Andrea Kdolsky, Ärztin und frühere Gesundheitsministerin
Im Gespräch
22.05.2026 • 53 Min.
Anfang Oktober 2024 bekam die Ärztin und frühere Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky die Diagnose Darmkrebs. Ein Jahr später wurde ein Hirntumor entdeckt. Sie wurde operiert, begann mit einer Chemotherapie und machte ihre Krebserkrankung auf Social Media und in Interviews öffentlich. Die 1962 geborene Wienerin ist Fachärztin für Anästhesie und Intensivmdeizin. Mit Anfang 40 übernahm sie die Geschäftsführung der niederösterreichischen Landeskliniken. 2007 wurde Kdolsky Bundesministerin für Gesundheit und Familie. Ihre Amtszeit endete nach knapp zwei Jahren mit dem Bruch der Koalition. Seither leitete Andrea Kdolsky u.a. die Gesundheitssparte einer großen Unternehmensberatung und arbeitete wieder als Ärztin. Regelmäßig macht sie Vorschläge zur Gesundheitsreform - auch für die Neos, seit sie wegen der schwarz-blauen Koalition in NÖ ihre ÖVP-Mitgliedschaft zurückgelegt hat. Mit Armin Wolf spricht Andrea Kdolsky über ihre Erfahrungen als Patientin, Ärztin und Gesundheitspolitikerin.