Energieschub
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TÜV NORD


Podcast

Die TÜV NORD GROUP hat eine breite Kompetenz in der Energiewirtschaft. Energie-Experte Silvio Konrad ist Chief Operating Officer der Business Unit Energy & Resources und Vorsitzender der Geschäftsführung von TÜV NORD EnSys. Mit Annika Burchard aus dem Newsroom der TÜV NORD GROUP analysiert er aktuelle Themen der Energiewende.

Alle Folgen

  • Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft: Wo stehen wir Ende 2024 und wie geht es weiter?

    17.12.202423:45

    Wasserstoff war dieses Jahr ein heiß diskutiertes Element für unsere Energiewende. Denn wenn wir unsere CO2-Emissionen runterschrauben wollen, werden wir in einigen Bereichen der industriellen Produktion, vielleich auch im Schwerlastverkehr, in der Luft- oder Schifffahrt, nicht darum herumkommen, Wasserstoff einzusetzen. Dieses Jahr ist auf der politischen Bühne in Sachen Wasserstoff einiges passiert: die Kraftwerksstrategie, die Import-Strategie für Wasserstoff, die Eckpunkte der Carbon Management Strategie, das Wasserstoff-Kernnetz und Fördermittel für bestimmte Projekte. Gleichzeitig hört man, der Hochlauf der Wasserstoff-Wirtschaft gehe nur schleppend voran. Zum Jahresende schauen wir deshalb zurück und nach vorn: Welche Fortschritte gab es dieses Jahr konkret und was muss 2025 weiter vorangetrieben werden?

  • Wasserstoff im Mittelstand: Wie können KMUs damit klimaneutral produzieren?

    12.11.202422:32

    Industrieunternehmen müssen sich Gedanken machen, wie sie künftig weniger Emissionen ausstoßen, also möglichst klimaneutral produzieren. Wasserstoff wird dabei häufig als gute Option gesehen – und zwar nicht nur für die ganz großen Abnehmer, wie zum Beispiel die Stahlindustrie. In dieser Folge schauen wir auf die vielen mittelständischen Unternehmen in Deutschland, insbesondere auf die produzierende Industrie. TÜV NORD Energie-Experte Silvio Konrad ordnet ein: Wie können sich Unternehmen in dezentralen Regionen mit Wasserstoff versorgen? Für welche Unternehmen bietet sich diese Art der Energieversorgung überhaupt an? Und welche Vorteile und Herausforderungen gibt es dabei zu bedenken?

  • Auf dem Weg zur grünen Industrie: Wasserstoff an Rhein und Ruhr – wo stehen wir aktuell und wie geht es weiter?

    19.09.202415:34

    Eigentlich haben das Ruhrgebiet und das Rheinland beste Voraussetzungen für eine florierende Wasserstoff-Wirtschaft: Viel Industrie, die klimafreundlicher werden muss, Pipelines und Wasserwege für den Transport, Pläne für Wasserstoff-Produktionen, engagierte Unternehmen und Forschungsinstitute… Doch nach der anfänglichen Aufbruchstimmung hat sich eine gewisse Ernüchterung breit gemacht, weil es doch nicht so schnell geht, wie gedacht. Gleichzeitig hält man an dem Ziel fest, zukünftig Wasserstoff für eine klimaneutrale Produktion einzusetzen und erste Projekte laufen jetzt tatsächlich an. Mit TÜV NORD Energie-Experte Silvio Konrad sortieren wir die Lage: Wo stehen wir und wie geht es weiter? Wer braucht hier Wasserstoff? Vor welchen Herausforderungen stehen Unternehmen, die ihre Produktion dekarbonisieren wollen? Welche Transportwege gibt es schon? Und was muss politisch passieren? Nach dem Fokus auf diese für die Transformation so wichtige Industrieregion gehen wir am Ende nochmal in die globale Perspektive: Australien will künftig grünen und blauen Wasserstoff in die EU liefern. Vor Ort konnte Silvio Konrad gerade Erfahrungen aus erster Hand sammeln, welche Rolle Australien spielen wird, wie weit die Pläne schon gediehen sind und wie der Transport umweltfreundlich gestaltet werden könnte.

  • Importstrategie für Wasserstoff: Warum, wie und woher Wasserstoff nach Deutschland kommen soll

    07.08.202422:07

    Deutschland wird künftig große Mengen Wasserstoff brauchen, um klimaneutral zu werden. Ein Großteil des benötigten Wasserstoffs soll importiert werden. Dazu hat die Bundesregierung jetzt ihre Importstrategie vorgelegt. Sie ergänzt die bereits vorhandene Wasserstoffstrategie. TÜV NORD-Energieexperte Silvio Konrad gibt in der aktuellen Folge einen Überblick, wo der Wasserstoff herkommen soll, auf welchen Wegen er nach Deutschland gelangt und wie teuer das voraussichtlich wird. Er erläutert einige zentrale Fördermaßnahmen und ordnet ein, warum nicht nur grüner, sondern auch blauer Wasserstoff genutzt werden soll. Den HydroHub der TÜV NORD GROUP finden Sie hier: https://www.hydrohub.de/ Weitere Analysen zu Wasserstoff und vielen weiteren Themen gibt es im Newsroom der TÜV NORD GROUP: https://www.tuev-nord-group.com/de/newsroom/ oder in unserem Online-Magazin #explore: https://www.tuev-nord.de/explore/

  • Carbon Management: CO2 weiternutzen oder dauerhaft speichern – Chance oder Risiko für die Energiewende?

    12.06.202419:28

    Die Bundesregierung hat ihre Carbon-Management-Strategie beschlossen. Damit soll es in Zukunft erlaubt sein, Kohlendioxid unter der Nordsee zu speichern (CCS). Auch die Weiternutzung von CO2 (CCU) soll gefördert werden, zum Beispiel, um synthetische Kraftstoffe oder Textilfasern zu produzieren. Unser TÜV NORD-Energie-Experte Silvio Konrad erklärt die neuen Vorhaben in der 12. Folge von „Energieschub“, einem Podcast aus dem Newsroom der TÜV NORD GROUP. Host ist Annika Burchard.

  • Von Erdgas zu grünem Wasserstoff: Die neue Kraftwerksstrategie der Bundesregierung

    04.03.202415:43

    Nach langen Diskussionen hat die Bundesregierung erste Grundzüge ihrer neuen Kraftwerksstrategie vorgestellt: Wasserstoffbetriebene Gaskraftwerke sollen eine klimaneutrale, stabile Stromversorgung für Industrie und Privathaushalte sicherstellen – als Ergänzung für die Erneuerbaren Energien, wenn der Wind mal nicht weht und die Sonne nicht scheint. Die neuen Kraftwerke sollen zunächst mit Erdgas betrieben und später vollständig auf Wasserstoff umgestellt werden, und zwar möglichst auf grünen Wasserstoff. Noch in diesem Jahr soll es losgehen. Als zweite Säule wird ein EU-weiter Kapazitätsmarkt auf den Weg gebracht. In unserer aktuellen Energieschub-Folge sprechen wir darüber mit unserem TÜV NORD-Energieexperten Silvio Konrad: Warum werden nicht einfach bestehende Kraftwerke umgerüstet? Wie lange dauert es, bis die neuen Kraftwerke zur Verfügung stehen? Was hat es mit dem Kapazitätsmarkt auf sich? Und reicht das alles eigentlich aus, dass künftig genug klimafreundlicher Strom zur Verfügung steht?