Kants Philosophie - Warum der Staat keine Philosophenkönige, aber Redefreiheit braucht
Kants Philosophie
28.02.2026 • 2 Std. 3 Min.
Kein Staat war bisher ganz und gar republikanisch in Kants Sinne. Das wirft die Frage auf, wie ein despotischer Staat zu republikanisieren ist. Kant trat nicht für den Weg der Revolution ein, die immer Unrecht ist, sondern für schrittweise Reform. Hierfür ist nur nötig, dass die Philosophen im Weltsinne - also die Weisen, die als Gesetzgeber der Vernunft fungieren und über die letzten Zwecke der Menschheit nachdenken und dabei von allem Partikularen und allen Eigeninteressen abstrahieren - von den Herrschern gehört werden. Und hierfür wiederum ist nur nötig, dass sie das Recht haben, frei in der Öffentlichkeit ihre Gedanken zu äußern. Zitat: 0:08 Wie ein despotischer Staat zu republikanisieren ist: 0:51 Die Philosophen sollen nicht herrschen, aber den Herrscher beraten: 9:07 - Kants eigene Natur strebte nicht nach Herrschaft: 20:00 - Macht verdirbt das Urteil: 26:21 Es muss Redefreiheit für die Philosophen geben: 48:13 Meinungsfreiheit ist kein Selbstzweck: 1:19:06 Die Verfinsterung: 1:42:40 Dank: 2:02:44 Über die Rolle der Philosophen im Staat und die politische Bedeutung der sogenannten Meinungsfreiheit schreibt Kant in seiner Schrift Zum ewigen Frieden: https://korpora.org/kant/aa08/368.html. Ergänzend kann man die entsprechenden Reflexionen in seinem handschriftlichen Nachlass zur Anthropologie lesen: https://korpora.org/kant/aa15/. Wer mein aufklärerisches Schaffen unterstützen will, kann dies tun über: https://ko-fi.com/jonathanivoloewer https://www.patreon.com/jonathanivoloewer https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=VDDT7T7XHR77U Thumbnail: www.hotpot.ai