Domenico Müllensiefen im Gespräch | Für Immer Bärbel 7, Teil 1
05.07.2026•40:29
Er war Handwerker, bevor er Schriftsteller wurde. Heute schreibt er Romane, in denen Figuren mit rechtem Gedankengut nicht vorgeführt, sondern verstanden werden wollen. Domenico Müllensiefen war bei uns zu Gast – über den Weg von der Baustelle ins Literaturinstitut, über Mentoren, die nicht mehr da sind, und über die Frage, warum ein Kanzler, der sich über Leute erhebt, das Gegenteil von dem ist, was er in seinen Texten will. Timestamps 00:00 – Intro, drei Monate bis zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 03:55 – Wut, Zärtlichkeit, Resignation: die Motoren fürs Schreiben 05:09 – Figuren mit Würde begegnen, auch den rechten 09:19 – Wie das Schreiben ins Leben kam: Telekom-Job, Trennung, erster (zum Glück unveröffentlichter) Text 11:27 – Die Mentoren: Steffen Mohr und Henner Kotte 12:36 – DDR-Sozialisation, Bitterfelder Weg, Wolfgang Hilbig ab ca. 15:00 – Die drei Romane und ihre wiederkehrenden Figuren 33:58 – Recherche als Fundament für Wut und Verständnis 34:48 – Die Grundfrage hinter jedem Buch – von Freundschaft bis zur LKW-Fahrerin Sandra 38:01 – Schnellfragen: Stadt oder Land, Musik beim Schreiben, der Name Bärbel Die Bücher von Domenico Müllensiefen (Kanon Verlag) Unter unseren Feuern Schnall dich an, es geht los Manchmal muss man sich entscheiden (2026) Zitat aus der Folge "Ich bin halt immer noch irgendwo ein Handwerker. Und Schreiben ist ja auch ein Handwerk."