Jetzt mal ehrlich - Der Realtalk-Podcast der Pronova BKK
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Pronova BKK


Podcast, Gesellschaft

Jetzt mal ehrlich: Mögen Menschen mit Essstörung kein Essen? Warum muss man durch die Angst vorm Kacken plötzlich dringend aufs Klo? Und wie sage ich meinem Partner, dass ich eine sexuell übertragbare Infektion habe? Im Realtalk-Vodcast der Pronova BKK sprechen wir über Tabuthemen mit Menschen, die sich wirklich auskennen! Und wir klären auf – über Vorurteile, Mythen und Ängste rund um verschiedene mentale und körperliche Herausforderungen. Denn Scham und Unwissenheit waren noch nie hilfreich. Wer besser informiert ist, kann sich selbst besser schützen, hat größere Chancen auf ein gutes Verhältnis zum eigenen Körper und auf eine bestmögliche Behandlung und Unterstützung. Jetzt abonnieren. Du hast Lust auf das Video zu unserem Podcast? Check unseren YouTube-Kanal aus: youtube.com/pronovabkk Auf der Website der Pronova BKK findest du weitere Informationen rund um deine Gesundheit und den Podcast: www.pronovabkk.de/podcast Impressum pronovabkk.de/impressum.html

Alle Folgen

  • Bildschirmzeit: Wie Social Media unseren Alltag bestimmt und Offline-Zeiten helfen können

    Vor 5 Tagen42:47

    Johanna Ulbrich ist ständig am Handy. Bis zu 8 Stunden täglich. Der Griff zum Smartphone passiert fast automatisch, in jeder freien Sekunde. Doch die dauerhafte Nutzung hat Folgen: Johanna schläft zu wenig, hat oft Nackenschmerzen und Probleme, sich zu konzentrieren. Erst als ihr Handy plötzlich kaputtgeht, merkt sie, wie viel Raum ihr Medienkonsum tatsächlich eingenommen hat. Für sie wird das zum Wendepunkt. Johanna beschließt, ab sofort jeden Sonntag offline zu sein – kein Social Media, keine Messenger, kein Streaming. Dafür mehr echte Begegnungen, Kreativität, Ruhe und endlich wieder Zeit für die eigenen Gedanken. Jetzt mal ehrlich: Haben wir unser Smartphone noch im Griff, oder ist es längst umgekehrt? In dieser Folge erzählt Johanna, mit welchen Strategien sie ihre Bildschirmzeit reduziert und welche positiven Veränderungen sie durch ihre Offline-Sonntage erlebt. Gemeinsam mit dem Sozialpädagogen und Medienexperten Clemens Beisel sprechen wir außerdem darüber: • warum Smartphones und soziale Netzwerke so schwer loszulassen sind, • welche Auswirkungen hohe Bildschirmzeiten auf mentale Gesundheit und Konzentration haben können, • welche Rolle Social Media im Alltag von Jugendlichen spielt, • und wie sinnvoll Handyverbote an Schulen oder strengere Regeln für die Nutzung digitaler Medien sein können.

  • Autismus: Warum die Diagnose oft spät gestellt wird und warum sie so wichtig für die Betroffenen istNeue Episode

    31.08.202641:03

    Veronique Kouchev merkt schon als Kind, dass sie die Welt anders wahrnimmt als viele Menschen um sie herum. Sie versteht unausgesprochene soziale Regeln nicht und kann die Reaktionen anderer oft nicht richtig deuten. Die Folgen: Schon im Kindergarten und in der Schule wird sie ausgegrenzt, missverstanden und gemobbt. Obwohl sie früh Kontakt zu Psycholog hat, dauert es bis zu ihrem 17. Lebensjahr, bis sie endlich die Diagnose erhält: Autismus. Für Veronique ist diese Diagnose kein Schock, sondern eine lang ersehnte Erklärung. Plötzlich ergibt vieles Sinn. Jetzt mal ehrlich: Wie schwierig ist es, sich jeden Tag an eine Welt anzupassen, die einen nicht versteht? In dieser Folge erzählt Veronique, welche Strategien ihr bei Reizüberflutung, Stress und Konflikten helfen und warum sie ihr „Anderssein“ heute auch als Stärke begreift. Gemeinsam mit PD Dr. Mandy Roy, Psychiaterin und Leiterin der Autismus-Ambulanz an der Asklepios Klinik Nord, sprechen wir außerdem darüber: • was eine Autismus-Spektrum-Störung eigentlich ist, • warum viele Betroffene erst spät diagnostiziert werden, • welche Herausforderungen Reizüberflutung und soziale Erwartungen mit sich bringen, • warum insbesondere autistische Frauen häufig lange übersehen werden, • und weshalb eine Diagnose für viele Betroffene eine wichtige Erklärung und Entlastung sein kann.

  • Eltern werden, Paar bleiben: Wie Beziehungen durch Elternschaft herausgefordert werden

    17.08.202643:46

    Katja Sperling und ihr Mann starten als Patchworkpaar in ihr gemeinsames Leben, denn Katja bringt 2 Kinder mit in die Beziehung. Die beiden sind bereits ein eingespieltes Elternteam, als ihr gemeinsames Wunschkind geboren wird. Doch mit dem neuen Familienmitglied kommen auch neue Herausforderungen für ihre Beziehung: Schlafmangel, Carearbeit, Mental Load und fehlende Intimität bringen die beiden an einen Punkt, an dem sie sich fragen: Funktionieren wir nur noch als Eltern? Wo bleiben wir als Paar? Jetzt mal ehrlich: Wie bleibt man als Paar verbunden, wenn der Elternalltag scheinbar alles bestimmt? In dieser Folge erzählt Katja, wie sie und ihr Mann gelernt haben, Familienorganisation und Paarzeit voneinander zu trennen, warum Frühstücksdates für sie besser funktionieren als klassische Date Nights und weshalb externe Unterstützung kein Zeichen von Scheitern ist. Gemeinsam mit der systemischen Paar- und Familientherapeutin Romy Winter sprechen wir außerdem darüber: • warum Elternschaft Beziehungen vor besondere Herausforderungen stellt, • welche Auswirkungen Schlafmangel, Carearbeit und Mental Load auf Partnerschaften haben können, • woran Paare Warnzeichen für eine zunehmende Entfremdung erkennen, • und was dabei helfen kann, Nähe, Verbundenheit und Intimität im Familienalltag wiederzufinden.

  • Momshaming: Warum Mütter ständig bewertet werden

    03.08.202637:48

    Catherina Schropp ist 21 Jahre alt, als sie zum ersten Mal Mutter wird. Ihr Kind ist noch nicht geboren, doch scheinbar wissen andere bereits, dass sie der Mutterrolle nicht gewachsen sei: zu jung, zu unerfahren, nicht bereit. Die Urteile anderer treffen sie tief. Ob Kinderbetreuung, Berufstätigkeit oder Erziehungsfragen – immer wieder steht Catherina vor dem Gefühl, etwas falsch zu machen und sich rechtfertigen zu müssen. Die ständige Kritik verunsichert sie so sehr, dass sie beginnt, an sich selbst zu zweifeln. Für viele Mütter gehören ungefragte Ratschläge, kritische Blicke und abwertende Kommentare zum Alltag. Dieses Phänomen hat einen Namen: Momshaming. Jetzt mal ehrlich: Warum wird Mutterschaft ständig bewertet, und wie schafft man es, sich davon nicht verunsichern zu lassen? In dieser Folge erzählt Catherina, wie sie gelernt hat, wieder auf ihr eigenes Gefühl zu vertrauen, welche Folgen Momshaming für ihr Selbstbewusstsein hatte und warum sie heute gelassener mit Kritik umgeht. Gemeinsam mit Psychologin und Autorin Katharina Pommer sprechen wir außerdem darüber: • welche Auswirkungen Momshaming auf das Selbstbewusstsein von Müttern haben kann, • welche Rolle gesellschaftliche Erwartungen und Social Media spielen, • warum Mütter häufig unter besonderem Rechtfertigungsdruck stehen, • und wie mehr Verständnis und weniger gegenseitige Bewertung gelingen können. #Momshaming #Mutterschaft #MentalHealth #Elternschaft #SocialMedia

  • Endometriose: Leben mit chronischen Schmerzen und unerfülltem Kinderwunsch

    20.07.202641:16

    Als Lena Düsterhus die Pille absetzt, um schwanger zu werden, beginnt ihr Leidensweg: Heftige Regelschmerzen, ein Blähbauch, Darmprobleme und Erschöpfung bestimmen zunehmend ihren Alltag. Die Beschwerden schränken sie immer stärker ein – bis sie während ihrer Periode vor Schmerzen ohnmächtig wird. Lena landet im Krankenhaus, doch die Ursache ihrer Beschwerden wird zunächst nicht erkannt. Erst durch einen Zufall kommt sie selbst auf einen Verdacht und erhält 2020 schließlich die Diagnose: Endometriose. Es folgen 3 Operationen innerhalb von 9 Monaten. Lena muss ihren Beruf aufgeben, sich von ihrem geliebten Hobby, dem Reiten, verabschieden und kämpft bis heute mit einem unerfüllten Kinderwunsch. Jetzt mal ehrlich: Wie lebt man mit chronischen Schmerzen, die andere oft gar nicht ernst nehmen? In dieser Folge erzählt Lena, wie sie gelernt hat, mit Endometriose zu leben, was ihr im Alltag hilft und warum sie heute über Instagram und mit ihrem Buch anderen Betroffenen Mut macht. Gemeinsam mit Prof. Dr. med. Sylvia Mechsner, Gynäkologin an der Charité Berlin und Professorin für Endometrioseforschung, sprechen wir außerdem darüber: • was bei Endometriose im Körper passiert, • warum die Erkrankung häufig erst spät diagnostiziert wird, • welche Symptome bei den Betroffenen auftreten können, • welche Therapieansätze und Behandlungsmöglichkeiten es gibt, • und wie sich chronische Schmerzen auf das Leben und die Familienplanung auswirken können. #Endometriose #ChronischeSchmerzen #Frauengesundheit #Kinderwunsch #Gesundheit

  • SkinnyTok, Essstörung und Sportsucht: Wie Social Media das Körperbild beeinflusst

    06.07.202637:40

    Luisa Gaffga ist noch ein Teenager, als sie beginnt, ihren Körper immer kritischer zu betrachten. Kommentare über ihr Aussehen, der ständige Vergleich mit anderen und Bilder von scheinbar perfekten, durchtrainierten Körpern auf Social Media lassen in ihr das Gefühl wachsen, nicht gut genug zu sein. Was zunächst mit Kalorienzählen und mehr Sport beginnt, entwickelt sich schließlich zu einer Essstörung und Sportsucht. Lu Alltag dreht sich irgendwann nur noch um Kontrolle, Verzicht und die Angst, nicht dünn genug zu sein. Die Folgen sind gravierend: Erschöpfung, Haarausfall und das Ausbleiben ihrer Periode. Jetzt mal ehrlich: Wie schaffen wir es, unseren eigenen Wert nicht ständig an unserem Aussehen zu messen? In dieser Folge erzählt Luisa, wie sie den „SkinnyTok“-Trend erlebt hat, warum Social-Media-Inhalte rund um Dünnsein, Selbstoptimierung und vermeintliche Perfektion für sie so gefährlich wurden und wie sie gelernt hat, wieder Vertrauen in ihren Körper zu entwickeln. Gemeinsam mit der psychologischen Psychotherapeutin Dr. Julia Tanck sprechen wir außerdem darüber: • warum ständige Vergleiche auf Social Media so belastend sein können, • wie Essstörungen und Sportsucht entstehen können, • welche Auswirkungen unrealistische Schönheitsideale auf die psychische Gesundheit haben, • und wie es gelingen kann, sich von schädlichen Körperbildern zu lösen und einen gesünderen Blick auf den eigenen Körper zu entwickeln. #SkinnyTok #Essstörung #Sportsucht #BodyImage #MentalHealth