Momshaming: Warum Mütter ständig bewertet werden
Vor 2 Tagen•37:48
Catherina Schropp ist 21 Jahre alt, als sie zum ersten Mal Mutter wird. Ihr Kind ist noch nicht geboren, doch scheinbar wissen andere bereits, dass sie der Mutterrolle nicht gewachsen sei: zu jung, zu unerfahren, nicht bereit. Die Urteile anderer treffen sie tief. Ob Kinderbetreuung, Berufstätigkeit oder Erziehungsfragen – immer wieder steht Catherina vor dem Gefühl, etwas falsch zu machen und sich rechtfertigen zu müssen. Die ständige Kritik verunsichert sie so sehr, dass sie beginnt, an sich selbst zu zweifeln. Für viele Mütter gehören ungefragte Ratschläge, kritische Blicke und abwertende Kommentare zum Alltag. Dieses Phänomen hat einen Namen: Momshaming. Jetzt mal ehrlich: Warum wird Mutterschaft ständig bewertet, und wie schafft man es, sich davon nicht verunsichern zu lassen? In dieser Folge erzählt Catherina, wie sie gelernt hat, wieder auf ihr eigenes Gefühl zu vertrauen, welche Folgen Momshaming für ihr Selbstbewusstsein hatte und warum sie heute gelassener mit Kritik umgeht. Gemeinsam mit Psychologin und Autorin Katharina Pommer sprechen wir außerdem darüber: • welche Auswirkungen Momshaming auf das Selbstbewusstsein von Müttern haben kann, • welche Rolle gesellschaftliche Erwartungen und Social Media spielen, • warum Mütter häufig unter besonderem Rechtfertigungsdruck stehen, • und wie mehr Verständnis und weniger gegenseitige Bewertung gelingen können. #Momshaming #Mutterschaft #MentalHealth #Elternschaft #SocialMedia