Raufen sich Frankreichs Linke doch zusammen?
Fernverbindung - Der Auslands-Podcast der taz
18.03.2026 • 24 Min.
Frankreichs Linke schien wieder tief zerstritten. So hieß es noch kurz vor der ersten Runde der französischen Kommunalwahlen am 15. März, bei denen in 35.000 Städten und Kommunen die Rathäuser neu besetzt werden. Die einst bejubelte Nouveau Front populaire, die neue linke Volksfront, die 2024 die Parlamentswahlen für sich entscheiden konnte, ist Geschichte. In vielen Kommunen schlossen die Sozialisten (PS) eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei La France insoumise (LFI) kategorisch aus. Doch überraschend zeichnen sich nun doch Bündnisse ab. Warum können sich Frankreichs Linke so schwer einigen? Ist die LFI wirklich so problematisch, dass es sich lohnt einen Sieg der Rechten zu riskieren? Und was bedeutet das alles für die französischen Präsidentschaftswahlen im Frühjahr 2027? Darüber sprechen taz-Frankreichkorrespondent Rudolf Balmer und taz-Auslandsredakteur Fabian Schroer in der neuen Folge der Fernverbindung. Diese Folge wurde aufgezeichnet am 17. März 2026 um 16 Uhr mitteleuropäischer Zeit.