Hildesheim - unsere Stadt! Persönlichkeiten der Stadtgeschichte
Hildesheim - unsere Stadt! Persönlichkeiten der Stadtgeschichte

Hildesheim - unsere Stadt! Persönlichkeiten der Stadtgeschichte

Klasse BGW11-B der Friedrich-List-Schule Hildesheim - Schuljahr 2025/26


Podcast

„Hildesheim hat eine lange und spannende Geschichte – und sie wurde von vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten geprägt. Diese Audiogalerie macht ihre Geschichten hörbar.“ Die Klasse 11B des Beruflichen Gymnasiums der Friedrich-List-Schule Hildesheim hat im Geschichtsunterricht eine Audiogalerie zu Persönlichkeiten der Hildesheimer Stadtgeschichte entwickelt. Besucherinnen und Besucher können über QR-Codes direkt die von den Schülerinnen und Schülern produzierten Podcast-Beiträge anhören und spannende Einblicke in das Leben und Wirken bedeutender Persönlichkeiten gewinnen. Die Ausstellung ist derzeit in der Pausenhalle der Friedrich-List-Schule zu sehen. Anschließend wird sie dauerhaft an einem anderen Ort innerhalb der Schule präsentiert, der noch bekanntgegeben wird.

Alle Folgen

  • Trailer: Hildesheim - unsere Stadt! Persönlichkeiten der Stadtgeschichte

    09.06.20261:00

    „Hildesheim hat eine lange und spannende Geschichte – und sie wurde von vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten geprägt. Diese Audiogalerie macht ihre Geschichten hörbar.“ Die Klasse 11B des Beruflichen Gymnasiums der Friedrich-List-Schule Hildesheim hat im Geschichtsunterricht eine Audiogalerie zu Persönlichkeiten der Hildesheimer Stadtgeschichte entwickelt. Besucherinnen und Besucher können über QR-Codes direkt die von den Schülerinnen und Schülern produzierten Podcast-Beiträge anhören und spannende Einblicke in das Leben und Wirken bedeutender Persönlichkeiten gewinnen. Die Ausstellung ist derzeit in der Pausenhalle der Friedrich-List-Schule zu sehen. Anschließend wird sie dauerhaft an einem anderen Ort innerhalb der Schule präsentiert, der noch bekanntgegeben wird. Mitwirkende in diesem Trailer: Michaela M. Wünsche, Raven C. J. Sommer, Mira J. Lüghausen und Finja Jörrens.

  • Hermann Roemer – Jurist, Geologe, Politiker und Museumsgründer

    09.06.20267:32

    -Wer durch Hildesheim geht, begegnet seinem Erbe oft, ohne es zu bemerken: Hermann Roemer (1816–1894) prägte die Stadt als Jurist, Naturwissenschaftler, Kommunalpolitiker und Gründer des späteren Roemer- und Pelizaeus-Museums. In dieser Episode widmen wir uns einer Persönlichkeit, die Wissenschaft, Kultur und gesellschaftliches Engagement miteinander verband. Roemer war nicht nur ein angesehener Jurist, sondern auch leidenschaftlicher Geologe. Seine Forschungen zur Erdgeschichte und seine umfangreichen Sammlungen machten ihn weit über die Region hinaus bekannt. Gleichzeitig engagierte er sich politisch für die Entwicklung Hildesheims und setzte sich für Bildung und den Zugang zu wissenschaftlichem Wissen ein. Besonders sichtbar wurde dieses Engagement durch die Gründung eines Museums, das seine naturwissenschaftlichen Sammlungen bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich machen sollte. Damit legte er einen Grundstein für eine Institution, die bis heute das kulturelle Leben der Stadt prägt. Wie auf dem Plakat zur Episode formuliert wird, fiel die Wahl auf Hermann Roemer, „weil er gleichzeitig als Jurist, Naturwissenschaftler und Politiker wirkte und mit dem Roemer- und Pelizaeus-Museum bis heute sichtbare Spuren in Hildesheim hinterlassen hat.“ Seine Lebensgeschichte zeigt, wie einzelne Persönlichkeiten die Entwicklung einer Stadt nachhaltig beeinflussen können. Themen der EpisodeKindheit und Herkunft in Hildesheim Ausbildung und Karriere als Jurist Leidenschaft für Geologie und Naturwissenschaften Politisches Wirken im 19. Jahrhundert Die Entstehung des Roemer-Museums Hermann Roemers Vermächtnis für Hildesheim ErkenntnisseHermann Roemer verband wissenschaftliche Forschung mit gesellschaftlichem Engagement. Seine geologischen Arbeiten machten ihn zu einem bedeutenden Naturwissenschaftler seiner Zeit. Kulturinstitutionen entstehen häufig aus privater Initiative und persönlicher Leidenschaft. Das heutige Roemer- und Pelizaeus-Museum geht wesentlich auf Roemers Sammlungs- und Stiftungsarbeit zurück. Sein Wirken zeigt die enge Verbindung von Wissenschaft, Politik und Stadtentwicklung im 19. Jahrhundert. DatenGeboren: 4. Januar 1816 in Hildesheim Gestorben: 24. Februar 1894 in Hildesheim Berufe: Jurist, Geologe, Politiker, Museumsgründer Wirkungsort: Hildesheim Bekannt für: Gründung des Roemer-Museums und geologische Forschung Weiterführende InformationenDas heutige Roemer- und Pelizaeus-Museum bewahrt und vermittelt bis heute zentrale Teile des kulturellen und wissenschaftlichen Erbes Hermann Roemers. Seine geologischen Sammlungen und Publikationen zählen zu den wichtigen Beiträgen zur Erforschung der norddeutschen Erdgeschichte im 19. Jahrhundert. Vielen Dank fürs Zuhören! Wenn Ihnen die Episode gefallen hat, abonnieren Sie den Podcast und teilen Sie ihn mit anderen Geschichts- und Kulturinteressierten. Recherche und Redaktion: Mattis Latuske, Jonas Pervelz, Nils Hanse, Phil Alexander Reuther

  • Bernward von Hildesheim - Bischof, Staatsmann, Kunstförderer und Heiliger

    09.06.20269:30

    In dieser Episode beschäftigen wir uns mit Bernward von Hildesheim (ca. 960–1022), einer der prägenden Persönlichkeiten des ottonischen Zeitalters. Die Wahl fiel auf Bernward, weil er durch seine außergewöhnliche Bildung, sein Engagement für Kunst und Kultur sowie seine nachhaltige Bedeutung für die Stadt Hildesheim bis heute als Vorbild gilt. Als Bischof, politischer Berater und Förderer bedeutender Kunstwerke verband er geistliche Verantwortung mit kultureller Gestaltungskraft und hinterließ Spuren, die bis in die Gegenwart sichtbar sind. ThemenBernwards Herkunft und Ausbildung Sein Wirken am Kaiserhof des Heiligen Römischen Reiches Die Amtszeit als Bischof von Hildesheim Bernward als Staatsmann und Diplomat Förderung von Kunst, Kultur und Bildung Bedeutende Bauwerke und Kunstschätze seiner Zeit Die Bernwardstür und weitere Meisterwerke der ottonischen Kunst Bernwards Heiligsprechung und sein Vermächtnis ErkenntnisseBildung war für Bernward die Grundlage verantwortungsvoller Führung. Kunst und Kultur dienten ihm nicht nur zur Verschönerung, sondern auch zur Vermittlung von Glauben und Wissen. Sein Engagement machte Hildesheim zu einem bedeutenden kulturellen Zentrum des Mittelalters. Bernwards Wirken zeigt, wie nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung durch Bildung, Kulturförderung und verantwortungsbewusstes Handeln entstehen kann. Viele seiner Stiftungen und Kunstwerke prägen das kulturelle Erbe Hildesheims bis heute. DatenName: Bernward von Hildesheim Geboren: ca. 960 Gestorben: 20. November 1022 in Hildesheim Amt: Bischof von Hildesheim (993–1022) Tätigkeiten: Geistlicher, Staatsmann, Kunstförderer und Bauherr Heiligsprechung: 1192 Bedeutung: Förderer der ottonischen Kunst und wichtiger Gestalter der mittelalterlichen Stadt Hildesheim Vielen Dank fürs Zuhören! Wenn Ihnen die Episode gefallen hat, abonnieren Sie den Podcast und teilen Sie ihn mit anderen Geschichts- und Kulturinteressierten. Recherche und Redaktion: Michaela M. Wünsche, Raven C. J. Sommer, Mira J. Lüghausen und Finja Jörrens.

  • Wilhelm Pelizaeus – Der Kaufmann, der Hildesheim mit der Welt verband

    09.06.20267:46

    -Wilhelm Pelizaeus (1851–1930) zählt zu den bemerkenswertesten Persönlichkeiten der Hildesheimer Stadtgeschichte. Als erfolgreicher Kaufmann, Bankier und spanischer Konsul in Ägypten baute er nicht nur ein internationales Handelsnetzwerk auf, sondern förderte mit seinem Vermögen auch Wissenschaft, Forschung und Kultur in seiner Heimatstadt. Geboren am 6. September 1851 in Hildesheim, zog es Pelizaeus früh hinaus in die Welt. Nach Stationen im europäischen Handel ließ er sich schließlich in Ägypten nieder. Dort entwickelte er ein erfolgreiches Unternehmen und wurde zu einer angesehenen Persönlichkeit des Wirtschaftslebens. Seine enge Verbindung zu Spanien führte zudem zu seiner Ernennung zum spanischen Konsul in Ägypten. Doch Pelizaeus verstand wirtschaftlichen Erfolg stets als Verpflichtung. Mit großer Leidenschaft unterstützte er wissenschaftliche Expeditionen und archäologische Forschungen. Besonders eng verbunden war er mit dem Ägyptologen Georg Steindorff, dessen Ausgrabungen er über viele Jahre finanzierte. Zahlreiche bedeutende Funde gelangten dadurch nach Deutschland und bilden bis heute einen wichtigen Bestandteil wissenschaftlicher Sammlungen. Seiner Heimatstadt Hildesheim blieb Pelizaeus zeitlebens verbunden. Durch großzügige Stiftungen ermöglichte er kulturelle und wissenschaftliche Projekte, die weit über seine Lebenszeit hinaus wirken. Das heutige Roemer- und Pelizaeus-Museum erinnert mit seinem Namen an diesen außergewöhnlichen Förderer und Weltenbürger. Wie die Autoren der Episode hervorheben, beeindruckt besonders „wie er Wissenschaft, Forschung und die Kultur seiner und unserer Heimatstadt gefördert hat“. Pelizaeus zeigt, dass internationale Erfahrungen und lokale Verbundenheit kein Widerspruch sein müssen – sondern gemeinsam bleibende Spuren hinterlassen können. Themen der EpisodeWilhelm Pelizaeus als Kaufmann und Unternehmer in Ägypten Sein Wirken als spanischer Konsul Die Förderung ägyptologischer Forschung Die Zusammenarbeit mit Georg Steindorff Mäzenatentum und Stiftungen für Hildesheim Die Entstehung bedeutender Sammlungen für das heutige Museum Die Bedeutung von kulturellem Engagement für eine Stadtgesellschaft ErkenntnisseWirtschaftlicher Erfolg kann gesellschaftliche Verantwortung ermöglichen. Wissenschaftliche Entdeckungen sind oft das Ergebnis langfristiger Förderung. Pelizaeus verband internationales Denken mit starker Heimatverbundenheit. Sein Engagement prägt die Hildesheimer Kulturlandschaft bis heute. Einzelne Persönlichkeiten können nachhaltige Impulse für Bildung und Forschung setzen. DatenGeboren: 6. September 1851 in Hildesheim Gestorben: 14. Oktober 1930 in Hildesheim Beruf: Kaufmann, Bankier, Unternehmer Funktion: Spanischer Konsul in Ägypten Besondere Leistung: Förderer ägyptologischer Forschung und bedeutender Mäzen Hildesheims Vielen Dank fürs Zuhören! Wenn Ihnen die Episode gefallen hat, abonnieren Sie den Podcast und teilen Sie ihn mit anderen Geschichts- und Kulturinteressierten. Recherche und Redaktion: Paul Knüppel, Louis Gronstedt, Nils Enge

  • Godehard von Hildesheim – Der Reformbischof, der Hildesheim prägte

    09.06.20266:54

    -Godehard von Hildesheim zählt zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der Hildesheimer Stadt- und Kirchengeschichte. Als Bischof setzte er sich für eine Reform der Kirche ein, stärkte Bildung und Seelsorge und förderte den Ausbau kirchlicher Einrichtungen. Sein Wirken war geprägt von Bescheidenheit, Verantwortungsbewusstsein und dem Wunsch, Glauben und gesellschaftliches Leben miteinander zu verbinden. Noch heute erinnert die nach ihm benannte St.-Godehard-Basilika an seinen Einfluss. Bereits wenige Jahrzehnte nach seinem Tod wurde er heiliggesprochen – ein Zeichen für die außergewöhnliche Wertschätzung, die ihm weit über Hildesheim hinaus entgegengebracht wurde. Datenca. 960: Geburt in Reichersdorf bei Niederaltaich in Bayern Ausbildung im Kloster Niederaltaich 996–1022: Abt des Klosters Niederaltaich 1022: Ernennung zum Bischof von Hildesheim durch Kaiser Heinrich II. Förderung zahlreicher Kirchen- und Klostergründungen in der Diözese 5. Mai 1038: Tod in Hildesheim 1131: Heiligsprechung durch Papst Innozenz II. Patron unter anderem der Reisenden, Handwerker und des Bistums Hildesheim Weiterführende InformationenSt. Godehard zählt zu den bedeutendsten romanischen Kirchen Norddeutschlands und erinnert bis heute an das Wirken ihres Namensgebers. Godehard gilt als einer der wichtigsten Reformbischöfe des Mittelalters und als prägende Persönlichkeit der Hildesheimer Geschichte. Vielen Dank fürs Zuhören! Wenn Ihnen die Episode gefallen hat, abonnieren Sie den Podcast und teilen Sie ihn mit anderen Geschichts- und Kulturinteressierten. Recherche und Redaktion: Niklas Cremer

  • Joseph Müller – Priester, Seelsorger und mutiger Gegner des NS-Regimes

    09.06.20265:38

    Joseph Müller gehört zu den Persönlichkeiten, die in der Zeit des Nationalsozialismus Haltung bewiesen. Als katholischer Priester und Seelsorger stellte er seinen Glauben über politische Anpassung und widersetzte sich den menschenverachtenden Ideologien des Regimes. Die Episode beleuchtet seinen Lebensweg, seinen Widerstand gegen die Nationalsozialisten und die Umstände seiner Verfolgung bis zu seiner Hinrichtung im Jahr 1944. ErkenntnisseJoseph Müller wurde 1894 in Salmünster geboren und wirkte als katholischer Priester. Sein christliches Menschenbild brachte ihn in Konflikt mit dem nationalsozialistischen Staat. Er setzte sich für Wahrheit, Gewissensfreiheit und die Würde des Menschen ein. Wegen regimekritischer Äußerungen und seines Widerstands wurde er verhaftet. Am 11. September 1944 wurde er im Zuchthaus Brandenburg-Görden hingerichtet. Sein Leben gilt heute als Beispiel für Zivilcourage, Glaubensstärke und moralische Standhaftigkeit. Zitat der Episode„Die Geschichte von Joseph Müller, der zuletzt in der Kirchengemeinde von Groß Düngen tätig war, hat uns gezeigt, wie kostbar und schützenswert das Recht auf freie Meinungsäußerung ist.“ Dieses Fazit macht deutlich, dass Joseph Müllers Vermächtnis weit über seine Zeit hinausreicht. Sein Einsatz erinnert daran, dass Freiheit, Menschenwürde und demokratische Grundrechte niemals selbstverständlich sind, sondern immer wieder verteidigt werden müssen. DatenGeboren: 19. August 1894 in Salmünster Beruf: Katholischer Priester und Seelsorger Wirkungsort: Unter anderem Groß Düngen bei Hildesheim Verhaftung: Im Zusammenhang mit seinem Widerstand gegen das NS-Regime Hingerichtet: 11. September 1944 im Zuchthaus Brandenburg-Görden Vielen Dank fürs Zuhören! Wenn Ihnen die Episode gefallen hat, abonnieren Sie den Podcast und teilen Sie ihn mit anderen Geschichts- und Kulturinteressierten. Recherche und Redaktion: Mika Feldmann, Mika Gärtner, Pius Helbig und Maximilian Hoffmann