KI und Arbeitsrecht: Wer haftet, wenn die Maschine falsch liegt?
15.07.2026•48:45
Warum KI ohne Governance teuer werden kann Viele Unternehmen nutzen KI und haben keine Ahnung, was dabei rechtlich gerade passiert. Mitarbeitende laden sensible Dokumente in Chat-Tools hoch, Ergebnisse werden ungeprüft übernommen, und niemand hat schriftlich festgehalten, wer eigentlich wofür verantwortlich ist. Das ist kein Kavaliersdelikt. Es ist ein offenes Haftungstor. In Folge 7 von COSMO on AI(R) spricht Silke Drüke mit Dr. Magnus Bergmann, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, und Maik Donner Industry Lead AI von COSMO CONSULT über genau das: Was passiert, wenn KI im Unternehmen unkontrolliert wächst, welche Gefahren Schatten-KI mitbringt und wie Governance hilft. Magnus Bergmann bringt es auf den Punkt: „Wer die Spielregeln kennt, sie befolgt und sich daran gehalten hat, ist raus. Dann geht die Haftung auf den Unternehmer über." Heißt konkret: Wer keine Governance hat, trägt die Verantwortung allein. Die Folge liefert handfeste Einblicke: Wie sieht ein praxistauglicher Governance-Prozess aus? Was bedeutet „Human in the Loop" rechtlich und technisch? Warum darf eine KI bei Einstellungsentscheidungen niemals allein entscheiden? Und was hat Prompt Injection mit manipulierten Lebensläufen zu tun? Dazu kommen konkrete Checklisten für den Einstieg, ein Blick auf den EU AI Act und seine verschobenen Fristen sowie die Frage, wie Europa im globalen KI-Wettbewerb mit Amerika und China bestehen kann. KI ist kein Risiko, das man aussitzen kann. Aber mit dem richtigen Rahmen wird es beherrschbar. Hört rein. Weitere Informationen zu KI-Nutzung in Unternehmen: https://www.cosmoconsult.com/de/loesungen/ki-strategie