Mut zum Wandel: Wie gelingt eine gerechte Transformation? – mit Armin Nassehi (#13)
Die Energie der Gesellschaft – der Podcast mit Marina Weisband und Stephan Muschick
Vor 4 Tagen • 1 Std. 11 Min.
Wir stecken fest in unseren Routinen: Wir lieben Gewohnheiten und Bequemlichkeit – selbst wenn ihnen bewusst ist, dass wir dringend handeln müssen, um den Klimawandel abzuwenden. Doch Fakten, Aufklärung oder moralischer Druck allein reichen nicht, um die Gesellschaft von der Notwendigkeit des Wandels zu überzeugen. Die Transformation scheitert oft schlicht daran, dass die nachhaltigen Alternativen im Alltag noch zu unpraktisch sind und als „Zumutungen“ empfunden werden. Darüber diskutieren Marina Weisband und Stephan Muschick in der neuen Folge von „Die Energie der Gesellschaft“ mit dem renommierten Soziologen Prof. Dr. Armin Nassehi. Der Vizepräsident der LMU München legt dar, weshalb wir uns in einer komplexen Moderne vom Zwang zum Dauerkonsens verabschieden müssen und stattdessen einen konfliktstabilen Pragmatismus brauchen. Sprich: Klare Ansagen, wenn die Mehrheiten das hergeben. Zudem analysiert Nassehi die gefährliche Verlockung autokratischer Effizienzstaaten wie China. Seine Perspektive: Die Politik muss den Mut aufbringen, notwendige Reformen konsequent umzusetzen, ohne dabei unsere freiheitlichen, demokratischen Werte zu opfern. Ein scharfsinniges Gespräch über politische Tatkraft, unkonventionelle Netzwerke und das Schaffen von alltagsfähigen Lösungen, das zeigt: Die Energiewende muss nicht nur theoretisch sinnvoll, sondern auch praktisch umsetzbar und nachvollziehbar sein – und zwar für die gesamte Gesellschaft. **Moderation:** Marina Weisband, Stephan Muschick Mehr Infos zur Arbeit der E.ON Foundation findet ihr auf unserer Website. Ihr findet uns auch auf Instagram unter @e.on_foundation sowie auf LinkedIn unter E.ON Foundation.