Hoftor Auf - Der BauernZeitung-Podcast
Hoftor Auf - Der BauernZeitung-Podcast

Hoftor Auf - Der BauernZeitung-Podcast

Österreichische BauernZeitung und Sabine Kronberger


Podcast

Hoftor Auf ist der Podcast der BauernZeitung in Zusammenarbeit mit Publizistin Sabine Kronberger, der den Bäuerinnen in Österreich eine Stimme gibt. In persönlichen Gesprächen erzählen Frauen aus der Landwirtschaft, wie sie ihren Alltag am Hof gestalten, Verantwortung übernehmen und ihren Betrieben eine ganz eigene Handschrift verleihen. Offen und authentisch sprechen sie über Erfolge, Herausforderungen und Wendepunkte, die ihren Lebens- und Berufsweg geprägt haben. Es geht um Arbeit und Leidenschaft, um Familie und Betrieb, um Tradition und Zukunft und um die vielen Entscheidungen, die das Leben in der Landwirtschaft mit sich bringt. Der Podcast entsteht in Kooperation mit Publizistin Sabine Kronberger und ist Teil eines multimedialen Schwerpunkts der BauernZeitung anlässlich des von den Vereinten Nationen ausgerufenen „Jahres der Bäuerinnen 2026“. Ziel ist es, die Lebensrealitäten von Frauen in der Landwirtschaft sichtbar zu machen und ihre zentrale Rolle für eine nachhaltige Agrar- und Ernährungszukunft zu zeigen.

Alle Folgen

  • Folge 16: Tür und Tor geöffnet haben die Ackerbäuerinnen Maria Portschy und Lisa Wagner

    Vor 3 Tagen39:56

    Wie gelingt es, nach einem schweren Schicksalsschlag einen Familienbetrieb erfolgreich weiterzuführen? Darüber sprechen die Ackerbäuerinnen Maria Portschy und Lisa Wagner aus dem Südburgenland in der aktuellen Folge von „Hoftor Auf“. Das Mutter-Tochter-Gespann erzählt offen von den Herausforderungen nach dem Tod von Marias Ehemann und Lisas Vater, vom Zusammenhalt innerhalb der Familie und davon, warum Aufgeben nie eine Option war. Außerdem sprechen die beiden über ihre Leidenschaft für Bodengesundheit, ihre Überzeugung, dass Kompetenz wichtiger ist als Quoten und weshalb Frauen in der Landwirtschaft selbstbewusst ihre Stimme erheben sollten. Eine inspirierende Folge über Mut, Zusammenhalt und die Zukunft der Landwirtschaft.

  • Folge 15: Tür und Tor geöffnet hat Tierhalterin Gerda Rebitsch

    03.09.202630:11

    In dieser Folge hat Gerda Rebitsch aus Tirol ihr Hoftor geöffnet. Die Bäuerin erzählt, warum sie sich nach persönlichen und beruflichen Umbrüchen bewusst für die Rückkehr auf den Hof entschieden hat und wie sie ihren landwirtschaftlichen Betrieb mit viel Kreativität und Herzblut weiterentwickelt. Mit einem innovativen Patenschaftsmodell bringt sie Menschen und Tiere zusammen und schafft eine neue Verbindung zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft. Gleichzeitig spricht Gerda offen über ihre Erfahrungen als Frau in einer traditionell geprägten Branche, über gesellschaftlichen Druck, Selbstfindung und den Mut, den eigenen Überzeugungen treu zu bleiben. Ein Gespräch über Neuanfänge, Vielfalt und die Frage, wie sich Tradition und Innovation erfolgreich verbinden lassen.

  • Folge 14: Tür und Tor geöffnet hat Milchbäuerin Sabine Gruber

    20.08.202629:59

    Ein Hof, ein gemeinsamer Lebenstraum und eine Familie, aber plötzlich ist nichts mehr wie zuvor. Sabine Gruber und ihr Mann übernehmen außerfamiliär einen Milchviehbetrieb in Rußbach und beginnen, sich gemeinsam etwas aufzubauen. Dann erleidet ihr Mann einen schweren Arbeitsunfall und ist seither querschnittsgelähmt. Während er lange im Krankenhaus liegt, hält Sabine den Betrieb am Laufen und kümmert sich um die Familie. In dieser schweren Zeit erfährt sie unerwartet viel Unterstützung: Nachbarn helfen im Stall, bei der Arbeit und bei der Kinderbetreuung. Diese Hilfsbereitschaft gibt ihr Kraft und zeigt ihr, dass sie mit der schwierigen Situation nicht alleine ist. Heute ist ihr Mann wieder zurück am Hof. Mit den notwendigen Anpassungen kann er beim Melken helfen und Traktor fahren. Der Alltag hat sich zwar verändert, aber der gemeinsame Traum vom Hof ist geblieben. In dieser Folge erzählt Sabine Gruber von einem Leben, das sich innerhalb eines Moments verändert hat, von Zusammenhalt und Willenskraft und davon, warum die Familie trotz allem nach vorne blickt.

  • Folge 13: Tür und Tor geöffnet hat Direktvermarkterin Andrea Schwarz

    06.08.202628:57

    Was passiert, wenn man alles erreicht hat und trotzdem nicht glücklich ist? In der 13. Folge von „Hoftor Auf“ spricht Andrea Schwarz aus Oberösterreich offen über ihren persönlichen und beruflichen Weg. Sie übernahm den elterlichen Betrieb, setzte vor allem auf Direktvermarktung und machte sich mit ihren Pizzen einen Namen. Doch zwischen Arbeit, Familie und Erwartungen verlor sie sich selbst aus den Augen. Somit entschied sie sich einen Schritt zurück zu machen. Heute lebt und arbeitet sie bewusster: als Pizzabäckerin, Seminarbäuerin und Atemtrainerin. Eine Geschichte über Neuanfänge, das Hinhören auf die eigene innere Stimme und den Mut, das Leben neu auszurichten.

  • Folge 12: Tür und Tor geöffnet hat Winzerin Katharina Klager

    23.07.202626:02

    In dieser Folge von „Hoftor Auf“ erzählt Winzerin Katharina Klager aus Wien-Stammersdorf, wie sie das Weingut und den Heurigen ihrer Familie von einem Tag auf den anderen übernehmen musste, als ihr Vater schwer erkrankte. Aus einer unerwarteten Herausforderung wurde ihr neuer Alltag als Betriebsführerin. Katharina spricht über Verantwortung, mutige Entscheidungen, neue Weinlinien, die sie im Betrieb etabliert hat, und darüber, wie sie gemeinsam mit ihrem Mann – einem Belgier ohne landwirtschaftlichen Hintergrund – den Familienbetrieb weiterentwickelt. Außerdem verrät sie, wie sie den Spagat zwischen ihrem Job als Marketingmanagerin und der Arbeit im Weingut meistert.

  • Folge 11: Tür und Tor geöffnet hat Sennerin Elisabeth Buchacher

    09.07.202635:22

    Elisabeth Buchacher aus Rattendorf in Kärnten verbringt jeden Sommer als Sennerin auf der Alm und stellt dort unter anderem den Gailtaler Almkäse her. Im Podcast erzählt sie, wie ihr Alltag auf der Alm aussieht, wie aus Milch Schritt für Schritt Käse wird und welche Rolle dabei Wetter und Leidenschaft spielen. Sie ist überzeugt: Das Sennen kann man nicht lernen, man muss es tun. Außerdem berichtet sie, wie sie auf den kleinstrukturierten Familienbetrieb führt, warum Kreislaufwirtschaft und Selbstversorgung mit eigenem Fleisch, Käse und Gemüse für ihre Familie so wichtig sind, und weshalb ihr der Erhalt kleiner Bauernhöfe und der Landschaft am Herzen liegt.