"Das Abenteuer Persönlichkeit" von Roland Kopp-Wichmann
"Das Abenteuer Persönlichkeit" von Roland Kopp-Wichmann

"Das Abenteuer Persönlichkeit" von Roland Kopp-Wichmann

Roland Kopp-Wichmann


Podcast

Warum fällt es Menschen oft schwer, etwas an ihren Einstellungen oder Verhaltensweisen zu ändern? Obwohl diese ungünstig oder schmerzhaft sind. Für sie selbst und für andere. In diesem Podcast erfahren Sie die Ursachen. Die hängen meist mit unbewussten Konflikten aus unserer Biographie zusammen, sogenannten "Lebensthemen". Diese zu identifizieren und zu bearbeiten ist nicht einfach. Deshalb helfen ja schnelle Tipps und Ratschläge nur selten. Das Ganze ist auch ein Abenteuer, denn dazu muss schon in die Tiefe gehen - und genau darüber hören Sie hier spannende Fallberichte aus meiner Coachingpraxis. Ich bin Psychotherapeut und Online-Coach mit über 40 Jahren Erfahrung in der Arbeit mit Menschen. Wir finden die Lösung dort, wo Sie noch nie gesucht haben.

Alle Folgen

  • Was macht eine gute Führungskraft aus?

    Was macht eine gute Führungskraft aus?

    Gestern•18:33

    Sie wissen, dass Sie mehr delegieren, klare Grenzen setzen oder ein schwieriges Gespräch führen sollten, und handeln im entscheidenden Moment trotzdem anders? In dieser Folge geht es um sieben wichtige Führungsqualitäten und die Frage, weshalb wir unter Druck manchmal den Zugang dazu verlieren. Anschauliche Dialoge zeigen, wie etwa Nachgiebigkeit oder Kontrolle helfen können, unangenehme Gefühle zu vermeiden – und dadurch zum hartnäckigen Führungsproblem werden.

  • Coaching für Führungskräfte - Wenn Wissen nicht ausreicht

    Coaching für Führungskräfte - Wenn Wissen nicht ausreicht

    24.09.2026•13:30

    Warum Sie Ihr Problem längst verstanden haben – und es trotzdem nicht lösen können Bernd weiß genau, dass er mehr delegieren und weniger kontrollieren müsste. Er hat Führungsseminare besucht, Bücher gelesen und sich oft vorgenommen, seinen Mitarbeitern mehr Verantwortung zu überlassen. Trotzdem schafft er es nicht. Solche Situationen erlebe ich im 3-h-Coaching häufig. Menschen wissen auf der rationalen Ebene längst, was sie anders machen müssten – und wiederholen trotzdem dasselbe Verhalten. Dann interessiert mich eine andere Frage: Wovor schützt Sie dieses Verhalten? Denn Kontrolle, Perfektionismus, Konfliktvermeidung oder die Unfähigkeit, Nein zu sagen, können eine wichtige Funktion erfüllen. Sie helfen uns möglicherweise, ein unangenehmes Gefühl oder eine Befürchtung zu vermeiden. Mein Leitsatz dazu lautet: Das Symptom ist die Lösung. In dieser Podcastfolge zeige ich am Beispiel von Bernd, warum unerwünschtes Verhalten manchmal erst verständlich wird, wenn wir den inneren Konflikt dahinter entdecken – und weshalb die rationale Lösung dann häufig nicht ausreicht. Die ganze Folge können Sie hier nachlesen … Haben Sie auch ein persönliches Problem, das Sie bisher nicht lösen konnten? Dann buchen Sie auch ein 3-h-Coaching. Wir finden die Lösung dort, wo Sie noch nie gesucht haben. Versprochen! Sind Sie Coach und wollen auch so coachen? Ich biete eine Fortbildung dazu an. Fanden Sie diese Folge gut? Dann abonnieren Sie den Podcast. Und wenn Sie mögen, schreiben Sie mir einen kurzen Kommentar. Danke.

  • Prokrastination: „Seit 20 Jahren warte ich auf den richtigen Moment“.

    Prokrastination: „Seit 20 Jahren warte ich auf den richtigen Moment“.

    04.09.2026•17:20

    Prokrastination gilt als Disziplinproblem. Als etwas, das man mit der richtigen App in den Griff bekommt. Das stimmt manchmal. Aber nicht immer. In dieser Episode hören Sie von Andrea, 51, Leiterin einer Personalabteilung. Sie wollte seit zwanzig Jahren töpfern. Immer gab es einen Grund zu warten. Erst die Kinder, dann der Job, dann der Satz: „Es muss erst Sinn ergeben." Was wir in unserem Gespräch herausfanden: Ihr Problem war kein Zeitproblem. Es war die Angst, anzufangen – und dann festzustellen, dass es nichts wird. Solange sie nicht beginnt, bleibt der Traum möglich. Sicher. Unberührt. In dieser Episode geht es um: Warum Aufschub eine Schutzstrategie ist, keine Schwäche Warum Zeitmanagement-Methoden oft nicht helfen Warum viele Frauen ihre eigenen Wünsche systematisch nach hinten stellen Den Moment, in dem Andrea etwas öffnete – und was eine schiefe Schale damit zu tun hat

  • „Ich bin kein Typ für Coaching.“

    „Ich bin kein Typ für Coaching.“

    22.08.2026•17:24

    Diesen Satz höre ich erstaunlich oft – besonders von Männern, die gewohnt sind, ihre Probleme selbst zu lösen. Die Verantwortung übernehmen, funktionieren, entscheiden und für andere da sind. Doch was steckt hinter dem Widerstand gegen Hilfe? In dieser Folge erzähle ich von Stefan, 52, erfolgreicher selbstständiger Architekt. Eigentlich läuft sein Leben gut: ein erfolgreiches Büro, gute Mitarbeiter, volle Auftragsbücher. Trotzdem schläft er schlecht, sitzt manchmal vor seinem Schreibtisch und fragt sich: „Wozu das alles?“ Und gleichzeitig sträubt sich in ihm alles gegen die Vorstellung, Hilfe zu brauchen. Wir schauen uns an, warum dieser Widerstand nicht das Problem sein muss, sondern bereits eine wichtige Spur sein kann. In dieser Folge geht es darum: - warum hinter „Ich brauche keine Hilfe“ oft mehr steckt als bloße Sturheit, - was psychologische Reaktanz mit unserem Bedürfnis nach Selbstbestimmung zu tun hat, - warum gerade erfolgreiche Männer sich ungern Unterstützung holen, - warum sich dabei der Blick auf die eigene Kindheit lohnen kann. Stefans Geschichte führt dabei zu einer entscheidenden Frage ...

  • "Meine KI-Freundin ist nie zickig!"

    "Meine KI-Freundin ist nie zickig!"

    20.07.2026•25:15

    Was digitale Beziehungen über uns verraten Ein erfolgreicher Softwareentwickler führt seit acht Monaten eine Beziehung mit einer KI. Für ihn ist sie verständnisvoll, zuverlässig und immer erreichbar. Kein Streit. Keine Vorwürfe. Keine Enttäuschungen. Klingt verrückt? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. In dieser Podcastfolge geht es nicht um Technik. Sondern um die eigentliche Frage: Warum fühlen sich manche Menschen bei einer künstlichen Intelligenz sicherer als bei einem echten Menschen? Anhand eines realen Coaching-Falls zeige ich, weshalb wir uns oft genau die Beziehungen schaffen, die uns vor alten Verletzungen schützen – und uns gleichzeitig von echter Nähe fernhalten. Sie erfahren, warum eine KI emotionale Bedürfnisse erstaunlich gut erfüllen kann, welche Rolle unsere Kindheit bei der Partnerwahl spielt, weshalb Konfliktvermeidung oft eine alte Überlebensstrategie ist, was Hypervigilanz mit Beziehungen zu tun hat, warum Sicherheit nicht automatisch Verbundenheit bedeutet, und weshalb echte Nähe immer ein kleines Risiko verlangt. Außerdem spreche ich über das Konzept der fehlenden Erfahrung – also über das, was wir als Kinder gebraucht, aber nie bekommen haben. Und warum wir oft unser ganzes Leben versuchen, genau diese Lücke zu schließen. Am Ende erwartet Sie eine einfache Coaching-Übung, mit der Sie herausfinden können, ob auch Sie sich manchmal in einer komfortablen, aber einsamen Sicherheitszone eingerichtet haben. Denn die entscheidende Frage lautet nicht: Kann eine KI lieben? Sondern: Was suchen wir eigentlich in einer Beziehung – und wovor schützen wir uns?

  • „Vielleicht hätte ich mehr aus meinem Leben machen können.“

    „Vielleicht hätte ich mehr aus meinem Leben machen können.“

    29.06.2026•17:27

    „Ich hätte mehr aus meinem Leben machen können" — Warum dieser Satz selten über Karriere handelt Rolf, 63, hat alles erreicht — und fühlt sich trotzdem leer. Was steckt hinter dem Gefühl, das eigene Potenzial nicht gelebt zu haben? „Ich habe eigentlich alles erreicht. Zwei erwachsene Kinder, ein gutes Haus, eine stabile Ehe. Und trotzdem denke ich immer öfter: Vielleicht hätte ich mehr aus meinem Leben machen können." So beginnt das Gespräch mit Thomas, 63 Jahre alt, als er zum ersten Mal in mein Coaching kommt. Was folgt, ist eine Geschichte, die viele kennen — aber selten so klar benennen können. In dieser Episode schaue ich auf einen Fallbericht aus meiner Praxis: Was bedeutet es wirklich, wenn Menschen das Gefühl haben, ihr Potenzial nicht gelebt zu haben? Warum hilft der Ratschlag „Mach doch endlich dein eigenes Ding" meistens nicht? Und was hat ein einziger Satz des Vaters — „Davon kann man später nicht leben" — mit dem Leben eines 63-Jährigen zu tun? Sie erfahren in dieser Episode: Warum das Gefühl „Ich hätte mehr aus mir machen können" fast nie über den Beruf handelt Wie frühe familiäre Loyalitäten uns jahrzehntelang in einem inneren Muster festhalten Was der Unterschied ist zwischen verpassten Chancen und dem verpassten Kontakt zu sich selbst Wie Veränderung aussehen kann — und warum sie meistens kleiner beginnt als erwartet