#141 Was OnlyFans-Agenturen über Instagram verstanden haben
Der Künstlermarketing Podcast
30.08.2026 • 12 Min.
Was können Künstler ausgerechnet von einer OnlyFans-Agentur über Instagram, TikTok und den Algorithmus lernen? Ziemlich viel – zumindest wenn man sich die Marketingmechanismen dahinter anschaut. ? Christoph und Yannic sprechen in dieser Folge über eine Doku, in der eine ungewöhnliche Social-Media-Strategie gezeigt wird: Eine reale Creatorin wird mithilfe von KI in unterschiedliche Charaktere und Zielgruppenwelten übertragen. Statt all diese Inhalte über einen einzigen Account auszuspielen, bekommt jede Positionierung ihren eigenen Social-Media-Kanal. Und genau da wird es für Künstler spannend. ? Denn der Algorithmus muss ständig verstehen: Worum geht es auf diesem Account – und wem soll ich die Inhalte zeigen? Wer heute Comedy postet, morgen Podcast-Clips, übermorgen Musik und danach private Lifestyle-Inhalte, gibt Instagram und TikTok deutlich mehr Signale, die eingeordnet werden müssen. Das muss nicht automatisch schlecht sein. Wer aber möglichst schnell eine klare Zielgruppe erreichen und beispielsweise Tickets verkaufen möchte, kann von einer deutlich fokussierteren Content-Strategie profitieren. Christoph und Yannic sprechen deshalb unter anderem darüber: warum klare Positionierung dem Algorithmus hilftwann mehrere Accounts sinnvoll sein könnenwarum ein zweiter Account auch schnell zur Karteileiche wirdweshalb Live-Snippets für Künstler mit Ticketverkauf so relevant sindwie unterschiedliche Content-Formate die Zielgruppenansprache verwässern könnenwarum die richtige Strategie immer vom jeweiligen Künstler abhängtwas sich aus der Multi-Account-Strategie auf das Künstlerbusiness übertragen lässtAußerdem geht es um KI-generierte Models und eine problematische Seite der gezeigten Strategie: Einige Accounts arbeiteten mit rassistischen und bewusst provokanten Inhalten, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Das wird in der Folge ausdrücklich nicht als empfehlenswerte Marketingstrategie dargestellt. Spannend ist vielmehr, wie konsequent Zielgruppen, Content und einzelne Accounts voneinander getrennt wurden. Die entscheidende Frage lautet am Ende also nicht automatisch: Brauche ich fünf Accounts? Sondern: Wie klar versteht der Algorithmus eigentlich, wofür mein Account steht und welche Menschen ich erreichen möchte? ? Wenn du als Künstler, Comedian oder Musiker Social Media strategischer nutzen, deine Reichweite gezielter aufbauen und mehr Menschen für deine Shows erreichen willst, solltest du diese Folge nicht verpassen. ? Hier der Link zur im Podcast besprochenen Doku ➡️ https://youtu.be/RMv494zkvPE