imagine all the agents - mit jens franke
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imagine all the agents - mit jens franke

imagine all the agents


03.09.2026 • 1 Std. 24 Min.

Wieder einmal ein ganz wundervolles Gespräch! In dieser Episode spreche ich mit Jens Franke, Gründer von nion digital in München, den ich vor sehr langer Zeit beim Launch des Weave-Magazins in Hamburg kennenlernen durfte. Jens blickt auf Jahrzehnte digitaler Transformation zurück und bringt genau die richtige Portion Gelassenheit und Tiefgang mit, um hinter den aktuellen Hype um Agenten, Robotik und Co. zu blicken. In unserem Gespräch brechen wir bewusst aus der aktuellen Effizienzfalle aus. KI sollte nicht nur genutzt werden, um alte Prozesse schneller abzuwickeln. Es geht darum, neue Räume für Imagination und echte Wertschöpfung zu schaffen. Grad wenn alsbald Software auf physische Hardware trifft, entstehen völlig neue Möglichkeiten. Dafür braucht es in Unternehmen wieder den Mut zu echten „Labs“ und physischen Experimentierfeldern. Wir beleuchten auch die Kehrseite und fragen uns: Was macht diese Technologie eigentlich mit unserer Psyche und Arbeit? Im „Vibe Coding“ und im ständigen Loop mit autonomen Agenten geraten wir schnell in einen gefährlichen Rausch. Doch wollen wir wirklich nur noch Inputgeber, Feedbackschleife und Tester für KI-Ergebnisse sein? Wie behalten wir Fokus und die Inhaberschaft, anstatt in der Dauer-Ereichbarkeit der Maschinen mitzurennen? Außerdem diskutieren wir, warum die unbedarfte „Wildheit“ der neuen Junior-Generation im Umgang mit KI unersetzbar ist, wie wir unserem KI-Agenten „Klaus“ eine Rolle geben, ohne sie absurd zu vermenschlichen (wobei, so ein klein wenig Agentic Mobbing?!), und warum der aktuelle Stand der Robotik ein spektakulärer 100-Meter-Sprint ist, der noch ungebremst in einer Schaumstoffmatte endet... Lieber Jens, es war mir ein Fest!