Anfang an in die Rechnung. Und wenn der Mieter auszieht, läuft die Darlehensrate trotzdem weiter. Wir sprechen mit Volker Lorenz aus der Hausverwaltung, der selbst vermietet. Es geht darum, was wirklich auf uns zukommt, wenn wir eine Einliegerwohnung vermieten: Mietvertrag, Betriebskostenabrechnung, Verteilerschlüssel, Wasserzähler, Kaution, Mieterauswahl, Mieterhöhungen und die Frage, wie viel Zeit private Vermietung im normalen Jahr kostet. Der wichtigste Punkt: Eine Einliegerwohnung schafft echte Möglichkeiten. Für die Finanzierung. Für unsere Eltern. Für erwachsene Kinder. Für Pflege. Für ein Zuhause, das mit unserem Leben mitwächst. Aber nur, wenn wir die Vermietung nicht nebenbei behandeln. Hör rein, wenn du gerade eine Einliegerwohnung planst oder vermieten willst und vermeiden möchtest, dass aus einer guten Idee später Dauerstress direkt neben der eigenen Haustür wird.