Das Handwerk macht sich selbst unattraktiv! | Ilona Klein-Gasteyer
Das Handwerk macht sich selbst unattraktiv! | Ilona Klein-Gasteyer

Das Handwerk macht sich selbst unattraktiv! | Ilona Klein-Gasteyer

Handwerk spricht – Der Handwerk Podcast!


Vor 3 Tagen • 21 Min.

Das Handwerk hat kein Nachwuchsproblem? Oder macht es sich selbst unattraktiv? Und warum passt eine 1,60 x 2,00 Meter große Glasscheibe manchmal nicht einmal durchs Treppenhaus? Oliver Oettgen spricht mit Ilona Klein-Gasteyer, Geschäftsführerin und Eigentümerin des Glashandel Klein, über die Lücke zwischen digitalen Vorstellungen, architektonischen Entwürfen und der Realität auf der Baustelle. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum Handwerksbetriebe früher in Bau- und Planungsprozesse eingebunden werden müssen. Denn wenn die Praxis erst am Ende gefragt wird, entstehen nicht nur Missverständnisse. Es können teure Planungsfehler, unnötige Verzögerungen und Lösungen entstehen, die vor Ort gar nicht umsetzbar sind. Die Folge spricht über Nachwuchs im Handwerk, Bürokratie im Handwerk, das Glaserhandwerk und die Frage, wie moderne Bauplanung besser funktionieren kann. In dieser Folge geht es unter anderem um: Warum Bilder aus dem Internet häufig Erwartungen schaffen, die vor Ort nicht realisierbar sind.Was passiert, wenn eine große Glasscheibe zwar bestellt, aber nicht durch das Treppenhaus transportiert werden kann.Warum Glaser, Schreiner, Metallbauer, Fliesenleger, Architekten und Bauunternehmen früher miteinander sprechen müssen.Weshalb ein Zahlendreher beim Aufmaß oder eine Beschädigung beim Transport bei Glas besonders teuer werden kann.Warum Begriffe wie „Sicherheitsglas“ oder „Milchglas“ allein noch keine gute Planung ersetzen.Welche Chancen das Glaserhandwerk jungen Menschen bietet und warum der Beruf weit vielfältiger ist, als viele vermuten.Warum Ruhe, Sicherheit und sorgfältiges Arbeiten im Glaserhandwerk wichtiger sein können als Tempo und Hektik.Wie flexiblere Arbeitszeiten zu mehr Work-Life-Balance im Handwerk beitragen könnten.Ilona Kleingasteier spricht aus der Perspektive einer Unternehmerin, die Handel und Handwerk miteinander verbindet und täglich erlebt, welche Folgen gute oder schlechte Planung haben kann. Die Folge zeigt: Handwerk beginnt nicht erst bei der Montage. Es muss bereits dann beteiligt sein, wenn Ideen entstehen, Materialien ausgewählt und Abläufe geplant werden. Doch wer soll diese frühe Beratung leisten? Und wer ist bereit, sie zu bezahlen? Wie früh sollten Handwerksbetriebe in Bau- und Sanierungsprozesse eingebunden werden - und wer trägt die Kosten für diese Beratung? Diskutiert die Frage in den Kommentaren und teilt eure eigenen Erfahrungen aus Planung, Bau und Sanierung. Folge „Handwerk spricht“ auf Spotify und abonniere den Podcast, damit du keine neue Folge verpasst. Wenn dir diese Folge wichtig erscheint, teile sie mit Unternehmern, Planern, Handwerkern und Menschen, die das Handwerk weiterdenken. Nachwuchs im HandwerkBürokratie im HandwerkGlaserhandwerkHandwerksberatungBauplanung und MachbarkeitAusbildung im GlaserhandwerkWork-Life-Balance im HandwerkLongtail-Suchbegriffe und Fragen: Warum müssen Handwerker früher in die Bauplanung einbezogen werden?Wie verhindert man Planungsfehler auf der Baustelle?Warum passt eine Glasscheibe nicht durch das Treppenhaus?Hat das Handwerk wirklich ein Nachwuchsproblem?Was macht den Beruf im Glaserhandwerk attraktiv?Hashtags: #HandwerkSpricht#Handwerk#Glaserhandwerk#Bauplanung#NachwuchsImHandwerk ? Mehr zur Folge, Transkript und Quellen: https://citecast.fm/handwerk-spricht-der-handwerk-podcast/das-handwerk-macht-sich-selbst-unattraktiv-ilona-klein-gasteyer