egtv #484 Coca-Cola-Aktie teurer als Nvidia. Halten ja, kaufen nein
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25.09.2026 • 28 Min.
Tobias Kramer hält Coca-Cola seit Ende 2008 im eigenen Depot. Beim aktuellen Kurs von rund 88 US-Dollar würde er die Aktie dennoch weder nachkaufen noch neu besparen. Verkaufen will er seine Altposition ebenfalls nicht: Die Bewertung ist für ihn zu hoch, aber nicht irrational. Der Ausgangspunkt ist eine provokante These des US-Magazins Barron’s: Coca-Cola sei teurer als Nvidia – und das zu Recht. Tobias widerspricht und prüft, ob Markenstärke und Krisenfestigkeit den Aufpreis wirklich tragen. • Bewertung: Das KGV liegt bei etwa 26. Für Tobias passt das nicht zu den erwarteten Wachstumsraten. • Wachstum: Bis 2030 sollen der Umsatz im Schnitt um 3,3 % und der Gewinn je Aktie um 6,2 % pro Jahr steigen. • Geschäftsmodell: Getränkefokus, steigende Nachfrage nach zuckerfreien Varianten, rund 12 Mrd. US-Dollar erwarteter Free Cashflow und 2,5 % Dividendenrendite sprechen für die Qualität. • Kursmarken: Tobias nennt klare Schwellen, ab denen Coca-Cola für ihn fair, attraktiv oder billig wäre. • Depotentscheidung: Seine Käufe von 2008 und 2017 bleiben unangetastet – auch wegen der steuerfreien Gewinne. • Unternehmensgeschichte: Die Folge zeichnet den Weg von John Pembertons ursprünglicher Rezeptur zur globalen Getränkemarke nach. ? Schreibt in die Kommentare: Seit wann seid ihr investiert, und bei welchem Kurs würdet ihr Coca-Cola kaufen oder nachkaufen?