Kati Westendorf, warum fällt es uns so schwer, für unser Tier einzustehen?
Kati Westendorf, warum fällt es uns so schwer, für unser Tier einzustehen?

Kati Westendorf, warum fällt es uns so schwer, für unser Tier einzustehen?

Equidemia Insights


Gestern • 1 Std. 5 Min.

In dieser Folge von Equidemia Insights sprechen Celina Skogan, Anja und Kathi über einen Moment, den viele Tierhaltende und Tierprofis kennen: Man merkt, dass etwas nicht stimmt, sagt aber nichts. Im Zentrum steht die Frage, warum wir in stressigen Situationen trotz vorhandener Kompetenz handlungsunfähig werden können und was psychologische Sicherheit, Sozialisation und Machtgefälle damit zu tun haben. Besonders spannend: Anja und Celina erzählen von zwei ähnlichen Erlebnissen mit ihrem Hund beziehungsweise Pferd, während Kathi diese psychologisch einordnet und zeigt, warum es sich dabei nicht zwangsläufig um individuelles Versagen handelt, sondern oft um ein komplexes Zusammenspiel von Nervensystem, persönlichen Erfahrungen und sozialen Strukturen. Key topics - Warum wir in stressigen Situationen trotz vorhandener Kompetenz handlungsunfähig werden können - Was den Schritt vom Wahrnehmen zum Eingreifen erschwert und welche Rolle Angst, Höflichkeit und Konfliktvermeidung spielen - Wie sich unsere Rolle als Fachperson verändert, wenn wir selbst zur betroffenen Tierhalterin werden - Welche Bedeutung psychologische Sicherheit, Sozialisation und Machtgefälle im Umgang mit Kundinnen und Kunden haben - Warum Selbstzweifel und Schuldgefühle aus einem komplexen Zusammenspiel von Nervensystem, Erfahrungen und sozialen Erwartungen entstehen können - Wie sich solche Situationen auf die Beziehung zum Tier auswirken können, ohne sie zwangsläufig zu beschädigen - Was Professionals tun können, um sichere Räume zu schaffen, in denen Widerspruch möglich ist und Tierhaltende für ihre Tiere einstehen können - Warum Mindset, Skillset und Systemset gemeinsam gedacht werden müssen