Folge 33 | Frieden schützt sich nicht von selbst | Gast: General a.D. Alfons Mais
Folge 33 | Frieden schützt sich nicht von selbst | Gast: General a.D. Alfons Mais

Folge 33 | Frieden schützt sich nicht von selbst | Gast: General a.D. Alfons Mais

Friedensreiter


02.07.2026 • 50 Min.

Wie verteidigungsfähig ist Deutschland wirklich? Reichen 460.000 Soldatinnen, Soldaten und Reservisten aus – oder lebt die Bundeswehr bei ihrer Personalplanung in einer politischen Illusion? Und wie lässt sich militärische Stärke mit den ethischen Ansprüchen einer freiheitlichen Demokratie vereinbaren? Darüber sprechen wir in dieser Folge von Friedensreiter mit Generalleutnant a. D. Alfons Mais, dem ehemaligen Inspekteur des Heeres. Im Mittelpunkt stehen die sicherheitspolitischen Lehren aus dem Krieg in der Ukraine, die Zukunft der Bundeswehr und die Frage, was eine Gesellschaft leisten muss, wenn sie Frieden nicht nur wünschen, sondern auch schützen will. Mais erklärt, warum die häufig genannte Zielgröße von 460.000 Soldatinnen, Soldaten und Reservisten aus seiner Sicht militärisch nicht ausreicht, weshalb er den tatsächlichen Bedarf deutlich höher einschätzt und warum der Begriff Kriegstüchtigkeit“ weit mehr bedeutet als neue Panzer und mehr Munition. Es geht um Personal, Führung, Resilienz – und um die Verantwortung einer demokratischen Gesellschaft. Gemeinsam diskutieren wir außerdem: • Warum Abschreckung Frieden sichern kann. • Welche Rolle Wehrpflicht oder Pflichtdienst künftig spielen könnten. • Wie sich militärische Notwendigkeit und Friedensethik miteinander vereinbaren lassen. • Welche Chancen und Grenzen Künstliche Intelligenz auf dem Gefechtsfeld hat. • Warum Freiheit nach den Worten von Alfons Mais „nicht umsonst“ ist. Eine Folge über die unbequemen Fragen der Zeitenwende – und darüber, wie Frieden, Verantwortung und Wehrhaftigkeit zusammengehören.