97 Was willst du stattdessen?
Ist das Leben nicht komisch?
Vor 2 Tagen • 13 Min.
Warum wir aufhören dürfen, der Dunkelheit unsere Energie zu geben – und anfangen, uns an unsere eigene Kraft zu erinnern. Es gibt Menschen, die andere ausnutzen, manipulieren, belügen oder kleinhalten. Wir können unsere ganze Aufmerksamkeit auf sie richten, ihre Taten analysieren und immer wieder auf das zeigen, was in dieser Welt falsch läuft. Oder wir stellen eine andere Frage: Was wollen wir stattdessen? In dieser Folge von Ist das Leben nicht komisch? spreche ich darüber, warum ich glaube, dass Veränderung nicht dort beginnt, wo wir die Dunkelheit bekämpfen, sondern dort, wo wir uns wieder an unser eigenes Licht erinnern. Denn wer seine eigene Stimme kennt, seine Grenzen spürt und seiner Wahrnehmung vertraut, wird schwerer manipulierbar. Nicht weil es plötzlich keine Menschen mehr gibt, die andere benutzen wollen – sondern weil wir ihnen nicht länger die Macht überlassen, die wir selbst in uns tragen. Es geht dabei nicht darum, Menschen die Schuld dafür zu geben, wenn ihnen Unrecht widerfahren ist. Es geht um die viel kraftvollere Frage: Wo liegt heute meine Handlungsmacht? Warum habe ich etwas toleriert, obwohl es sich für mich nicht richtig angefühlt hat? Wo habe ich meiner eigenen Stimme nicht vertraut? Wo habe ich meine Grenzen verlassen? Und was verändert sich, wenn ich beginne, mich wieder an meine Klarheit, meine Kraft und mein Licht zu erinnern? Vielleicht müssen wir auch als Gesellschaft aufhören, unsere gesamte Energie darauf zu verwenden, immer wieder zu beschreiben, was wir nicht wollen. Wir wissen, was falsch läuft. Die spannendere Frage ist: Welche Welt wollen wir stattdessen erschaffen? Eine Welt mit mehr Freiheit. Mehr Würde. Mehr Wahrheit. Mehr Freude. Mehr Liebe. Denn vielleicht verändern wir die Welt nicht dadurch, dass wir der Dunkelheit immer mehr Aufmerksamkeit schenken. Vielleicht verändern wir sie, indem wir anfangen, das zu nähren, was wir an ihrer Stelle sehen wollen.