Empathieschenker
Empathieschenker

Empathieschenker

Sebastian Kremser


Podcast, Lifestyle

>> Alle zwei Wochen immer Freitags << Was passiert, wenn wir urteilsfrei zuhören, um zu verstehen, welche Bedürfnisse hinter unterschiedlichen Sichtweisen stehen? Erlebe wie Empathie wirkt und wie sie funktioniert. Du wirst inspiriert dich für eine konstruktive Art und Weise des Miteinanders zu interessieren und vielleicht möchtest du auch Empathiefähigkeit entwickeln. Gemeinsam mit dir möchte ich das gegenseitige Verständnis in unserer Gesellschaft fördern. In dem wir sichtbar machen, welche Bedürfnisse hinter unterschiedlichen Positionen liegen und vieleicht kommen sich dadruch unterschiedlieche Positionen in unserer Gesellschaft näher. Dieser Podcast funktioniert wenn du dabei bist, die Inhalte möchte ich mit dir gemeinsam gestalten. In dem du vom Zuhörer zum Gast wirst und mit deiner Sichtweise gehört wirst. Wir alle sind die Gesellschaft!

Alle Folgen

  • #123: Demokratie und Frieden

    24.07.202643:33

    „Wenn wir aufhören die Demokratie zu entwickeln, dann hört die Demokratie langsam auf! Meine Auffassung davon, dass wenn Menschen in Gemeinschaft kommen und dann über Dinge auf Augenhöhe sprechen und entscheiden können. Dass dann auch Vertrauen in die Gemeinschaft und aber auch in das Handeln wächst und dann aus diesen Erfahrungen heraus auch Stabilität, Stärke und Zufriedenheit wachsen kann. Der eigentliche neue Aspekt auf das Friedensthema zu gucken, mein Stiefbruder, der vor zwei Jahren zu mir kam und sagte, er will Influencer für Weltfrieden werden. Daraus ist dann diese Idee gewachsen, dass es ein Weltfriedensabkommen zwischen Individuen geben soll, dass es mittlerweile gibt.“ Markus ist Demokratie bewegt und er erzählt, wie es dazu gekommen ist, sich darüber hinaus für Frieden einzusetzen. Wir sprechen darüber, was es braucht, damit die Demokratie am Leben bleibt und wie wir als Bürger:innen diese lebendig gestalten können. Was ist es, damit wir Verantwortung übernehmen und uns am demokratischen Prozess beteiligen? Es braucht unser Bewusstsein über unseren individuellen Beitrag. Ein erster Schritt dazu kann das Abkommen zum Weltfrieden zwischen Individuen sein. Und jetzt viel Spaß beim Zuhören.

  • #122: Neurodivers leben

    10.07.202655:17

    „Ich habe den Background ADHS und autistisches Spektrum. Wenn ich jetzt erzähle, dass ich die letzten zwei Silverster komplett alleine verbracht habe und das war nicht freiwillig. Ich hatte erst vor einem Jahr noch ein großes Burnout. Es gibt das Phänomen das neurodivergente Menschen, da kannst du einteilen z. B. in die die noch keine Diagnose haben. Also noch keine Erklärung für ihre eigenes Leben kennen und die dann in der Regel unreguliert rumlaufen. Die treffen jetzt auf Menschen, die diese Neurodivergenz sehr stark durchleben, z. B. Impulsiv, immer melden, immer was reinwerfen usw. Und die Menschen, die das dann beobachten und selber neurodivergent sind, die fühlen richtigen Schmerz. Denn sie sehen den Spiegel, sie sehen eigentlich sich und was sie von sich überhaupt nicht wollen. Aber die ertragen das die ganze zeit und das bringt dann mit sich, dass sie eine starke Antipathie diesen Menschen gegenüber entwickeln.“ Heute höre ich Falco zu, er erzählt von seinem Leben mit der Diagnose ADHS und autistisches Spektrum. Er spricht darüber wie er mit Achtsamkeit und Metakognition gelernt hat, sich selbst zu regulieren. Und wie ihn die Metapher der Natur und der Inner Development Guide dabei hilft. Unser Gespräch beginnt, glaube ich, typisch neurodivergent und nach dem wir vertrauen aufgebaut haben, beginnt es tiefer zu werden. Sein Motto ist: „There are no strangers, there are just Friend I haven`t met jet." Und jetzt viel Spaß beim Zuhören!

  • #121: Mitarbeitende empowern durch Entwicklung

    26.06.202649:29

    „Wie schaffe ich es, dass ist meine Sorge, dass Gesamtniveau in der Organisation dahin zu führen, zu sagen, lass uns doch ein ganz kleines operationalisiertes Ziel – ein Rad mehr pro Woche – umsetzen und wir alle haben davon einen riesengroßen Impact. Vor allem der Punkt ist mir wichtig - Verantwortung zu übernehmen! Vielleicht ist das neben Little John Bikes, der gesellschaftliche Rahmen, den ich mir als Volkswirt anmaße. Selbst Verantwortung zu übernehmen für das eigene Leben, du bist Schmied deines eigenen Glücks. Denn das macht etwas mit dir und das hilft dir dein gesamtes Leben. Ich bin selbstwirksam, ich bin nicht Opfer, ich kann mich einbringen. Und das zahlt dann natürlich auf die Zufriedenheit, auf die Problemlösungskompetenzen und zum Schluss auch auf den Fahrradverlauf, das zahlt ja alles darauf ein, da will ich eigentlich hin. Du hast vorhin einen interessanten Satz gesagt, es gibt einen Unterschied zwischen Lernen und Entwickeln.“ Episode 121 – Mitarbeitende empowern durch Entwicklung Robert liegt es als Geschäftsführer eines Fahrradhändlers am Herzen, die Organisation dadurch zu entwickeln, dass er seine Mitarbeitenden stärkt und befähigt Verantwortung zu übernehmen. Die Frage, die er sich dabei stellt, ist, wie erreiche ich diese so, dass das Angebot der Organisation verstanden und aufgegriffen wird. Wir sprechen über den Unterschied von Lernen und Entwicklung. Dass es bei der Bedürfniserfüllung nicht immer um Quantität, sondern ggf. um Qualität geht. Und wie man den Dialog mit den Mitarbeitenden darüber beginnen kann, um aus einem gemeinsamen Verständnis in die Entwicklung zu gehen. Sodass nicht nur für die Menschen und die Organisation Wirksamkeit entsteht, sondern auch für die Gesellschaft. Und jetzt viel Spaß beim Zuhören!

  • #120: Sexualität und Vergänglichkeit

    12.06.202657:39

    Was ist mir wirklich wichtig? Und ich glaube dann würden wir ganz stark auch wegkommen von, es gibt Normen an die muss ich mich halten und als Mann Frau, was auch immer habe ich diese Rolle, die ich bei der Sexualität erfüllen muss, hinzu was ist eigentlich für mich gut in diesem Moment. Quais die Frage ist, wer ist eigentlich für meinen Genuss in der Sexualität zuständig? Bin ich es oder ist es die Person oder die Personen, die mit mir sexuell aktiv sind. ‚La petite mort‘ der kleine Tod, da kommt ja schon irgendwie in dem Ausdruck, den es schon lange gibt, diese Verknüpfung von Sexualität und Tod vor. Und die Frage ist jetzt natürlich, ja warum den, also was hat den jetzt der kleine Tod mit dem Tod an sich zu tun?" Miriam lädt Menschen ein sich einen sicheren Raum zu schaffen, in dem sie offen und ehrlich über Tabu- und Schamthemen reden können, weil es einen unterschied für das Leben macht. Intuitiv lassen wir uns gemeinsam auf solche ein Gespräch in dieser Episode ein und sprechen über Grenzen, Konsens und die Entdeckung des gemeinsamen Seins in der Sexualität und Vergänglichkeit. Wir haben uns mit Sicherheit auf Unsicherheit eingelassen und es eine inspirierende Verbundenheit entstanden, die uns bis zum Sinn des Lebens geführt hat. Und jetzt viel Spaß beim Zuhören!

  • #119: Radikale Selbstverantwortung für mein Leben

    29.05.202656:38

    „Wir suchen viel zu viel im Außen und sollten Anfangen mehr mit dem Inneren in den Dialog zu gehen. Ausschlaggeben war für mich selbst die Erkenntnis, wie wertvoll die eigene Gesundheit ist, am eigenen Köper zu fühlen zu spüren, was das bedeutet, wenn man sich krank fühlt. Ich war 17 Jahre lang Patientin, ich hatte diverse Autoimmunerkrankungen und gegen Ende meiner Patientinnenlaufbahn, nenne ich das mal Scherzes halbe, obwohl es eigentlich echt nicht witzig war, stand eben wirklich 27/7 schmerzen." Nicole erzählt, wie sie nach 17 Jahren Krankheit entschieden hat, radikal die Selbstverantwortung für ihr Leben zu übernehmen und wie sich dadurch ihre ganzes Leben verändert hat. Sie teilt ihre große Vision für das Gesundheitswesen und wie sich durch proaktives Gestaltern ihr eigenes Leben transformiert hat. Im Dialog sprechen wir darüber, wie wir selbst diese Entwicklung zur Selbstermächtigung, Selbstliebe und Selbstwirksamkeit erlebt haben. Vielleicht inspirieren wir dich dadurch Selbstverantwortung für dein Leben zu übernehmen. Und jetzt viel Spaß beim Zuhören!

  • #118: Geschichten aufschreiben und bewahren

    15.05.202648:45

    „Das häufigste und wichtigste ist eigentlich gewesen, was ich immer beobachtet habe, dass diejenigen nicht aufgegeben haben und weiter an sich selbst geglaubt haben und einfach dann irgendwie weiter gemacht haben. Und natürlich auch wiederum Personen im Umfeld da waren die ihnen dabei geholfen haben. Die dann für sie da waren und geschaut haben, dass sie weiterkommen, das sie weiter Leben können und dass sie eben nicht in diesem tiefen Tal hängen bleiben und da wieder rausfinden. Ja, einfach an sich zu glauben.“ Natalie sammelt einzigartige Geschichten von Menschen. Als Schreibcoach und Ghostwriter ist es ihr wichtig, dass diese aufgeschrieben und bewahrt werden. Weil wir von diesen lernen und inspiriert werden können. Sie uns helfen und Mut machen in schwierigen Zeiten. Jeder kann schreiben, sagt sie. Wir sprechen darüber, was schreiben mit einem macht. Wann und wie man schreiben kann. Und über den Wert jeder einzelnen Geschichte und den Umgang mit Kritik, wenn diese veröffentlicht werden. Und jetzt viel Spaß beim Zuhören.