Faking Hitler
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stern.de GmbH / RTL+


Podcast

Der 25. April 1983 ist einer der dunkelsten Tage der deutschen Pressegeschichte. Der stern stellt die Hitler-Tagebücher vor. Der GAU: Statt einer Weltsensation stellen sich die Bücher als Fälschung heraus. 35 Jahre später wird der Skandal nun erneut aufgerollt - mit noch nie zuvor gehörten Originaltonbandaufnahmen aus den 80er Jahren zwischen dem Journalisten Gerd Heidemann und dem Fälscher Konrad Kujau. Eine spannende, groteske und aberwitzige Geschichte, die schnurstracks ins Verderben führt! Erzählt in zehn Teilen. Ab dem 10. Januar 2019 immer donnerstags. Credits: Redaktion und Projektleitung: Isa von Heyl Autor und Sprecher: Malte Herwig Drehbuch: Nilz Bokelberg Produktion: Maria Lorenz und Frida Morische von Pool Artists Fact-Checking: Günther Garde Faking Hitler ist ein Podcast des stern Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

Alle Folgen

  • Podcast-Tipp: Hilal

    04.09.202631:35

    Hilal ist der neue Serien-Podcast des stern. Hier gibt es die erste Folge als Podcast-Tipp. Hamburg, 1999. Hilal ist 10 Jahre alt und will nur mal kurz über die Straße zum Supermarkt. Sie möchte sich eine Packung Kaugummi kaufen. Ihre Schwester Fatma sieht sie noch durch die Haustür gehen. Es ist das letzte Mal, dass ihre Familie Hilal sieht. Hilal verschwindet vor aller Augen. An einem Mittwochmittag, mitten in Hamburg. Es ist einer der rätselhaftesten ungeklärten Vermisstenfälle Deutschlands. Er löst in Hamburg eine der größten Suchaktionen der Nachkriegszeit aus. Zwei Männer geraten damals ins Visier der Polizei. Einer gesteht sogar. Und trotzdem bleibt der Fall bis heute ungelöst. RTL Nord-Reporterin Annalena Antzar und stern-Reporter Nicolas Büchse rekonstruieren die letzten Schritte des Mädchens Hilal. Sie lassen Ermittler zu Wort kommen und sprechen mit Zeugen. Sie suchen Tatverdächtige auf. Und sie erfahren von mutmaßlichen Versäumnissen bei der Ermittlungsarbeit. Warum wollen Polizei und Staatsanwaltschaft nicht mehr über den Fall reden? Hilals Mutter, Schwester und Bruder erzählen den beiden Reportern von ihrem Hoffen, Bangen und ihrem Kampf gegen die Ungewissheit. Wo ist Hilal? +++ Ein Podcast-Serial von stern und RTL in neun Teilen. Vier Teile sind ab 4. September 2026 wöchentlich auf allen Plattformen zu finden. Episode fünf bis neun gibt es bei stern+ www.stern.de/hilal-podcast und RTL+ https://plus.rtl.de/hilal-p_11910 Habt Ihr ernstgemeinte Hinweise, dann meldet Euch bei uns unter hilal@stern.de oder beim Anwalt der Familie kanzlei@ra-hammerich.de Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

  • Podcast-Tipp: „Eine neue Medizin – die Biontech-Story“

    17.01.20237:40

    Wir haben einen Podcast-Tipp: Eine neue Medizin – die Biontech-Story:Die schnellste Impfstoffentwicklung aller Zeiten rettete Millionen von Menschenleben und kam von einem bis dahin unbekannten Mainzer Unternehmen - der Firma Biontech. Dieser Podcast erzählt die Geschichte des Gründer-Ehepaars Uğur Şahin und Özlem Türeci: Wie die beiden Ärzte gegen alle Widerstände zu Unternehmern wurden. Wie ihnen nach drei Jahrzehnten Forschung mit dem Corona-Impfstoff der weltweite Durchbruch gelang. Und wie sie als nächstes Therapien gegen HIV, Tuberkulose, Krebs und vielleicht sogar das Altern finden möchten. Eine Podcast-Serie über außergewöhnliche Menschen, wissenschaftlichen Mut – und darüber, wie man Medizingeschichte schreibt. Der neue Serien-Podcast von One Pod Wonder & stern ist ab sofort in der App RTL+ Musik und auf allen gängigen Podcastplattformen verfügbar.+++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

  • Bonusfolge: Das große Interview mit Gerd Heidemann - der Teaser

    23.01.202012:32

    Die stern-Dokumentation Faking Hitler war einer der erfolgreichsten Podcasts 2019. Jetzt gibt es exklusives, bislang unveröffentlichtes Material: Neue Auszüge aus dem großen Interview mit dem Reporter Gerd Heidemann, weitere Original-Tonbandaufnahmen und einen exklusiven Blick hinter die Kulissen. Ab sofort zu hören auf STERN PLUS. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

  • Folge 10: Auf Schatzsuche

    14.03.201936:58

    Die Hitler-Tagebücher waren ein Fake. Aber das abgestürzte Führer-Flugzeug war echt. Und es gibt bis heute Menschen, die nach wie vor überzeugt sind, dass die ominösen Metallkisten aus der Maschine irgendwo versteckt sind. Hitler ist überall – und er holt auch uns ein. Credits: Redaktion und Projektleitung: Isa von Heyl Autor und Sprecher: Malte Herwig Drehbuch: Nilz Bokelberg Produktion: Maria Lorenz und Frida Morische von Pool Artists Fact-Checking: Günther Garde Faking Hitler ist ein Podcast des stern, erzählt in zehn Teilen. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

  • Folge 9: Der Unbekannte

    07.03.201944:52

    Der Film „Schtonk“ setzt der Affäre mit seiner Absurdität ein filmisches Denkmal. Obwohl manch ein Beteiligter meint, der Skandal sei noch viel verrückter gewesen als die Satire selbst. Da gibt es zum Beispiel noch einen wichtigen Protagonisten, der bislang in unserer Geschichte kaum in Erscheinung getreten ist: Thomas Walde, Heidemanns engster Verbündeter in der Redaktion. Wie hat er den Skandal überlebt? Credits: Redaktion und Projektleitung: Isa von Heyl Autor und Sprecher: Malte Herwig Drehbuch: Nilz Bokelberg Produktion: Maria Lorenz und Frida Morische von Pool Artists Fact-Checking: Günther Garde Faking Hitler ist ein Podcast des stern. Erzählt in zehn Teilen. Ab dem 10. Januar 2019 immer donnerstags. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

  • Folge 8: Mitgefangen - mitgehangen

    28.02.201940:03

    Gerd Heidemann und Konrad Kujau müssen sich vor Gericht verantworten. Bei Kujau ist der Fall klar, bei Heidemann sieht das anders aus. Plötzlich tauchen gefälschte Beweise gegen ihn auf. Und der Haftrichter vertritt eine andere Linie als die Hamburger Staatsanwaltschaft. Credits: Redaktion und Projektleitung: Isa von Heyl Autor und Sprecher: Malte Herwig Drehbuch: Nilz Bokelberg Produktion: Maria Lorenz und Frida Morische von Pool Artists Fact-Checking: Günther Garde Faking Hitler ist ein Podcast des stern. Erzählt in zehn Teilen. Ab dem 10. Januar 2019 immer donnerstags. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

Faking Hitler: Der Podcast zum Skandal mit Malte Herwig

Was zunächst wie der größte mediale Coup der Nachkriegszeit aussah, entpuppte sich nur wenig später als ausgewachsener Medienskandal: die Veröffentlichung von Auszügen der vermeintlichen Hitler-Tagebücher durch das Nachrichtenmagazin „Stern“ im April 1983. Gerade mal knapp zwei Wochen später stellte das Bundeskriminalamt fest, dass es sich bei den angeblichen Aufzeichnungen des Nazi-Diktators Adolf Hitler um Fälschungen handelte. „Stern“-Reporter Gerd Heidemann und seine Vorgesetzten waren dem Fälscher Konrad Kujau auf den Leim gegangen. Der Skandal war perfekt, der Ruf des „Stern“ empfindlich geschädigt.

1992 ließ sich der Regisseur Helmut Dietl von der aberwitzigen Geschichte zu seiner mit Uwe Ochsenknecht und Götz George prominent besetzten Satire „Schtonk!“ inspirieren. Im Jahr 2018 stieß der Journalist Malte Herwig im Keller von Gerd Heidemann auf Tonbandkassetten, die dessen Gespräche mit Konrad Kujau über den Zeitraum von drei Jahren dokumentieren.

Auf der Grundlage dieses Materials entstand für den „Stern“ Herwigs zehnteiliger und mehrfach prämierter Podcast „Faking Hitler – Die wahre Geschichte der Hitler-Tagebücher“. Der Podcast wiederum diente dann als Vorlage für die 2021 erstmals ausgestrahlte Serie „Faking Hitler“ mit Lars Eidinger als Gerd Heidemann und Moritz Bleibtreu als Konrad Kujau.

Wer sind die Podcaster von „Faking Hitler – Die wahre Geschichte der Hitler-Tagebücher“?

Der 1972 geborene Journalist, Schriftsteller und Literaturkritiker Malte Herwig schreibt für viele große nationale und internationale Zeitungen und Zeitschriften. Er veröffentlichte u. a. eine Biografie über Peter Handke sowie die Bestseller „Die Flakhelfer. Wie aus Hitlers jüngsten Parteimitgliedern Deutschlands führende Demokraten wurden“ und „Die Frau, die Nein sagt: Rebellin, Muse, Malerin. Françoise Gilot über ihr Leben mit und ohne Picasso“. Er ist bei dem Podcast „Faking Hitler“ Autor und Sprecher und war in gleicher Funktion auch an dem Podcast „JACK. Gier frisst Schönheiten“ über den Frauenmörder Jack Unterweger beteiligt.

Für Redaktion und Projektleitung bei „Faking Hitler“ zeichnet Isa von Heyl verantwortlich. Von Heyl hat die Henri-Nannen-Journalistenschule besucht und ist seit 2015 beim „Stern“ tätig. Zunächst war sie zuständig für Video und Podcast, seit 2020 ist sie stellvertretende Chefredakteurin von „stern Digital“ und hat u. a. an dem Podcast „überMerkel – Vertraute erzählen“ mitgearbeitet.

Was ist der historische Hintergrund zu dem „Faking Hitler“-Podcast?

Die Ereignisse, die schließlich zu dem Skandal 1983 führen sollten, begannen mehrere Jahre vorher. Seit 1974 hatte Konrad Kujau dem Militaria-Sammler und Industriellen Fritz Stiefel gefälschte Nazi-Devotionalien angedreht und ihm schließlich ein erstes angebliches Tagebuch von Adolf Hitler präsentiert.

Im Jahr 1980 lernte Stiefel den ebenfalls sehr an der Nazi-Zeit interessierten Journalisten Gerd Heidemann kennen. Als der das Tagebuch sah, war er sofort Feuer und Flamme. Es dauerte jedoch, bis es Heidemann endlich gelang, Kujau, der sich als Konrad Fischer ausgab, ausfindig zu machen.

Dieser wollte mit einem Reporter aus nachvollziehbaren Gründen zunächst nichts zu tun haben, doch als Heidemann im Namen des „Stern“ mehrere Millionen D-Mark für weitere Tagebücher Hitlers bot, konnte er nicht widerstehen. Weil Kujau die Tagebücher jedoch erst einmal herstellen musste, hielt er Heidemann mit immer absurder werdenden Ausreden hin, um Zeit zu gewinnen.

Der Reporter und seine Arbeitgeber hatten Blut geleckt und ließen nicht mehr locker. So nahm das Unheil für Heidemann und den „Stern“ seinen Lauf – rund neun Millionen D-Mark ließ sich das Magazin Kujaus Fälschungen schließlich kosten.

Was ist das Besondere an dem „Faking Hitler“-Podcast?

Lange Zeit dachte man, zum Skandal um die gefälschten Hitler-Tagebücher gäbe es nichts Neues mehr zu sagen. Doch die 2018 von Malte Herwig entdeckten Tonbänder mit den Gesprächen zwischen dem „Stern“-Journalisten Gerd Heidemann und dem gerissenen Fälscher Konrad Kujau erwiesen sich als faszinierende Fundgrube. Die Podcast-Hörerinnen und -Hörer sind dank dieser Tondokumente ganz nah dran an dem Fall und werden beispielsweise Zeuge des ersten Telefonats zwischen den beiden Hauptfiguren der Geschichte, das im Januar 1981 stattfand.

Zunächst stellt Sprecher Malte Herwig den Reporter Gerd Heidemann vor – ein echter Tausendsassa, der zum Beispiel den World Press Photo Award für eine Bilder-Reportage gewonnen hatte und die Wertschätzung des „Stern“-Gründers Henri Nannen genoss. Wie konnte es passieren, dass Heidemann auf Kujau hereinfiel? Dazu äußert sich Heidemann in dem „Faking Hitler“-Podcast auch selbst, was eine weitere authentische Stimme eines Zeitzeugen hinzufügt.

Um den Werdegang und die Person von Konrad Kujau näher zu erläutern, kommt in „Faking Hitler – Die wahre Geschichte der Hitler-Tagebücher“ der Experte Marc-Oliver Boger zu Wort, der sogar ein Museum voller Kujau-Fälschungen eröffnet hat. Zu den historischen Folgen des Skandals äußert sich im Podcast Thomas Weber, ein Professor für Geschichte und Internationale Politik.

Weitere Aspekte rund um die gefälschten Tagebücher und ihre Folgen beleuchten zudem Dr. Wilfried Beer, der sich gut mit Weltkriegs-Devotionalien und Hitler-Kitsch auskennt, und ehemalige „Stern“-Kollegen von Heidemann wie Michael Seufert und Ingrid Kolb. So entsteht eine vielschichtige und vielstimmige, dabei sehr unterhaltsame Aufarbeitung einer schier unglaublichen Geschichte.

„Faking Hitler – Die wahre Geschichte der Hitler-Tagebücher“: Weitere Informationen zum Podcast

Erstveröffentlichung

  • 10.01.2019

Erscheinungsweise

  • Wöchentlich, zehn Teile

Länge der Episoden

  • 30–45 Minuten

Genre

  • Geschichte

Serie auf RTL+

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