60 - Geschlechtersensible Sprache
60 - Geschlechtersensible Sprache

60 - Geschlechtersensible Sprache

InSpektren - Der Podcast aus der deutschsprachigen A*spec-Community


11.04.2024 • 1 Std. 51 Min.

In der heute wieder etwas längeren Folge nehmen Finn, Noir, Delfin und Lena die geschlechtersensible Sprache unter die Lupe. Genauer gesagt, verschiedene Formen geschlechtersensibel zu formulieren. Sie unterhalten sich darüber, was eigentlich geschlechtersensibel im Bezug auf Sprache bedeutet und warum wir “gendern”. Sie haben eine ganze Liste an Möglichkeiten mehr oder weniger geschlechtersensibler Formulierungen gefunden und überlegen, was jeweils die Vor- und Nachteile dieser Möglichkeiten sind. Ein besonderer Fokus liegt hier auch auf Barrieren, die durch die verschiedenen Formen entstehen können oder vielleicht auch gar nicht immer so da sind, wie es anderswo häufig erzählt wird.Und hier findet ihr die Übersicht über alle in der Folge besprochenen Formen der geschlechtersensiblen Sprache als PDF: Fomen geschlechtersensibler SpracheRedaktionsleitung: Orca DelfinModeration: Finn, Noir, Orca DelfinGastperson: LenaRedaktion: Finn, Noir, Delfin, Charles, LenaSchnitt: Orca DelfinQualitätssicherung: Rrhiza, Orca Delfin, Noir, Finn, Kwai (Thena) This work is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License Content NotesAnmerkung: Je nach verwendetem Player können die Zeitstempel leicht von der tatsächlichen Zeit in der Folge abweichen.Ganze Folge: Impliziert Trans*feindlichkeit, Nichtbinärfeindlichkeit, Agenderfeindlichkeit, Sexismus, Patriarchat, Ableismus, binäres Geschlechtersystem, teils binäre Sprache, Tokenism im Bezug auf Behinderung, Unsichtbarmachung00:00:00 – 00:00:11 | Diskriminierung im Bezug auf Pronomen00:43:02 – 00:43:03 | ableistische Sprache [blöd]00:43:55 – 00:51:46 | Othering, Trans*feindlichkeit, Nichtbinärfeindlichkeit, Agenderfeindlichkeit01:29:01 – 01:29:02 | ableistische Sprache [blöd]01:37:30 – 01:37:46 | Rechte sprachkonservative Haltung01:37:30 – 01:39:26 | Aktuelle Politik, Verbote geschlechtersensibler Sprache “Genderverbote” Kapitelmarken00:00:00 | Cold Open00:00:11 | Intro00:00:32 | Begrüßung und Einleitung00:02:10 | Inhaltshinweise00:03:54 | Was ist geschlechtersensible Sprache?00:13:27 | Gendern mit Satz- und Sonderzeichen00:51:54 | Entgendern01:18:27 | Zweigenderung01:22:21 | Weitere Formen01:29:13 | Barrieren und Haltung verschiedener Stellen01:41:02 | Lexikon: Strategische Inkompetenz01:43:32 | Kulturecke: “Herzlichen Glückwunsch, Du hast gerade eine nicht-binäre Person kennengelernt”-Flyer01:44:48 | Was nehmen wir mit?01:48:37 | Verabschiedung, Dank und Kontaktmöglichkeiten01:50:11 | Outro01:50:28 | Ähhhhh… LexikonStrategische Inkompetenz (eng. weaponized incompetence) – Die englische Bezeichnung bedeutet auf Deutsch so viel wie Inkompetenz als Waffe einsetzen. Es geht hier um eine Strategie zur Vermeidung von unliebsamen oder ansterngenden Aufgaben, bei der eine Person als Begründung die Sorge vorschiebt, diese nicht ausreichend erledigen zu können. Dabei geht es nicht um tatsächliche Inkompetenz oder Unwissen, sondern darum fehlendes Wissen als Ausrede zu verwenden und als Strategie zu nutzen, um unliebsame Aufgaben an andere Personen weitergeben zu können. Das kann bewusst oder unbewusst eingesetzt werden. Strategische Inkompetenz ist daher nicht mit tatsächlicher Inkompetenz oder scheiternden Bemühungen zu verwechseln. Ein Beispiel für strategische Inkompetenz könnte beispielsweise eine Person sein, die z. B. sagt: “Ich habe Angst, bei geschlechtersensibler Sprache etwas falsch zu machen und darum versuche ich es erst gar nicht.” Die Person versucht gar nicht ihre Inkompetenz zu überwinden, sondern nutzt sie als Vermeidungsstrategie. Kulturecke“Herzlichen Glückwunsch, Du hast gerade eine nicht-binäre Person kennengelernt” – Blogbeitrag und gleichnamiger Flyer von Jaddy (erstellt mit den Ideen vom Nicht-binäre Menschen Discordserver)Der Flyer kann bei Jaddy angefragt werden und darf auch verändert werden. Ihr könnt den Flyer z. B. Menschen geben, die automatisch andere Menschen oder euch als Frau, Mann, Mädchen, Junge, Tochter, Sohn, Mutter, Vater oder so einordnen. Quellen#behindernisse, Mythos: “Der Doppelpunkt ist perfekt zum Entgendern”AG Feministisch Sprachhandeln der Humboldt-Universität zu Berlin, Was tun? Sprachhandeln aber wie? W_ortungen statt TatenlosigkeitBerit Dießelkämper, Welche Formen der geschlechtergerechten Sprache gibt es? Und was haben sie für Vor- und Nachteile? Eine ÜbersichtCapito Genderstudie, Leicht verständliche Sprache – gender-fair!Caroline Müller-Spitzer, Zumutung? Herausforderung? Notwendigkeit? Zum Stand der Forschung zu geschlechtergerechter SpracheDeutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e. V., GendernDeutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e. V., Gendern aus der Perspektive blinder und sehbehinderter MenschenDries Vervecken/Bettina Hannover, Yes I Can! Effects of Gender Fair Job Descriptions on Children’s Perceptions of Job Status, Job Difficulty, and Vocational Self-Efficacy, in: Social Psychology, Jahrgang 46, Heft 2, März 2015Frauenstimmrecht-Entscheid, Wikipedia-ArtikelFrauenvondamals, “Mitgemeint”? Warum das “generische Maskulinum” ein Mythos ist (Instagram-Reel)Gesellschaft für deutsche Sprache e. V., Leitlinien der GfdS zu den Möglichkeiten des GenderingsGesellschaft für deutsche Sprache e. V., Rechtschreibrat gibt keine neuen Empfehlungen – Genderstern, Doppelpunkt und Co. »gehören nicht zum Kernbestand der deutschen Orthografie«Hannah Sill, Gendern mit Schrägstrich | Alle Regeln im ÜberblickKurz&Knapp, Geschlechtergerechte SpracheLandeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Gendern. Ein Pro und Contra. Was für die geschlechtergerechte Sprache spricht und was dagegen. Ein Pro und ContraLara Schwenner, Geschlechtergerechte Sprache. Was Gendern bringt – und was nichtLisa Kristina Horvath/Sabine Sczesny, Reducing Women’s Lack of Fit with Leadership? Effects of the Wording of Job AdvertisementsLisa Lamm, Strategische InkompetenzMarlene Kohlmayer u. a., Breaking Away From the Male Stereotype of a Specialist: Gendered Language Affects Performance in a Thinking TaskMinzgespinst, Alle Frauen* sind Willkommen. Warum Frauen* nicht sinnvoll ist (Instagram-Blogpost)Sandra L Bem/Daryl J. Bem, Does Sex-biased Job Advertising “Aid and Abet” Sex Discrimination?, in: Journal of Applied Pychology, Volume 3, Issue 1, 1973, 6-18Technische Universität Braunschweig, Wie verständlich ist das Gendersternchen. Ein Experiment der TU Braunschweig deuten auf unterschiedliche Effekte für Plural- und Singularformen hinThomas von Kronschläger, Entgendern nach PhettbergÜberwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit und Informationstechnik, Die digitale Barrierefreiheit auf der semiotischen Ebene der GenderzeichenUlrike Lembke, Verfassungswidrige SprachverbotUniversität Basel, Sprache ist auch Machtmittel. Interview: Urs HafnerUniversität Leipzig, GendernUniversität Würzburg, Experiment: male bias durch generisches MaskulinumYannik Breuer/Madeline Tappmann, Recht schreiben Shout-OutsIntrosprecher: KijargoIntro/Outro: John Bartmann – Jazzy DetectiveAudio-Player Uns findet ihr außerdem hierinspektren.euinstagram: inspektren_podcastfacebook: InSpektren.Podcasttwitch: InSpektren_Podcasttwitter: InSpektrenMastodon: chaos.social/@inspektrenDiscord: aspecgerman.deMail: info@inspektren.euYouTubeSpotifyAmazon MusicApple PodcastGoogle PodcastA*spec Vibes zum Anhören findet ihr auf unserer Spotify Playlist