Kants Philosophie - Die Apperzeption: Das Selbstbewusstsein als Akt des Denkens
Kants Philosophie
07.09.2024 • 1 Std. 47 Min.
Das Denken ist nach Kant eine Tätigkeit des Verknüpfens. Alles Material unserer Vorstellungen kommt aus der Sinnlichkeit, aber es ist das Denken, welches es zusammensetzt und ihm die Form gibt. Der erste verbindende Akt des Denkens ist dabei die Apperzeption, wodurch die verschiedenen Vorstellungen in unserem Bewusstsein gedacht werden als zu einem und demselben Subjekt als eben dessen Vorstellungen gehörig. Zitat: 0:08 Alles Denken ist Verbinden: 0:55 Das Denkungsvermögen: 18:39 Der Verstand: 22:47 Das Ich ist der erste Akt des Denkens: 27:41 Der Irrtum im cartesischen „Ich denke, also bin ich“: 33:14 Das „Ich denke“ muss alle meine Vorstellungen begleiten können: 40:13 Empirische und reine Apperzeption: 46:22 Homo noumenon und phaenomenon: 1:09:30 Das Ich an sich ist nicht erkennbar: 1:22:33 Die transzendentale Einheit der ursprünglichen Apperzeption ist Bedingung der Möglichkeit der Erfahrung: 1:40:39 Dank: 1:47:32 Übersicht über das Denkungsvermögen nach Kant: https://jonathanivoloewer.de/wp-content/uploads/2024/09/Denkungsvermoegen-nach-Kant.jpg Obwohl diese Passagen zu den dunkelsten und schwierigsten bei Kant gehören, weiß ich, sowohl zur verbindenden Arbeit des Verstandes überhaupt als auch zur Apperzeption keine bessere Leseempfehlung zu geben als die transzendentale Deduktion der reinen Verstandesbegriffe in der Kritik der reinen Vernunft: http://korpora.org/kant/aa03/107.html Wer mein aufklärerisches Schaffen unterstützen will, kann dies tun über: https://ko-fi.com/jonathanivoloewer https://www.patreon.com/jonathanivoloewer https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=VDDT7T7XHR77U Thumbnail: www.hotpot.ai