"Das Abenteuer Persönlichkeit" von Roland Kopp-Wichmann
"Das Abenteuer Persönlichkeit" von Roland Kopp-Wichmann

"Das Abenteuer Persönlichkeit" von Roland Kopp-Wichmann

Roland Kopp-Wichmann


Podcast

Warum fällt es Menschen oft schwer, etwas an ihren Einstellungen oder Verhaltensweisen zu ändern? Obwohl diese ungünstig oder schmerzhaft sind. Für sie selbst und für andere. In diesem Podcast erfahren Sie die Ursachen. Die hängen meist mit unbewussten Konflikten aus unserer Biographie zusammen, sogenannten "Lebensthemen". Diese zu identifizieren und zu bearbeiten ist nicht einfach. Deshalb helfen ja schnelle Tipps und Ratschläge nur selten. Das Ganze ist auch ein Abenteuer, denn dazu muss schon in die Tiefe gehen - und genau darüber hören Sie hier spannende Fallberichte aus meiner Coachingpraxis. Ich bin Psychotherapeut und Online-Coach mit über 40 Jahren Erfahrung in der Arbeit mit Menschen. Wir finden die Lösung dort, wo Sie noch nie gesucht haben.

Alle Folgen

  • "Meine KI-Freundin ist nie zickig!"

    20.07.202625:15

    Was digitale Beziehungen über uns verraten Ein erfolgreicher Softwareentwickler führt seit acht Monaten eine Beziehung mit einer KI. Für ihn ist sie verständnisvoll, zuverlässig und immer erreichbar. Kein Streit. Keine Vorwürfe. Keine Enttäuschungen. Klingt verrückt? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. In dieser Podcastfolge geht es nicht um Technik. Sondern um die eigentliche Frage: Warum fühlen sich manche Menschen bei einer künstlichen Intelligenz sicherer als bei einem echten Menschen? Anhand eines realen Coaching-Falls zeige ich, weshalb wir uns oft genau die Beziehungen schaffen, die uns vor alten Verletzungen schützen – und uns gleichzeitig von echter Nähe fernhalten. Sie erfahren, warum eine KI emotionale Bedürfnisse erstaunlich gut erfüllen kann, welche Rolle unsere Kindheit bei der Partnerwahl spielt, weshalb Konfliktvermeidung oft eine alte Überlebensstrategie ist, was Hypervigilanz mit Beziehungen zu tun hat, warum Sicherheit nicht automatisch Verbundenheit bedeutet, und weshalb echte Nähe immer ein kleines Risiko verlangt. Außerdem spreche ich über das Konzept der fehlenden Erfahrung – also über das, was wir als Kinder gebraucht, aber nie bekommen haben. Und warum wir oft unser ganzes Leben versuchen, genau diese Lücke zu schließen. Am Ende erwartet Sie eine einfache Coaching-Übung, mit der Sie herausfinden können, ob auch Sie sich manchmal in einer komfortablen, aber einsamen Sicherheitszone eingerichtet haben. Denn die entscheidende Frage lautet nicht: Kann eine KI lieben? Sondern: Was suchen wir eigentlich in einer Beziehung – und wovor schützen wir uns?

  • „Vielleicht hätte ich mehr aus meinem Leben machen können.“

    29.06.202617:27

    „Ich hätte mehr aus meinem Leben machen können" — Warum dieser Satz selten über Karriere handelt Rolf, 63, hat alles erreicht — und fühlt sich trotzdem leer. Was steckt hinter dem Gefühl, das eigene Potenzial nicht gelebt zu haben? „Ich habe eigentlich alles erreicht. Zwei erwachsene Kinder, ein gutes Haus, eine stabile Ehe. Und trotzdem denke ich immer öfter: Vielleicht hätte ich mehr aus meinem Leben machen können." So beginnt das Gespräch mit Thomas, 63 Jahre alt, als er zum ersten Mal in mein Coaching kommt. Was folgt, ist eine Geschichte, die viele kennen — aber selten so klar benennen können. In dieser Episode schaue ich auf einen Fallbericht aus meiner Praxis: Was bedeutet es wirklich, wenn Menschen das Gefühl haben, ihr Potenzial nicht gelebt zu haben? Warum hilft der Ratschlag „Mach doch endlich dein eigenes Ding" meistens nicht? Und was hat ein einziger Satz des Vaters — „Davon kann man später nicht leben" — mit dem Leben eines 63-Jährigen zu tun? Sie erfahren in dieser Episode: Warum das Gefühl „Ich hätte mehr aus mir machen können" fast nie über den Beruf handelt Wie frühe familiäre Loyalitäten uns jahrzehntelang in einem inneren Muster festhalten Was der Unterschied ist zwischen verpassten Chancen und dem verpassten Kontakt zu sich selbst Wie Veränderung aussehen kann — und warum sie meistens kleiner beginnt als erwartet

  • John Lennon: Ein Nowhere Man auf der Suche nach Liebe

    04.06.202619:44

    John Lennon – Der Nowhere Man John Lennon war Beatle, Friedensaktivist, Provokateur und eine der prägendsten Figuren des 20. Jahrhunderts. Doch hinter dem Mythos stand ein Mann, der sein Leben lang mit einem alten Schmerz kämpfte: dem Gefühl, nirgendwo wirklich dazuzugehören. In dieser Lebensthema-Analyse geht es nicht um die Beatles, Yoko Ono oder die großen Hits. Es geht um den Jungen, der von seiner Mutter weggegeben wurde, dessen Vater verschwand und der später Millionen von Menschen begeisterte – ohne das Loch in sich jemals ganz schließen zu können. Warum wurde ausgerechnet dieser Mann zur Stimme von Liebe, Frieden und Verbundenheit? Warum fühlte sich einer der berühmtesten Menschen der Welt oft einsamer als in seiner Kindheit? Und weshalb könnte der Song „Nowhere Man“ die treffendste Selbstbeschreibung seines ganzen Lebens gewesen sein? Anhand eines fiktiven Interviews erkunde ich das Lebensthema hinter der Legende: die Suche nach Zugehörigkeit, die Angst vor dem Verlassenwerden und den lebenslangen Versuch, sich die Liebe zu verdienen, die man als Kind vermisst hat. Drei psychologische Konzepte dieser Folge: Parentifizierung: Wenn Kinder zu früh Verantwortung für die Gefühle anderer übernehmen. Komplexe Trauer: Wenn ein Verlust nie wirklich abgeschlossen werden kann. Dissoziation als Schutz: Wie Rollen und Erfolg helfen können, sich vor altem Schmerz zu verstecken. Eine Folge über Ruhm und Einsamkeit, über Frieden und Wut – und über die Frage, die vielleicht hinter Lennons ganzem Leben stand: „Kann ich wirklich glauben, dass ich liebenswert bin?“

  • "Warum kann ich nichts wegwerfen?" fragte die Frau im Coaching

    18.05.202619:02

    Warum fällt es manchen Menschen so schwer, Dinge wegzuwerfen, obwohl sie längst keinen praktischen Nutzen mehr haben? In dieser Podcastfolge geht es nicht um Ordnungstipps oder Minimalismus-Trends – sondern um die psychologische Bedeutung unserer Besitztümer. Sie erfahren, warum Gegenstände oft viel mehr sind als bloße Dinge: Sie werden zu Erinnerungsankern, Identitätsträgern und emotionalen Beweisstücken unserer Lebensgeschichte. Wer sich von ihnen trennt, verabschiedet sich häufig nicht nur von einem Objekt, sondern von einem Teil seiner Vergangenheit, einer Beziehung, einer Hoffnung oder einem alten Selbstbild. Anhand von Beispielen aus meinen 3-h-Coachings erfahren Sie: • warum Wegwerfen im Gehirn wie Verlust erlebt wird, • was der sogenannte Endowment-Effekt mit Ihrem Kleiderschrank zu tun hat, • weshalb manche Menschen an Dingen festhalten wie an Beziehungen, • wie frühe Erfahrungen von Mangel oder Unsicherheit unser Besitzverhalten prägen, • und warum Aufräumen manchmal der Beginn einer tiefen inneren Veränderung sein kann. Diese Folge lädt Sie dazu ein, einen neuen Blick auf Ihr Zuhause – und auf sich selbst – zu werfen. Denn manchmal zeigt uns das, was wir nicht loslassen können, sehr präzise, woran wir innerlich noch festhalten.

  • Robert Enke: Er hielt alles, außer sich selbst.

    04.05.202615:21

    Robert Enke: Er hielt alles. Außer sich selbst. Am 10. November 2009 endet das Leben von Robert Enke – Nationaltorhüter, Leistungsträger, scheinbar stabil. Und doch innerlich längst zerbrochen. In dieser Folge geht es nicht nur um seine Geschichte. Es geht um ein Muster, das viel häufiger ist, als wir glauben. Sie erfahren: Warum die Torwart-Position mehr über die Psyche aussagt, als man denkt Wie sich ein Lebensthema unbewusst durch Beruf und Verhalten zieht Weshalb gerade leistungsstarke Menschen oft am schwersten um Hilfe bitten Welche Rolle Verlust, Schuld und Angst im Hintergrund spielen Warum „Funktionieren“ eine gefährliche Strategie sein kann Diese Episode ist keine sportliche Rückschau. Sie ist eine psychologische Analyse – und eine Einladung zur Selbstreflexion. Drei Fragen aus der Folge: Wo in Ihrem Leben spielen Sie „Torwart“ – allein, kontrollierend, fehlervermeidend? Wem könnten Sie sagen, wie es Ihnen wirklich geht – und warum tun Sie es nicht? Was glauben Sie, würde passieren, wenn Sie es doch täten? Es geht um ein zentrales Lebensthema: „Ich darf nicht schwach sein.“ Und vielleicht beginnt Veränderung genau dort, wo Sie diese Überzeugung hinterfragen. Hinweis: Wenn Sie selbst betroffen sind oder Suizidgedanken haben, wenden Sie sich bitte an die Telefonseelsorge (Deutschland): 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 – kostenfrei & anonym.

  • „Ich sage lieber gar nichts, als das Falsche."

    21.04.202615:35

    „Ich weiß, dass meine Idee gut ist. Aber ich sage sie trotzdem nicht." Diesen Satz höre ich in meinen Coachings häufiger, als man denkt. Von Teamleitern, Abteilungsleiterinnen, Projektmanagern. Von Menschen, die fachlich brillant sind – aber im Meeting verstummen. Der Grund hat einen Namen: FOPO – Fear of People's Opinion. Die permanente Angst davor, was andere über einen denken. In meiner neuen Podcast-Folge spreche ich darüber: → Warum FOPO fast nie nur mit dem Job zu tun hat → Welche drei Wurzeln dahinterstecken → Was im Nervensystem passiert, wenn der Chef schweigt → Und warum „Denk einfach nicht so viel darüber nach" nie funktioniert Kennen Sie das – eine gute Idee haben und sie trotzdem nicht aussprechen?