ADHS in den Sozialen Medien - über die Diagnostik von ADHS und dessen Darstellung bei TikTok
Die KRH Patientenakademie
04.01.2024 • 32 Min.
Spontane Einkäufe, spontane Ausflüge, spontan wieder Absagen, Tagträumerei und mehr – sechs von zehn Anzeichen treffen auf dich zu? Dann hast du ADHS. Auf TikTok findet man Tausende solcher Videos unter #adhstok. Aber inwieweit sind solche Selbstdiagnosen zutreffend? „Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, auch bekannt als ADHS, ist kein Trend, sondern eine psychische Erkrankung“, erklärt Fabienne Führmann, Psychologische Psychotherapeutin und leitende Psychologin des KRH Psychiatrie Wunstorf. „Allerdings sind Videos auf TikTok wie die Mood-Ringe, die die Farbe wechseln. Nicht zuverlässig. Dabei kann Social Media durchaus ein Ort sein, an dem sich Betroffene über ihre Krankheit und Erfahrungen austauschen und so Unterstützung finden können.“ Erfahren Sie in der aktuellen Folge der KRH Patientenakademie mit der Psychologische Psychotherapeutin und leitenden Psychologin des KRH Klinikum Wunstorf Fabienne Führmann mehr über die Herausforderungen von ADHS im Alltag sowie mehr über die Diagnostik der Erkrankung und deren Darstellung in den sozialen Medien.