Folge 37: Hinterher ist man immer klüger feat. Niema Movassat
Gegenwartsgeplapper
28.11.2020 • 38 Min.
In dieser Folge spreche ich mit Niema Movassat, der aus Oberhausen mitten im Ruhrgebiet kommt und seit 2009 für die Fraktion Die Linke im Bundestag sitzt. Mir erzählte er, was Krieg und Frieden mit seinem Einstieg in die Politik zu tun hat, wie er in den Bundestag gelangt ist und wie man eigentlich Jurist wird. Außerdem beschäftigten uns die Fragen: Was bedeutet ein „Freischuss“ für Juristen? Wie ist Die Linke überhaupt zur Partei geworden? Was war die WASG? Wofür steht PDS? Wieso nennt Niema den thüringischen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow auch "den Fusionator"? Ist man mit 25 noch zu jung für die Arbeit als Abgeordneter mit all ihren Pflichten? Wie landet man im Bundestag in einem Ausschuss? Was machen Parlamentarische Geschäftsführer? Was hat Horst Seehofer mit schwarzen Schafen zu tun? Wären Feedbackrunden bei der Polizei ein geeignetes Mittel, um gegen rassistische Strukturen vorzugehen? Bedarf es einem "Maßnahmenpaket Polizei"? Ist das Cannabisverbot obsolet? Sollte es abgeschafft werden? Niema hat sich übrigens entschieden, nach 12 Jahren im Bundestag im nächsten Jahr nicht erneut zur Wahl anzutreten - schließt eine Rückkehr in ein Parlament für die Zukunft jedoch nicht kategorisch aus. Was er für die Zeit nach seiner Tätigkeit als MdB geplant hat, gibt es jetzt auch auf die Ohren. Viel Spaß beim Hören und in diesem Sinne: over and out.