Mehr Gewinn im Malerbetrieb
Mehr Gewinn im Malerbetrieb

Mehr Gewinn im Malerbetrieb

Der Malerblatt Podcast – Gespräche aus der Maler- und Lackiererbranche


Gestern • 33 Min.

Volle Auftragsbücher, viel Arbeit auf der Baustelle – und am Ende bleibt trotzdem zu wenig übrig. Warum ist das so? Und an welchen Stellschrauben können Malerbetriebe drehen, damit sich ihre Arbeit auch wirtschaftlich auszahlt? Darüber spricht Andreas Ehrfeld mit Olaf Ringeisen vom Malerinstitut. Im Mittelpunkt stehen die alltäglichen Herausforderungen im Malerhandwerk: von der richtigen Kalkulation über die Organisation der Baustelle bis hin zur Frage, wie sich Mitarbeiter sinnvoll führen und Verantwortung abgeben lässt. Oft sind es die kleinen Dinge, die den Gewinn schmälern: fehlendes Material, unnötige Fahrten, unklare Absprachen oder Aufträge, die auf den ersten Blick lukrativ erscheinen, sich am Ende aber kaum rechnen. Ringeisen erklärt, warum Malerunternehmer ihre Zahlen kennen sollten, welche Rolle die Nachkalkulation spielt und weshalb nicht jede aufwendige Spezialtechnik automatisch mehr Geld einbringt als klassische Malerarbeiten. Auch die Mitarbeiterführung kommt zur Sprache. Wie gelingt Delegation, ohne dass der Chef am Ende doch wieder alles selbst erledigt? Was müssen Gesellen wissen, um eigenständig Entscheidungen treffen zu können? Und wie lassen sich klare Erwartungen und Qualitätsstandards im Betriebsalltag vermitteln? Außerdem geht es darum, wie Unternehmer die wirtschaftlich schwächsten Aufträge analysieren, wiederkehrende Probleme erkennen und mit überschaubaren Veränderungen gegensteuern können. Die zentrale Botschaft: Es braucht nicht immer große Umstrukturierungen, um mehr aus dem eigenen Betrieb herauszuholen. Wer seine Zahlen im Blick behält, Abläufe hinterfragt und Mitarbeiter gezielt einbindet, kann oft schon mit kleinen Veränderungen viel erreichen. Eine Folge für Malermeister und Betriebsinhaber, die wissen wollen, wo in ihrem Unternehmen Geld verloren geht – und wie sie das ändern können.