Anti-Kapitalistin voller Energie und Hoffnung
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Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten


27.05.2026 • 1 Std. 0 Min.

Für Astrid Touray ist Sport mehr als Bewegung – er ist ein Mittel, um Menschen zusammenzubringen. Seit über 20 Jahren arbeitet die 58-Jährige als Sozialarbeiterin beim Bremer Landessportbund und engagiert sich ehrenamtlich. Mit ihrem mobilen Schwimmverein bringt sie Kindern das Schwimmen näher. Außerdem betreut sie ein Fußballteam junger Flüchtlinge. "Die Politik sollte Feindbilder abbauen, nicht schüren", erzählt sie Host Mario Neumann im Bremen Zwei-Podcast "Eine Stunde reden". Aufgewachsen in der DDR hat die Wende sie genauso geprägt wie die Verantwortung, die sie als Kind in ihrer Familie übernommen hat. Ihr Vater war alkoholkrank, später auch ihre Mutter. Zum Studieren geht sie als junge Frau nach Bremen und lernt hier ihren späteren Mann kennen, einen Flüchtling aus Gambia. Mit ihm hat sie zwei Kinder, auf die sie sehr stolz ist.