Männer als Verbündete – Über Ausreden, Ängste und eine gleichberechtigte Zukunft
herCAREER Voice
23.06.2025 • 26 Min.
Wusstest du, dass 1/3 der deutschen Männer eine antifeministische Haltung haben – und der Anteil bei Jüngeren sogar steigt? In unserer aktuellen Live-Aufnahme spricht Autor und Berater Martin Speer offen darüber, wie tief antifeministische Denkmuster bei vielen Männern verwurzelt sind und wie unterschiedlich der (Arbeits-)Alltag für weiblich und männlich gelesene Personen tatsächlich aussieht. Was erwartet dich in der Folge? Geschlechtergerechtigkeit ist ein Männerthema! Martin Speer räumt mit dem Mythos auf, Gleichstellung sei „nur ein Frauenthema“. Er zeigt, warum gerade Männer Verantwortung übernehmen müssen – und wie Unternehmen sich oft mit Ausreden wie „Wir haben wichtigere Probleme“ aus der Affäre ziehen. Die vier häufigsten Ausreden: Verneinen, Delegieren, Relativieren und Verunsicherung – Speer benennt die typischen Muster, mit denen Männer ihre Verantwortung abwälzen. Das Zwei-Welten-Modell: Ob im Meetingraum oder im Straßenverkehr: Männer und Frauen erleben die Welt unterschiedlich. Speer erklärt, warum es für Männer so wichtig ist, ihre eigenen Privilegien zu erkennen. Drei Lösungsansätze aus der Folge: Zuhören & Perspektivwechsel: Nur wer wirklich zuhört, kann die Erfahrungen von Frauen verstehen und eigene blinde Flecken erkennen. Brücken bauen & Verantwortung übernehmen: Männer können als Verbündete aktiv gegen diskriminierende Strukturen vorgehen – vor allem in männerdominierten Gruppen. Sorgearbeit & Sichtbarkeit teilen: Auch im Job Verantwortung für Care-Arbeit übernehmen und Frauen konsequent Raum geben. Die gute Nachricht: Wenn 1/3 der Männer antifeministisch agiert, gibt es immer noch 2/3, die gemeinsam für echten Wandel einstehen können!