ETABLISSEMENT
ETABLISSEMENT

ETABLISSEMENT

Johannes Müller


Podcast

Wer soll durch Bühnenkunst überhaupt angesprochen werden? Welcher Kunstgenuss wird ernst genommen, welcher soll schamvolles guilty pleasure sein? Woher kommt die Trennung von Kunst und silly Entertainments überhaupt ? Und: Wie arbeiten die Menschen und Bühnen, die sich dem Showbiz und der Unterhaltungs-Kunst verschrieben haben? Dieser Podcast ist Teil des Projekts ETABLISSEMENT von Johannes Müller, das sich mit der Trennung von E- und U-Kunst auf der (Musiktheater-)Bühne auseinandersetzt. Gespräche mit Macher*innen, Expert*innen, Therotiker*innen erscheinen regelmäßig auf der Archiv-Seite (mit vielen Fotos und Materialien), sowie als Download - überall da wo es Podcasts gibt. Instagram: @etablissement_ Archiv: https://etablissement.site/black/

Alle Folgen

  • Re-Release: "Ausschnitt bis zum Herzen" mit Cora Frost

    Vor 5 Tagen46:46

    Eine klassische Folge in der Gesprächsreihe und eine Reise in das halbseidene München der 1980er-Jahre: Cora Peter Frost erinnert sich an die Schuppen, in denen er wurde, was er ist. Zwischen "Intermezzo" und der "Karotte" sprechen wir über Striptease und Peepshow, erste Schritte in Richtung Chanson/Performance und prägende Wegbegleiter*innen und Kolleg*innen.Zur Archiv-Website mit Fotos und Videos und anderen Fundstücken:https://etablissement.site/black/

  • Re-Release: "Boa in der Tram" mit Jens Dobler

    24.07.202624:48

    Vor zwei Jahren ist der Historiker, Autor und Archivar Jens Dobler verstorben. In diesem Re-Release einer Episode von 2022 sprechen wir über sein Buch "You have never seen an dancer like Voo Doo", in dem er anhand von Original-Dokumenten eine faszinierende, aber heute fast vergessene Tänzerinnen-Persönlichkeit der Berliner Varieté-Szene porträtierte.Zur Archiv-Website mit Fotos und Videos und anderen Fundstücken:https://etablissement.site/black/

  • Re-Release: "Unterm Strich" - mit Ethel Matala

    17.07.202634:31

    Ein Gespräch zwischen Offenbach, Kracauer und dem billigen (in Liebe gesprochen) Glitzer der französischen Operette. Es war die allererste Episode und deshalb ein Blick zurück: In ihrem Buch Der populäre Pakt untersucht die Germanistin Ethel Matala, wie populäre Formen – und nicht nur die sogenannte „Hochkultur“ - einen großen Anteil am Durchbruch der Moderne hatten. Ein Blick ins Feuilleton der 1920er Jahre und auf die Showbiz-Metropolen Berlin, Paris, und Wien. Zur Archiv-Website mit Fotos und Videos und anderen Fundstücken:https://etablissement.site/black/

  • "Übermorgen geht selten ein Wind" mit Sabine Rinberger

    10.07.202635:35

    Karl Valentin und Liesl Karlstadt sind ein legendäres Duo deutscher Unterhaltungsgeschichte: Valentin war der Sprachphilosoph und Gedankenakrobat, Liesl Karlstadt der kongeniale und wandelbare "straight man". Ausgehend von der Tradition Münchener Volkssänger*innen entwickelten die beiden ihre absurd-komischen Einakter und Filme, beeinflussten mit ihren Arbeiten (die sich allen Kategorien entzogen) aber auch die Welt des klassischen Theaters und der sogenannten "ernsten" Kunst. Sabine Rinberger, Direktorin des Valentin-Karlstadt-Musäums in München, stellt die beiden Bühnen-Avantgardisten vor und erzählt von den Ausstellungen, die es ab jetzt im Isartor wieder zu sehen gibt.Zur Archiv-Website mit Fotos und Videos und anderen Fundstücken:https://etablissement.site/black/

  • "Liebe, Tod und Teufel" mit Genoël von Lilienstern

    03.07.202635:28

    Was haben Schlager und Neue Musik gemeinsam? Mit welchem Horizont hören (und bewerten) wir? Ein Gespräch mit Komponist Genoël von Lilienstern über frühe Einflüsse im Monschau der 1980er Jahre, die Plattensammlung seiner Mutter, seinen Weg zur Musik und die Liebe zu Dingen, die andere vielleicht als ästhetische Entgleisungen bezeichnen würden.Zur Archiv-Website mit Fotos und Videos und anderen Fundstücken:https://etablissement.site/black/

  • "Auf der Magnetischen Riesenfußwelle" mit Mirjam Hildbrand

    26.06.202637:15

    Kein Bühnengenre verkaufte sich effektvoller als der Zirkus: Von der unglaublichen Apparatur namens "magnetische Riesenfußwelle" über "gymnastisch-acrobatische" Neuheiten von "Luft-Equilibristen" bis hin zu "Unterwasser-Spektakeln" in der Manege, hier wusste man, wie es ging und was auf Plakaten Aufmerksamkeit erregte. Letztes Jahr veröffentlichte Mirjam Hildbrand gemeinsam mit För Künkel das Buch "Zirkuskunst in Berlin um 1900", das einen faszinierenden Einblick in diese Showbusiness-Welt und ihre verschwundenen Bauwerke gibt, die einst die Metropolen prägten. Wir sprechen über die Arbeit an dem Buch, Mirjams' Faszination für all things Zirkus und die Orte, die das Buch porträtiert. Zur Archiv-Website mit Fotos und Videos und anderen Fundstücken:https://etablissement.site/black/