Kants Philosophie - Weltbürgerrecht: Flüchtlinge & Kolonialismus
Kants Philosophie
16.05.2026 • 1 Std. 23 Min.
Der Naturzustand ist ein Krieg aller gegen alle. Nur öffentliches Recht kann ewigen Frieden schaffen: Es muss Gesetze geben, die jedem das Seine sichern, und diese Gesetze müssen verbindlich sein und durchgesetzt werden. Das Staatsrecht soll Frieden zwischen Individuen schaffen, das Völkerrecht zwischen Staaten. Aber damit ein solches Staats- oder Völkerrecht eingeführt werden kann, muss es zunächst ein globales Weltbürgerrecht geben: Es darf eben kein totaler Krieg aller gegen alle herrschen, sondern jeder Mensch muss ein allgemeines Besuchsrecht haben. Denn nur wenn der, der einer Rechtsgemeinschaft nicht angehört und nicht durch die in ihr herrschenden Gesetze geschützt ist, die Möglichkeit hat, seinen Beitritt zu dieser wenigstens anzubieten, kann eine Rechtsgemeinschaft überhaupt entstehen. Zitat: 0:08 Öffentliches Recht und Weltbürgertum: 1:29 Es muss ein Weltbürgerrecht auf Hospitalität geben: 10:42 Flüchtlinge: 27:25 Kolonialismus: 52:38 Die Bedeutung des Weltbürgerrechts im Angesicht des Totalitarismus: 1:10:34 Dank: 1:23:06 Das Weltbürgerrecht behandelt Kant in seiner Schrift Zum ewigen Frieden: https://www.korpora.org/Kant/aa08/357.html sowie in seiner Metaphysik der Sitten: https://www.korpora.org/Kant/aa06/352.html Wer mein aufklärerisches Schaffen unterstützen will, kann dies tun über: https://ko-fi.com/jonathanivoloewer https://www.patreon.com/jonathanivoloewer https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=VDDT7T7XHR77U Thumbnail: www.hotpot.ai