Was passiert mit den Zetteln in der Klagemauer?
Israel, kurz erklärt
08.10.2026 • 5 Min.
Jeden Tag stecken hunderte Menschen kleine Zettel in die Ritzen der Klagemauer in Jerusalem: Bitten, Ängste, Wünsche, zusammengefaltet auf wenigen Zentimetern Papier. Hunderttausende Menschen hinterlassen hier jedes Jahr ihre persönlichsten Gedanken. Aber die Kotel, wie die Mauer auf Hebräisch heißt, hat nicht endlos Platz . Zweimal im Jahr, vor Pessach und vor Rosch Haschana, wird deshalb aufgeräumt. Warum die Klagemauer für Juden der am nächsten zugängliche Punkt zum heiligsten Ort des Judentums ist, warum auch Christen, Muslime und nicht-religiöse Menschen dort ihre Wünsche hinterlassen und was am Ende wirklich mit all diesen Zetteln geschieht, darum geht es in dieser Folge. Und: Warum liefert sogar die israelische Post jedes Jahr Briefe an Gott persönlich an der Klagemauer aus? Du möchtest die Arbeit an „Israel, kurz erklärt“ unterstützen? Regelmäßig mit einem Abo, auf Wunsch mit Namensnennung und werbefreien Folgen: https://patreon.com/Israelkurzerklart Einmalig mit einem Betrag deiner Wahl: https://buymeacoffee.com/israelkurzerklaert Danke! Anregungen, Fragen und Feedback an: podcast@elisabeth-krafft.de Redaktion & Produktion: Elisabeth Krafft