Kants Philosophie - Die internationale Gesetzlosigkeit und die Barbarei der Zivilisierten
Kants Philosophie
18.04.2026 • 1 Std. 52 Min.
Selbst wenn innerhalb der Staaten Gewaltmonopol und Rechtsstaatlichkeit bestehen, so herrscht doch zwischen den verschiedenen Staaten und Völkern die Gesetzlosigkeit und das Recht des Stärkeren. Dies ist der Naturzustand im Völkerrecht und der Naturzustand ist stets ein Krieg aller gegen alle. Die dünne Fassade der Zivilisation bröckelt aber hinweg, sobald Menschen ihre eigene Gesellschaft mit ihren Sitten und Gesetzen hinter sich lassen und in diesen gesetzlosen Dschungel eintreten. Im Umgang mit anderen Völkern erweisen sich noch oder gerade die zivilisiertesten Völker als rücksichtslose Barbaren. Und diese Barbarei dringt zuletzt ins Innere zurück. Die Barbarei zu beenden, Gerechtigkeit und damit nicht nur vorübergehenden Waffenstillstand, sondern ewigen Frieden zu schaffen, ist die Aufgabe des Völkerrechts.Zitat: 0:08Frieden ist nicht Waffenstillstand, sondern Herrschaft des Rechts: 1:40Was Recht ist, lässt sich durch die Maxime der Publizität bestimmen: 21:20Die gesetzlose Anarchie zwischen den Staaten: 29:25Die zivilisierten Völker sind nach außen Barbaren: 38:39Die äußere Barbarei macht auch innerlich barbarisch: 1:38:48Der ewige Friede ist möglich durch Völkerrecht: 1:45:53Dank: 1:52:23Über den Krieg, seine Folgen und die damit einhergehende Barbarei schreibt Kant in Über den Gemeinspruch: Das mag in der Theorie richtig sein, taugt aber nicht für die Praxis: https://korpora.org/kant/aa08/273.html sowie an verschiedenen Stellen in seinem handschriftlichen Nachlass zur Anthropologie: https://korpora.org/kant/aa15/.Wer mein aufklärerisches Schaffen unterstützen will, kann dies tun über:https://ko-fi.com/jonathanivoloewerhttps://www.patreon.com/jonathanivoloewerhttps://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=VDDT7T7XHR77UThumbnail: www.hotpot.ai