#10 Jin Su - Brothers Home
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Im Namen der Toten - True Crime Geschichten


26.10.2025 • 1 Std. 10 Min.

Busan, Südkorea, 1982.Zwei Kinder verschwinden aus dem Nichts.Und ein Ort, der „Wohlfahrtsheim“ hieß. In dieser Folge erzählen wir die Geschichte des Brothers Home – einer Einrichtung, die zwischen den 1970er- und 1980er-Jahren in Busan, Südkorea, als „Wohlfahrtsheim“ galt, in Wahrheit aber ein Ort systematischer Gewalt, Zwangsarbeit und Folter war. Über 38.000 Menschen, darunter Frauen, Kinder und Jugendliche, wurden dort festgehalten – ohne Urteil, ohne Schuld, ohne Stimme. Wir begleiten Jin Su und seine kleine Schwester Yuna, zwei Kinder, die 1982 aus dem Nichts verschwinden. Ihre Geschichte steht stellvertretend für Tausende Schicksale: für Kinder, die man entrechtet, gebrochen und zur Arbeit gezwungen hat – im Namen von Ordnung, Moral und staatlicher Macht. Es ist ein erschütterndes Kapitel über Gewalt, Verantwortung und das jahrzehntelange Schweigen einer Regierung. Und es ist zugleich ein Appell, die Opfer nicht zu vergessen – auch dann nicht, wenn Täter längst frei sind. ⚠️ INHALTSWARNUNG Diese Folge enthält Darstellungen von körperlicher und psychischer Gewalt, Kindesmisshandlung, Zwangsarbeit, sexualisierter Gewalt, Suizid sowie staatlichem Machtmissbrauch.Wenn dich diese Inhalte belasten: Überspringe die Folge — oder höre sie nicht allein. ? HILFE & ANLAUFSTELLEN Du bist nicht allein. Diese Anlaufstellen sind anonym, kostenfrei und vertraulich — Hilfe anzunehmen ist Stärke. Die 116-Nummern gelten auch in Österreich. TelefonSeelsorge — 0800 111 0 111kostenfrei · rund um die UhrHilfetelefon Gewalt gegen Frauen — 116 016kostenfrei · rund um die Uhr · anonymWeißer Ring, Opferhilfe — 116 006täglich 7–22 UhrHilfeportal sexueller Missbrauch — 0800 22 55 530kostenfrei · vertraulich ? QUELLEN Diese Folge beruht auf 10 belegten Quellen. Das vollständige Verzeichnis gibt es als PDF zum Download auf judy-alfers.de — bei dieser Folge einfach auf „Mehr lesen" klicken. ? IM NAMEN DER TOTEN True Crime aus der Perspektive der Opfer. Nicht der Täter steht im Mittelpunkt, sondern der Mensch: sein Name, seine Würde, seine Geschichte. Akribisch recherchiert, psychologisch eingeordnet, fiktiv erzählt. Fiktive Geschichten – Wahre Fälle. ? Jede Folge ist ein Video-Podcast: Bilder, Karten und Archivmaterial begleiten jede Geschichte. Als Video unter anderem auf Spotify und YouTube — auf reinen Audio-Plattformen läuft dieselbe Folge als Ton. Konzept, Recherche, Buch & Stimme: Judy AlfersTechnik & Produktion: Philip AlfersIntro-Stimme: Roman Schröder ? Alle Folgen, alle Plattformen und alle Anlaufstellen: judy-alfers.de