IAA TRANSPORTATION Podcast
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Der IAA TRANSPORTATION Podcast ist der offizielle Podcast der IAA TRANSPORTATION. Erhalten Sie in diesem Podcast einen umfassenden Überblick über die aktuellen und zukünftigen Trends und Entwicklungen der Transport- und Logistikbranche und informieren Sie sich über die verschiedenen Themen und Aspekte der IAA TRANSPORTATION. In jeder Episode begrüßen wir dabei einen Experten und sprechen mit ihm über aktuelle Themen, die die Welt der Transport- und Logistikbranche bewegen. Der IAA TRANSPORTATION Podcast ist eine Produktion des Verbands der Automobilindustrie (VDA). Weitere Informationen zur IAA TRANSPORTATION: https://www.iaa-transportation.com/de

Alle Folgen

  • IAA TRANSPORTATION 2026 x Hildegard Müller, Präsidentin beim Verband der Automobilindustrie (VDA)

    11.09.202630:22

    In der sechzehnten Episode der zweiten Staffel des IAA TRANSPORTATION PODCAST begrüßen wir Hildegard Müller, Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Wenige Tage vor der IAA TRANSPORTATION 2026 sprechen wir darüber, wo die Nutzfahrzeug-, Transport- und Logistikbranche bei ihrer Transformation steht, was die Industrie bereits geliefert hat – und welche politischen und infrastrukturellen Voraussetzungen jetzt geschaffen werden müssen, damit der Weg zur klimaneutralen Mobilität wirtschaftlich erfolgreich weitergehen kann. Hildegard Müller gibt Einblicke in die enorme Bedeutung von Transport und Logistik für Wirtschaft und Gesellschaft. Gleichzeitig steht die Branche vor der Aufgabe, ihren Anteil an den CO₂-Emissionen des Straßenverkehrs weiter zu reduzieren. Im Mittelpunkt des Gesprächs steht deshalb die Transformation der Nutzfahrzeugbranche. Hildegard Müller erläutert, welche Fortschritte die Industrie in den vergangenen Jahren erzielt hat – von elektrischen Lkw bis hin zu Wasserstoff-Lkw. Dabei sprechen wir auch darüber, warum Technologieoffenheit für sie kein Selbstzweck ist, sondern unterschiedliche Lösungen für unterschiedliche Einsatzbedingungen notwendig sind. Neben batterieelektrischen Antrieben geht es deshalb um Wasserstoff und erneuerbare Kraftstoffe ebenso wie um Digitalisierung und autonomes Fahren. Eine der größten Herausforderungen bleibt die Infrastruktur. Wir sprechen darüber, warum fehlende Netzanschlüsse und Ladepunkte den Hochlauf elektrischer Nutzfahrzeuge bremsen und weshalb die Infrastruktur dem Fahrzeughochlauf vorausgehen muss. Darüber hinaus diskutieren wir die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Transformation und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland. Von Bürokratie und Energiepreisen über Steuern und Abgaben bis zur CO₂-Flottenregulierung geht es um die Frage, wie Klimaschutz, Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung miteinander verbunden werden können. Wir werfen auch einen Ausblick auf die IAA TRANSPORTATION 2026 mit den Formaten IAA Conference, IAA Experience, Startup Area und dem Fahrer- und Familienwochenende.

  • IAA TRANSPORTATION 2026 x Markus Bach, CEO bei chargecloud

    10.09.202629:09

    In der neuen Episode der zweiten Staffel des IAA TRANSPORTATION PODCAST begrüßen wir Markus Bach, CEO von chargecloud. Gemeinsam sprechen wir darüber, warum eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur für E-Lkw weit mehr braucht als Ladesäulen und hohe Ladeleistungen – und welche zentrale Rolle Software dabei spielt, das komplexe Zusammenspiel aus Fahrzeugen, Ladepunkten, Energie, Routenplanung und Abrechnung zuverlässig zu steuern. Markus Bach gibt spannende Einblicke in die komplexen Prozesse hinter einem Ladevorgang. Denn im Hintergrund arbeiten zahlreiche Akteure und Systeme zusammen – von Ladestationsbetreibern und E-Mobility-Providern über Roaming-Plattformen und Zahlungsdienstleister bis hin zu Energie- und Softwaresystemen. Gerade beim E-Lkw kommen mit Disposition, Routenplanung und Transportmanagement weitere Anforderungen hinzu. Entscheidend ist, diese Komplexität so zu orchestrieren, dass Flotten zuverlässig betrieben werden können. Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die Frage, wie sich das Laden elektrischer Lkw in den täglichen Transportbetrieb integrieren lässt. Disponenten benötigen dafür Live-Daten zum Ladezustand der Fahrzeuge, zur Verfügbarkeit von Ladepunkten und zur tatsächlich verfügbaren Ladeleistung. Gleichzeitig müssen Ladezeiten, Lieferfenster sowie Lenk- und Ruhezeiten berücksichtigt und Ladeslots zuverlässig reserviert werden. Software wird damit zum entscheidenden Bindeglied zwischen Ladeinfrastruktur und Logistikprozessen. Wir sprechen außerdem über die technologischen Voraussetzungen für den weiteren Hochlauf von E-Lkw. Technologien wie Megawatt Charging (MCS) sind bereits vorhanden, doch Netzanschlusskapazitäten und der Ausbau der Ladeparks bleiben zentrale Herausforderungen. Darüber hinaus geht es um Standards, Datenqualität und Interoperabilität. Damit E-Lkw europaweit zuverlässig laden können, reichen Informationen über Standort und Verfügbarkeit eines Ladepunkts nicht aus. Für die Routenplanung müssen beispielsweise auch Parkplatzlänge und -breite, Höhe, Bodentragfähigkeit und die Befahrbarkeit mit Anhänger bekannt sein. Gleichzeitig braucht es interoperable Reservierungs- und Buchungssysteme, damit Fahrer sicher sein können, zum geplanten Zeitpunkt einen geeigneten Ladepunkt nutzen zu können. Auch gemeinsam genutzte Ladeinfrastruktur steht im Fokus. Gerade für Logistikunternehmen, die zunächst nur mit wenigen E-Lkw starten, kann das Teilen vorhandener Depotinfrastruktur helfen, deren Auslastung zu erhöhen und Kosten zu senken. Entscheidend für die Skalierung bleibt jedoch das Zusammenspiel aus ausreichender Ladeinfrastruktur, verlässlichen operativen Prozessen, hoher Datenqualität und einer Software, die die verschiedenen Systeme miteinander verbindet Mit Blick auf die IAA TRANSPORTATION 2026 macht Markus Bach deshalb deutlich: Truck Charging ist kein reines Hardware-Thema. Die Software im Hintergrund verbindet Planung, Reservierung, Energiemanagement und Abrechnung und macht das Laden damit planbar, steuerbar und skalierbar. Bis 2030 soll das Laden von E-Lkw aus seiner Sicht kein isolierter Sonderprozess mehr sein, sondern selbstverständlicher Bestandteil einer digitalen und dynamischen Tourenplanung werden.

  • IAA TRANSPORTATION 2026 x Michael Stomberg, CEO der MEILLER Gruppe

    08.09.202620:33

    In der vierzehnten Episode der zweiten Staffel des IAA TRANSPORTATION PODCAST begrüßen wir Michael Stomberg, CEO der MEILLER Group. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie sich die Anforderungen an Fahrzeugaufbauten in einer Transport- und Logistikbranche verändern, die zunehmend von Elektrifizierung, Effizienz und Digitalisierung geprägt wird – und warum Robustheit, Langlebigkeit und konsequente Kundenorientierung dabei weiterhin entscheidend bleiben. Michael Stomberg gibt spannende Einblicke in die Entwicklung des traditionsreichen Familienunternehmens, das 2025 sein 175-jähriges Jubiläum gefeiert hat. Wir sprechen darüber, warum langfristiges Denken und enge Kundenbeziehungen seit Generationen zur DNA von MEILLER gehören und wie das Unternehmen seine Lösungen kontinuierlich an neue Anforderungen anpasst. Dabei geht es längst nicht mehr allein um Funktionalität: Gewicht, Effizienz, Bedienkomfort, Digitalisierung und die Integration alternativer Antriebe gewinnen für das Zusammenspiel von Fahrgestell und Aufbau zunehmend an Bedeutung. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen auch die Produktneuheiten, die MEILLER auf der IAA TRANSPORTATION 2026 präsentiert. Mit dem TECTRUM RS32 zeigt das Unternehmen die leistungsstärkste Variante seiner Abrollkipper-Baureihe. Darüber hinaus sprechen wir über den GRANDLOAD, der zum „Produkt des Jahres 2026“ des Baugewerbe Magazins gewählt wurde, und darüber, wie MEILLER mit robusten, wartungsfreundlichen und langlebigen Lösungen den konkreten Kundennutzen in den Mittelpunkt stellt. Ein besonderer Fokus liegt auf der Elektrifizierung der Baubranche. Michael Stomberg erläutert, welche neuen Anforderungen elektrische und alternative Fahrgestelle an Aufbauhersteller stellen und warum das Gesamtsystem aus Fahrgestell und Aufbau perfekt aufeinander abgestimmt sein muss. Gleichzeitig diskutieren wir, was passieren muss, damit sich elektrische Nutzfahrzeuge für mehr Unternehmen wirtschaftlich rechnen. Neben den Anschaffungskosten spielen dabei insbesondere die Total Cost of Ownership, Strompreise und eine ausreichend verfügbare Ladeinfrastruktur eine entscheidende Rolle. Auch Leichtbau und Nutzlastoptimierung stehen im Fokus. Gerade weil Batterien das Fahrzeuggewicht erhöhen, wird jedes eingesparte Kilogramm am Aufbau wichtiger. MEILLER verfolgt dabei den Anspruch, Gewicht zu reduzieren, ohne Abstriche bei Robustheit und Langlebigkeit zu machen. Mehr Nutzlast kann weniger Fahrten und Umläufe bedeuten – und damit einen unmittelbaren wirtschaftlichen Vorteil für die Kunden schaffen. Darüber hinaus sprechen wir über die Digitalisierung von Fahrzeugaufbauten, intuitive Bedienkonzepte und die Nutzung von Betriebsdaten zur Optimierung des Fahrzeugeinsatzes. Und wir werfen einen Blick weiter in die Zukunft: Michael Stomberg skizziert die Vision eines zunehmend intelligenten Aufbaus, der seine Umgebung und die jeweilige Aufgabe selbstständig erkennt – bis hin zu einem vollständig autonomen Fahrzeug, bei dem auch der Aufbau seine Aufgaben ohne Eingriff des Fahrers erledigen könnte. Außerdem erfahren wir, warum die enge Zusammenarbeit zwischen Aufbau- und Lkw-Herstellern für MEILLER von zentraler Bedeutung ist und weshalb Besucher die Lösungen des Unternehmens auf der IAA TRANSPORTATION nicht nur am eigenen Stand, sondern auch bei zahlreichen Fahrzeugherstellern erleben können. Für Michael Stomberg steht dabei vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt: bestehende Kunden wiederzutreffen, neue Kontakte zu knüpfen und direkt in der Praxis zu zeigen, was die Aufbauten leisten.

  • IAA TRANSPORTATION 2026 x Arnd Franz, CEO & Vorsitzender der Konzern-Geschäftsführung bei MAHLE

    03.09.202628:18

    In der dreizehnten Episode der zweiten Staffel des IAA TRANSPORTATION PODCAST begrüßen wir Arnd Franz, CEO und Vorsitzender der Konzern-Geschäftsführung von MAHLE. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie sich einer der weltweit führenden Automobilzulieferer in einem von technologischem Wandel, geopolitischen Unsicherheiten und zunehmendem Wettbewerbsdruck geprägten Umfeld aufstellt – und welche Antriebstechnologien den Nutzfahrzeugsektor in den kommenden Jahren prägen werden. Arnd Franz gibt spannende Einblicke in die Strategie MAHLE 2030+, mit der das Unternehmen drei zentrale Zukunftsfelder verfolgt: Elektrifizierung, Thermomanagement sowie effiziente und saubere Verbrennungsmotoren. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie sich Klimaschutz, technologische Vielfalt und Wirtschaftlichkeit miteinander verbinden lassen. Neben batterieelektrischen Antrieben setzt MAHLE deshalb auch auf nachhaltige Kraftstoffe und Wasserstoff als wichtige Bausteine für die Defossilisierung des Verkehrs. Ein besonderer Fokus liegt auf zwei Weltpremieren, die MAHLE auf der IAA TRANSPORTATION 2026 präsentiert. Mit einem neuen Range-Extender-System für schwere E-Lkw will das Unternehmen die Reichweite batterieelektrischer Trucks auf mehr als 800 Kilometer erhöhen und gleichzeitig die benötigte Batteriekapazität reduzieren. Damit soll der Hochlauf der Elektromobilität stärker vom bislang langsamer voranschreitenden Ausbau der Ladeinfrastruktur entkoppelt werden. Darüber hinaus sprechen wir über den neuen MCT-E-Motor für schwere Nutzfahrzeuge, der ohne Permanentmagnete und damit ohne schwere Seltene Erden auskommt. Arnd Franz erläutert, warum diese Technologie nicht nur die Abhängigkeit von kritischen Lieferketten reduzieren, sondern zugleich Gewicht, Effizienz und ökologischen Fußabdruck des elektrischen Antriebs verbessern kann. Auch das Thermomanagement spielt eine entscheidende Rolle: Von Batteriekühlung und Ladegeschwindigkeit bis hin zu Reichweite und Lebensdauer des Antriebsstrangs wird eine effiziente Temperatursteuerung zu einem zentralen Faktor der Elektromobilität. Im Gespräch geht es außerdem um den internationalen Wettbewerb und die Frage, wie Europa seine industrielle Wettbewerbsfähigkeit sichern kann. Auch nachhaltige Kraftstoffe und Wasserstoff bleiben zentrale Themen. Arnd Franz erklärt, warum HVO100, Bio-LNG und weitere alternative Kraftstoffe stärker berücksichtigt werden sollten und weshalb MAHLE sowohl den Wasserstoffverbrennungsmotor als auch die Brennstoffzelle als wichtige Technologien für den Nutzfahrzeugsektor betrachtet. Außerdem werfen wir einen Blick voraus auf die IAA TRANSPORTATION 2026 in Hannover. Unter dem Motto „Electrified, Efficient, Economical“ zeigt MAHLE dort Technologien, die Elektrifizierung vorantreiben, Effizienz steigern und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit von Nutzfahrzeugen sichern sollen.

  • IAA TRANSPORTATION 2026 x Matthias Kässer, Partner & Leader Commercial Vehicles bei McKinsey & Company

    31.08.202643:47

    In der zwölften Episode der zweiten Staffel des IAA TRANSPORTATION PODCAST begrüßen wir Matthias Kässer, Partner & Leader Commercial Vehicles bei McKinsey. Gemeinsam sprechen wir über eine Nutzfahrzeugindustrie, die sich mit enormer Geschwindigkeit verändert – und darüber, warum die kommenden Jahre entscheidend dafür sein werden, wie wettbewerbsfähig die europäische Truck-Industrie in Zukunft aufgestellt ist. Matthias Kässer gibt spannende Einblicke in die McKinsey-Studie „Europe’s Truck Transition – Key for Decarbonisation and Competitiveness“ und erläutert, warum der Wandel zu emissionsfreien Lkw weit mehr als ein Klimathema ist. Neue Antriebstechnologien verändern Fahrzeugarchitekturen und Geschäftsmodelle und schaffen gleichzeitig ein neues Wettbewerbsumfeld. Dabei wird Geschwindigkeit zunehmend zum entscheidenden Faktor: Wer neue Technologien schneller industrialisiert und wirtschaftlich skalieren kann, verschafft sich einen wichtigen Vorteil im internationalen Wettbewerb. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen drei zentrale Voraussetzungen für den Hochlauf emissionsfreier Lkw: Fahrzeuge, Wirtschaftlichkeit und Infrastruktur. Während inzwischen eine wettbewerbsfähige Generation batterieelektrischer Lkw für Verteiler- und Langstreckenverkehre verfügbar ist, bleiben insbesondere die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Ausbau der Ladeinfrastruktur große Herausforderungen. Matthias Kässer erklärt, warum Europa dafür nicht nur mehr geeignete Ladepunkte benötigt, sondern vor allem leistungsfähige Netzanschlüsse, verfügbare Flächen, schnellere Genehmigungen und langfristige Investitionssicherheit. Wir sprechen außerdem darüber, wann sich batterieelektrische Lkw bereits heute wirtschaftlich rechnen und warum eine theoretisch positive Total Cost of Ownership allein noch keinen Markthochlauf garantiert. Restwerte, Finanzierung, langfristige Transportverträge, wettbewerbsfähige Ladekosten und verlässliche regulatorische Rahmenbedingungen müssen zusammenspielen, damit Flottenbetreiber tatsächlich investieren. Gerade im grenzüberschreitenden europäischen Güterverkehr braucht es deshalb stärker harmonisierte Bedingungen statt eines regulatorischen Flickenteppichs. Darüber hinaus diskutieren wir, wie Künstliche Intelligenz zum Treiber für mehr Wettbewerbsfähigkeit werden kann – von schnelleren Prozessen über After-Sales bis hin zu Umsatz- und Effizienzsteigerungen. Und wir werfen einen Blick auf den wachsenden internationalen Wettbewerbsdruck.

  • IAA TRANSPORTATION 2026 x Andreas Schmitz, CEO bei Schmitz Cargobull

    25.08.202625:01

    Mehr Informationen zu Hankook: https://www.hankooktire-magazine.com/de/story/mit-alphatread-premium-karkassen-in-langfristigen-gewinn-verwandeln-1-1 In der elften Episode der zweiten Staffel des IAA TRANSPORTATION PODCAST begrüßen wir Andreas Schmitz, CEO von Schmitz Cargobull. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie sich Europas führender Trailerhersteller in einer von Transformation, Digitalisierung und wirtschaftlichen Herausforderungen geprägten Transportbranche weiterentwickelt – und warum der Trailer zunehmend Teil eines umfassenden Ökosystems aus Fahrzeugtechnik, Kühlung, Telematik, digitalen Services und Daten wird. Andreas Schmitz gibt spannende Einblicke in die Strategie des Familienunternehmens und erklärt, was hinter dem Leitmotiv „Experience More Value“ steckt. Im Mittelpunkt steht dabei der konkrete Mehrwert für Transportunternehmen: langlebigere Fahrzeuge, effizientere Kühltechnik, geringerer Energieverbrauch und digitale Lösungen, mit denen Kunden ihre Flotten noch effizienter betreiben können. Gleichzeitig sprechen wir darüber, wie Schmitz Cargobull zur CO₂-Reduzierung im Transport beitragen will – mit Technologien, die Nachhaltigkeit und einen wirtschaftlich attraktiven Payback miteinander verbinden. Ein besonderer Fokus liegt auf dem temperaturgeführten Transport. Andreas Schmitz erläutert, wie ePTO Kühltrailer flexibel mit Strom vom Depot oder einer elektrischen Sattelzugmaschine betreiben kann und damit Investitionssicherheit beim Übergang zur Elektromobilität schafft. Darüber hinaus sprechen wir über neue Multitemp-Lösungen für unterschiedliche Temperaturzonen innerhalb eines Trailers sowie über elektrifizierte Kühlkonzepte für den urbanen Verteilerverkehr. Auch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz spielen eine zentrale Rolle. Mit rund 175.000 aktiven Telematikeinheiten verfügt Schmitz Cargobull bereits heute über eine breite Datenbasis für digitale Flottenservices. Wir sprechen darüber, wie Daten aus Trailer, Kühlgerät und weiteren Systemen in Transportmanagementsysteme integriert werden können und welche neuen Möglichkeiten KI für die Effizienz von Transportprozessen eröffnet. Andreas Schmitz stellt außerdem Dr. Cool vor – einen KI-gestützten Serviceassistenten, der auf Basis von Service-, Garantie- und Diagnosedaten Techniker bei der Fehlersuche unterstützt und dazu beitragen soll, Fahrzeuge schneller wieder auf die Straße zu bringen. Darüber hinaus geht es um neue Servicekonzepte, internationale Partnerschaften und die Frage, wie Schmitz Cargobull sein Know-how in den Bereichen Kühlung, Isolation und Telematik über Europa hinaus ausbaut. Mit mobilen Service Vans kommt die Werkstatt dabei zunehmend direkt zum Kunden – ein Ansatz, der Stillstandszeiten reduzieren und gerade bei größeren Flotten wertvolle Fahrerressourcen entlasten kann. Außerdem werfen wir einen Blick voraus auf die IAA TRANSPORTATION 2026 in Hannover. Schmitz Cargobull will dort zeigen, wie sich der Anspruch „More Value“ durch das gesamte Portfolio zieht.