#338 Sparer oder Investor: Diese Assetklassen sind (nicht) sinnvoll!
#338 Sparer oder Investor: Diese Assetklassen sind (nicht) sinnvoll!

#338 Sparer oder Investor: Diese Assetklassen sind (nicht) sinnvoll!

Der Börseninvestor - Aktien, Börse & Geldanlage mit Ulrich Müller


02.02.2026 • 20 Min.

Der große Assetklassen-Check 2026: Wo lohnt sich Dein Geld? Die Frage taucht immer wieder auf: Bin ich eigentlich Sparer oder Investor? In welche Assetklassen sollte ich mein Geld investieren? In dieser Folge nehme ich Dich mit auf eine Reise durch die wichtigsten Anlageklassen – von Aktien, Anleihen und Immobilien über Rohstoffe und Kryptos bis hin zu klassischen Sparprodukten. Ich teile meine persönliche Einschätzung zu jeder Klasse, verrate, in welche ich selbst investiert bin, und welche ich aktuell mit Vorsicht betrachte, damit Du weißt, was für Dich und Dein Vermögen in diesem Jahr wirklich Sinn macht. Das erwartet Dich in dieser Folge: Aktien: Der Klassiker – ETF, Fonds oder Einzelaktien? Anleihen: Wie funktionieren sie und lohnen sie sich heute? Immobilien: Pro und Kontra in der aktuellen Marktphase Rohstoffe (Gold und Silber): Krisenschutz oder Spekulationsobjekt? Kryptowährungen: Wie viel Platz haben sie im Portfolio? Sparbuch & Co.: Warum diese „sicheren“ Klassen gefährlich sind Exoten (Uhren, Kunst, Whisky): die versteckten Fallstricke Mein Fazit: die aktuelle Gewichtung für ein smartes Portfolio Aktien: Der Klassiker – ETF, Fonds oder Einzelaktien? Starten möchte ich mit der Assetklasse der Aktien. Du weißt, ich halte Aktien für die beste und sicherste Geldanlage der Welt – aber heute widmen wir uns dem breiten Überblick. Innerhalb der Aktienwelt gibt es verschiedene Wege, um zu investieren: Investition in Unternehmen, die noch gar nicht an der Börse sind, der Kauf von Einzelaktien, die Nutzung von aktiv gemanagten Aktienfonds oder der Weg über Aktien-ETFs. Jeder Weg hat Vor- und Nachteile. Beginnen wir mit dem Aktien-ETF. Kaufst Du einen ETF auf den DAX, dann bist Du in den DAX investiert, und das über einen ETF. Die Vorteile: geringe Kosten, keine aktive Verwaltung. Doch der Nachteil ist: Wenn Du das tust, was alle tun, wirst Du auch das bekommen, was alle haben – und das ist in der Regel relativ wenig. Konkret: Ein DAX-ETF mag historisch 8–9 % pro Jahr liefern. Zieht man Kosten, Steuern und vor allem die Inflation ab, bleibt oft nicht mehr viel übrig. Ein aktiv gemanagter Aktienfonds hat den Vorteil des professionellen Managements, das versucht, den Markt zu schlagen. Dafür sind die Kosten höher. Selbst gute Fonds, die den Index schlagen, liefern oft nur eine überschaubare Outperformance von vielleicht 5 % über dem Index – und unterliegen strengen Regulierungen. Man bezahlt also für das Management, ohne eine Garantie auf überragende Ergebnisse zu haben. Egal welchen Aktienweg Du wählst – Einzelaktie, Fonds oder ETF – eines ist entscheidend: Du brauchst einen langen Atem. Eine Timeline von 7 bis 10 Jahren ist das Minimum. Die Börse durchläuft immer wieder Zyklen mit Rücksetzern, Verlustphasen und außergewöhnlichen Zeiten, wie wir sie in den letzten Jahren erlebt haben. Eine solide Timeline ist Dein wichtigster Puffer gegen die Volatilität. Anleihen: Wie funktionieren sie und lohnen sie sich heute?