1929: Blutmai – Bürgerkrieg auf den Straßen Berlins
1929: Blutmai – Bürgerkrieg auf den Straßen Berlins

1929: Blutmai – Bürgerkrieg auf den Straßen Berlins

Der Zerfall Babylons – mit Volker Kutscher durch Berlin 1929-38


26.09.2024 • 29 Min.

Im Jahr 1929 werden auf dem Alexanderplatz Pornobilder verkauft, die Nazi-Zeitung "Der Völkische Beobachter" erscheint erstmals in Berlin und in Volker Kutschers Roman "Der nasse Fisch" kommt ein traumatisierter Kommissar namens Gereon Rath nach Berlin und gerät mitten in die Mai-Unruhen, die als "Blutmai" in die Geschichte eingehen werden. Aber was hat die Menschen damals auf die Straße getrieben? Warum schießen Polizisten auf Unschuldige und was war zu dieser Zeit eigentlich mit den Nazis in der Hauptstadt? In dieser Folge begeben sich Volker Kutscher und Thomas Böhm in das Berlin des Jahres 1929. Eine Zeit, in der die Menschen noch nicht wissen, dass die Goldenen Zwanziger vorbei sind und in der das Vertrauen in die Politik, die Polizei und die Mitmenschen immer mehr dem Misstrauen weicht. Der Podcast "Der Zerfall Babylons – mit Volker Kutscher durch Berlin 1929 bis 1938" handelt von einem Jahrzehnt, in dem das Verbrechen in Deutschland zum Gesetz wurde. Volker Kutscher, der mit seiner Roman-Reihe um Kommissar Gereon Rath die Vorlage für die Serie "Babylon Berlin" geliefert hat, taucht gemeinsam mit rbb-Moderator Thomas Böhm ein in dieses dunkle Kapitel der Hauptstadt. In zehn Folgen macht "Der Zerfall Babylons" Geschichte lebendig, gibt Hintergründe und erzählt auch, was in Büchern, Hörspielen und TV-Serie nicht vorkommt. "Der Zerfall Babylons" in zehn Teilen, zu hören in der ARD Sounds-App und überall, wo es Podcasts gibt. Eine Produktion des rbb. Kapitel: (00:00:00) 1929: Babylon Berlin erwacht (00:03:17) Wer ist Gereon Rath? (00:06:55) Blutmai: Bürgerkrieg in Berlin (00:15:53) Preußenporno & Vertrauenskrise (00:28:06) Abspann & Ausblick Und noch ein Tipp zum Weiterhören: Was Geschichte mit unserem Leben heute zu tun hat, damit beschäftigt sich der Podcast "Zeitzeichen". Es geht jeden Tag um konkrete Ereignisse vom Urknall bis zur Neuzeit. Das alles täglich, immer in einer knappen Viertelstunde: https://1.ard.de/zeitzeichen