Ist China der heimliche Sieger im Irankrieg?
Fernverbindung - Der Auslands-Podcast der taz
15.04.2026 • 22 Min.
Wem nützt eigentlich der Irankrieg? Auf den ersten Blick scheint die Antwort auf diese Frage eher knapp auszufallen. Die Weltwirtschaft leidet unter den Folgen der Energiekrise, Iran liegt militärisch am Boden. US-Präsident Donald Trump muss angesichts des in den Vereinigten Staaten unpopulären Kriegs den bisher schlimmsten Imageverlust seiner zweiten Amtszeit hinnehmen. Doch eine andere Großmacht bringt sich diplomatisch in Position: China. Das Reich der Mitte präsentiert sich als besonnener, verlässlicher Vermittler. Beim Aushandeln der von Pakistan erreichten Waffenruhe soll Peking eine wichtige Rolle gespielt haben. Selbst Donald Trump ist das positiv aufgefallen. Was verspricht sich China von seinem neuen diplomatischen Engagement? Und wie wahrscheinlich ist es, dass Peking als heimlicher Sieger aus dem Irankrieg hervorgeht? Über diese Fragen sprechen Fabian Schroer, Redakteur im Auslandsressort der taz und Ostasienkorrespondent Fabian Kretschmer in der neuen Folge der Fernverbindung. Diese Folge wurde aufgezeichnet am 15. April um 11 Uhr mitteleuropäischer Zeit.