Crafting in Spielen - nur ein nerviger Trend? #2
Crafting in Spielen - nur ein nerviger Trend? #2

Crafting in Spielen - nur ein nerviger Trend? #2

Game of Thoughts


01.06.2023 • 40 Min.

Crafting in Videospielen ist in Mode geraten. Ganz egal welches Genre, mittlerweile scheint es in fast allen Neuveröffentlichungen vertreten zu sein. Wollen Spielerinnen und Spieler diesen Trend überhaupt? Oder vielmehr: Was sollte sich in Videospielen ändern, damit wir vom Crafting begeistert sein können? Dem wirtschaftlichen Erfolg von Minecraft folgend scheint Crafting in den Köpfen großer Spielefirmen schlichtweg notwendig zu sein und wird als Spielmechanik beiläufig integriert - ohne Crafting in Bezug auf andere Spielemechaniken so zu integrieren, dass ein Mehrwert geschaffen wird. Wirklich immersiv ist das Einsammeln von Ressourcen, oder z. B. Schmieden von Waffen meist nicht. Gerade mit der Veröffentlichung von The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom zeigt sich jedoch, dass Crafting auch großartig sein kann, wenn dieser Mehrwert geschaffen wird. Kaum ein Spiel schafft es, das Crafting-Angebot so gut aufeinander abzustimmen und die Kreativität zu beflügeln. So wird das Crafting in diesem Spiel zwar teils bei der Lösung von Rätseln notwendig, schafft es sonst aber fast durchgehend optional zu bleiben. Ob man sich nun durch das Kochen von Gerichten auf Situationen vorbereitet, oder mit der Ultra-Hand beeindruckende Konstruktionen erschafft - Crafting in Zelda funktioniert und ist gut umgesetzt. Sollten sich andere Spiele Zelda zum Vorbild nehmen? Was stört bei den bisherigen Umsetzungen von Crafting? Diesen Fragen gehen wir in der heutigen Folge auf dem Grund.