Aufmaß im Malerhandwerk
Vor 2 Tagen•28:48
Ein Aufmaß muss nicht nur richtig sein – es muss vor allem prüfbar und nachvollziehbar sein. Was zunächst nach einem Detail klingt, kann für Malerbetriebe erhebliche Auswirkungen auf die Abrechnung und damit auf den Zahlungseingang haben. In dieser Folge des Malerblatt Podcasts spricht Andreas Ehrfeld mit Patrick Mander von ZAB24 über die Herausforderungen rund um Aufmaß, Bauabrechnung und Digitalisierung. Patrick Mander ist Malermeister und Farb- und Lacktechniker und beschäftigt sich seit 14 Jahren mit Aufmaß und Bauabrechnung. Er erklärt, welche Probleme in der Praxis besonders häufig auftreten und warum gerade bei größeren Bauprojekten eine saubere Dokumentation entscheidend ist. Darum geht es in dieser Folge: - Warum das eigentliche Messen oft gar nicht das größte Problem ist - Was ein prüfbares und nachvollziehbares Aufmaß ausmacht - Wie Aufmaßfehler bzw. eine unzureichende Dokumentation die Abrechnung verzögern können - Welche Bedeutung VOB und Übermessungsregeln für Malerbetriebe haben - Warum ein Aufmaß nicht erst am Monatsende beginnen sollte - Wie Aufmaßpläne die Prüfung und Abrechnung erleichtern - Was digitale Aufmaßsysteme leisten können – und was nicht - Ob Software einen schlechten Aufmesser besser macht oder lediglich seine Fehler digitalisiert - Welche Rolle KI künftig bei Aufmaß und Bauabrechnung spielen könnte Ein wichtiger Punkt aus dem Gespräch: Ein gutes Aufmaß beginnt bereits mit der Beauftragung eines Objekts. Wer sich früh mit Leistungsverzeichnis, Plänen, Mengen und möglichen Nachträgen beschäftigt, schafft nicht nur eine bessere Grundlage für die Abrechnung, sondern kann die Informationen auch für Materialdisposition, Arbeitsplanung und Abschlagsrechnungen nutzen. ? Jetzt reinhören in den neuen Malerblatt Podcast.