Folge 28: Von der Friedensbewegung zur grünen Bürgermeisterkandidatin mit Martina Maaßen
Gegenwartsgeplapper
08.09.2020 • 52 Min.
Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge Gegenwartsgeplapper – heute mal wieder aus dem digitalen Raum, denn wir nehmen in zwei verschiedenen Städten auf. Ich plappere heute mit Martina Maaßen aus Viersen in NRW. Sie ist 57 Jahre alt, lebt am linken Niederrhein und ist Mutter von vier Kindern. Heute geht es nicht nur um ihren Bildungsweg, sondern auch um ihre persönlichen Beweggründe, die sie in die Politik gebracht haben. Seit jeher interessiert sie sich für soziale Belange und ist auch schon lange engagiert. Sei es für Randgruppen oder gegen Rechts. Am Sonntag (13.09.2020) tritt sie außerdem bei den Kommunalwahlen als Bürgermeisterkandidatin für ihre Heimatstadt an. Warum sie sich dafür entschieden hat und was sie gerne verändern möchte, wie sie überhaupt bei den Grünen gelandet ist, was Tschernobyl und Stolpersteine damit zu tun haben, hört ihr hier. Außerdem: welche Herausforderungen bringt der digitale Wahlkampf mit sich? Sind die Grünen gewissermaßen eine Protestpartei? In welcher Angelegenheit lohnt sich Opposition? Was sollte man über die Landespolitik in NRW wissen? Welchen Einfluss haben die Klimabewegungen und Corona auf die Wahlergebnisse? Für alle, die wie ich, keine Ahnung von der nordrhein-westfälischen Landespolitik oder dem Verfahren der Kommunalwahlen haben, gibt es ab Minute 38 einen Crashkurs. Ach und diese Folge ist vorproduziert, die Wahlen finden selbstverständlich schon an diesem Sonntag statt! Also wenn du älter als 16 Jahre bist, in NRW lebst und noch nicht per Briefwahl abgestimmt hast, heißt es für dich: am Sonntag ab ins Wahllokal!