Diagnose Deutschland
Diagnose Deutschland

Diagnose Deutschland

LabNews Media LLC


Podcast

Willkommen bei Diagnose Deutschland, dem politisch-disruptiven Podcast von LabNews Media LLC. Einer unserer regelmäßig auftretenden Special Guests ist DGKL-Vorstand Jan Wolter. Investigativ-Journalisten Vlad Georgescu tritt in vielen unserer Folgen als Moderator auf. Der studierte Politologe Jan Wolter ist Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL). Die medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft ist u.a. Mitglied der AWMF und somit für die Erstellung von S3-Leitlinien in der Medizin, Schwerpunkt Labormedizin, zuständig. Zudem gibt die DGKL das offizielle Informationsportal MedLabPortal heraus, das von Jan Wolter gegründet wurde. Vlad Georgescu, der ein abgeschlossenes Chemie und Journalistikstudium vorweist, führt gemeinsam mit Marita Vollborn das seit 1994 existierende X-Press Journalistenbüro. Das auf investigativen Medizin- und Umweltjournalismus spezialisierte Team publizierte über 10 Sachbücher, von denen zwei Bestseller wurden. Vier Werke zählen zum Bestand des Deutschen Bundestags und der US Library of Congress. Diagnose Deutschland ist eine Produktion der LabNews Media LLC und richtet sich an die deutschsprachige Community in den USA. LabNews Media LLC 1209 Mountain Road PL NE #4461 Albuquerque NM, 87110 USA Contact: unit1@labnews.ai

Alle Folgen

  • Weltweites Novum: KI Moderatoren über humane Medien

    Heute14:43

    Zum ersten Mal weltweit moderieren zwei rein KI generierte Entitäten eine Episode von Diagnose Deutschland. Sie analysieren das massiv disruptive Medienmodell von LabNews Media und prophezeien eine freie Informationsvermittlung, in der klassische Medienunternehmen keine Rolle mehr spielen werden.

  • Der DiGA-Skandal

    07.06.202617:05

    Viele Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) werden von Ärzten verordnet und von Krankenkassen bezahlt, obwohl ihr Nutzen nicht ausreichend belegt ist. Das Fast-Track-Verfahren des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ermöglicht vorläufige Zulassungen, bei denen Hersteller hohe Preise kassieren – zulasten der Beitragszahler.

  • Der Verrat am Südharzer Gipskarst

    07.06.202625:02

    Während Sachsen-Anhalt den Gipsabbau im Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz gestoppt hat, treibt Niedersachsen die Vernichtung derselben einzigartigen Landschaft gnadenlos voran. Die Gipskarstlandschaft um Osterode bei Ührde ist weltweit einmalig – und einer der 30 Biodiversität-Hotspots Deutschlands. Unternehmen wie Knauf, Saint-Gobain und Remondis (über Casea) zerstören sie systematisch. Der BUND unter Friedhart Knolle hat den Abbau in Teilen für rund 90 Jahre abgesegnet. Das ist kein pragmatischer Kompromiss. Das ist Kapitulation. Die Fakten sind brutal eindeutig. Der Südharzer Gipskarst erstreckt sich über etwa 100 Kilometer durch Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Er gilt als bedeutendstes Gipskarstgebiet Europas, mit den einzigen großflächigen, oberflächennahen Sulfat-Ablagerungen (Anhydrit und Gips) dieser Form und Mächtigkeit in Deutschland. Es ist der weltweit einzige reich bewaldete Gipskarst. Nur etwa zwei Prozent der eisfreien Erdoberfläche bestehen aus weichem Karstgestein wie Gips. Die Landschaft ist geprägt von Erdfällen, Dolinen, Karsttälern, Steilhängen, Felsen und unterirdischen Gewässern. In Niedersachsen ist bereits die Hälfte dieser Landschaft zerstört. Mit rund 2,5 Millionen Tonnen pro Jahr wird etwa die Hälfte des gesamten deutschen Naturgipsaufkommens im Südharz gewonnen. Allein in Niedersachsen bestehen 25 genehmigte Abbauflächen auf insgesamt 574 Hektar. Zusammen mit Kalkstein- und Dolomitbrüchen sind über 570 Hektar betroffen. Im Altkreis Osterode sind deutlich mehr als die Hälfte des insgesamt 770 Hektar umfassenden Gipskarstgebiets zum Abbau freigegeben

  • Die GOÄ

    27.03.202622:05

    Die geplante Reform der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) droht die Resilienz und Sicherheit der Labormedizin in Deutschland massiv zu untergraben. Durch Vergütungskürzungen von bis zu 25 Prozent im stationären und über 33 Prozent im ambulanten Bereich könnten Investitionen in heimische Produktion zurückgehen und die Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten für Geräte und Reagenzien weiter zunehmen. Davor warnt DGKL-Vorstand Jan Wolter in der neuen Folge des Podcasts „Diagnose Deutschland“. In der von LabNews Media LLC produzierten Sendung diskutiert Wolter mit Investigativ-Journalist Vlad Georgescu die geopolitischen Risiken der Reform. Die Labormedizin sei kritische Infrastruktur, deren Schwächung Deutschland in Krisen erpressbar machen könnte. „Wir riskieren, dass Deutschland in der medizinischen Versorgung erpressbar wird“, betonte Wolter. Wolter fordert, die GOÄ auch als Instrument zur Absicherung kritischer Infrastrukturen zu nutzen und einen „totalen Reset“ der Gesundheitsfinanzierung. Mit nur rund 1200 Fachärzten für Laboratoriumsmedizin gegenüber etwa 437.000 Ärzten insgesamt habe das Fach eine zu schwache Stimme in den Verhandlungen zwischen Bundesärztekammer, privaten Krankenversicherern und dem Bundesgesundheitsministerium. Die künstliche Trennung zwischen „sprechender Medizin“ und technischen Fächern trage zur Unterbewertung bei. Der Podcast „Diagnose Deutschland“ versteht sich als politisch-disruptiv und evidence-based. Die aktuelle Folge mit dem Titel „Die GOÄ“ ist die zweie Episode der Reihe.

  • Die Zuckersteuer

    13.03.202616:20

    In der ersten Folge geht es um die Zuckersteuer als Sinnbild der politischen Ideenlosigkeit, Nina Warkens fehlende Kreativität und um die Frage, ob Deutschland mitunter nur noch alte Geschäftsmodelle stützt.