Der Holocaust als Hologramm
Dimensionen
21.07.2026 • 24 Min.
Was bringen neue Formen der Erinnerungskultur? Anfang dieses Jahres gab es weltweit noch etwa 196.000 Überlebende des Holocaust, etwa 450 davon in Österreich. Für die Zukunft stellt sich eine drängende Frage: Wie kann Erinnerung an die Verbrechen der Nationalsozialisten lebendig bleiben, wenn die Stimmen dieser Zeitzeug:innen für immer verstummt sind? Eine Lösung bieten digitale Technologien, die es ermöglichen, Zeugnisse nicht nur aufzubewahren, sondern auch interaktiv erfahrbar zu machen. So lassen zum Beispiel KI-gestützte Rekonstruktionen Überlebende virtuell sprechen. Für die einen eine umstrittene Form der Erinnerungskultur, für die anderen ein legitimer Versuch, Gedenken lebendig zu erhalten. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 21. 07. 2026. Gestaltung: Sabrina Adlbrecht