Body in Balance: Verstehe deine Hormone
herCAREER Voice
Heute • 34 Min.
Die Wechseljahre? Das sind vor allem Hitzewallungen, oder? Stimmt nicht. Tinnitus, Gelenkschmerzen, Gedächtniseinbrüche, Neurodermitis, Allergien und durchwachte Nächte können ebenfalls hormonell bedingt sein. In dieser Live-Folge macht Dr. Judith Bildau, Fachärztin für Frauenheilkunde, klar: Die stärkste Belastung in der Perimenopause sind nicht Hitzewallungen, sondern Schlafstörungen und depressive Verstimmungen. Warum wissen das die wenigsten? Dr. Judith Bildau sagt: „Wissen ist Macht.“ Für Frauen bedeutet das: Den eigenen Körper zu beobachten: Führen Sie ein Zyklus-Tagebuch und halten Sie Schlaf, Stimmung, Heißhunger, Schmerzen, Konzentration und körperliche Veränderungen fest. So sind Sie optimal vorbereitet für eine medizinische Beratung. Es ist wichtig, früh mit der Prävention zu beginnen. Krafttraining für Muskelaufbau und Knochengesundheit, eine anti-entzündliche Ernährung und die Einnahme sinnvoller Mikronährstoffe für den Stoffwechsel und den hormonellen Austausch, um starken Beschwerden zuvor zu kommen. Lass dich medizinisch fundiert begleiten. Suche dir Ärzt:innen, die zuhören, dich ernst nehmen und dich bei Bedarf an Spezialsprechstunden oder Kolleg:innen überweisen. Adressen gibt es etwa bei der Menopausen-Gesellschaft.