„Jeder ist jemand“ – Reiner Engelmann über Auschwitz und das Erinnern für die Zukunft
„Jeder ist jemand“ – Reiner Engelmann über Auschwitz und das Erinnern für die Zukunft

„Jeder ist jemand“ – Reiner Engelmann über Auschwitz und das Erinnern für die Zukunft

HEIMAT ZUM HÖREN


24.06.2026 • 58 Min.

„Jeder ist jemand“ – dieser Satz zieht sich wie ein kraftvoller Gedanke durch das Gespräch mit Reiner Engelmann. Seit Jahrzehnten widmet sich der Autor und Zeitzeugenbegleiter der Erinnerungsarbeit. In seinen Büchern erzählt er von Menschen, die Verfolgung, Gewalt, Entrechtung und Auschwitz überlebt haben – und macht ihre Geschichten besonders für junge Leserinnen und Leser zugänglich. In dieser Folge sprechen wir mit Reiner Engelmann über die NS-Gewaltherrschaft, den Holocaust, seine Begegnungen mit Überlebenden und seine Studienreisen an Orte des nationalsozialistischen Terrors. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Erinnerungskultur heute gelingen kann: verständlich, berührend und ohne erhobenen Zeigefinger. Warum müssen wir uns auch heute noch mit dem Nationalsozialismus beschäftigen? Für Engelmann ist die Antwort klar: Wir müssen aus der Vergangenheit lernen, um Zukunft verantwortungsvoll zu gestalten. Ein bewegendes Gespräch über Menschlichkeit, Haltung, Empathie und die Bedeutung des Nicht-Vergessens.