Kind, Klient & kalter Kaffee: Die Familienpsychologin next door
Kind, Klient & kalter Kaffee: Die Familienpsychologin next door

Kind, Klient & kalter Kaffee: Die Familienpsychologin next door

Nina Grimm


Podcast, Mentale Gesundheit

Rastest du im Familienalltag manchmal aus, obwohl du es eigentlich besser weißt? Verlierst du die Gelassenheit – ganz egal, wie viel Selbstfürsorge, Achtsamkeitsübungen oder Mantras du kennst? Fragst du dich, warum all dein Wissen über Bindung, Nervensystem & eigene Kindheitswunden im Alltag plötzlich einfach… verdampft? Dann willkommen bei deiner Familienpsychologin next door, Nina Grimm – Psychologin, Mama und zweifache Spiegel-Bestseller-Autorin. Hier bekommst du wissenschaftlich fundiertes Wissen zu Elternsein und Paarbeziehung, übersetzt in wirklich alltagstaugliche Schritte aus Psychologie, Verhaltens- und Psychotherapie – damit aus deinem Mental Load endlich echte Leichtigkeit wird. Dieser Podcast begleitet dich durch den wilden Ritt des Elternwerdens, Elternseins und inneren Wachstums. Für Eltern, die nicht perfekt sein wollen – sondern ehrlich, achtsam, menschlich. Bereit für weniger Überforderung und mehr Familien-Leichtigkeit? Dann los geht’s. ?✨

Alle Folgen

  • Autismus, den keiner sieht: Warum Mädchen durchs Raster fallen

    Gestern36:36

    Warum kann ein anderes T-Shirt den kompletten Morgen sprengen – während dasselbe Kind in der Schule scheinbar völlig problemlos funktioniert? Im Staffelfinale geht es um Neurodivergenz, die man nicht unbedingt auf den ersten Blick sieht. Und darum, warum Besonderheiten aus dem Autismus-Spektrum vor allem bei Mädchen und jungen Frauen häufig unerkannt bleiben. Ein Grund: eine tückische Kompensationsstrategie, durch die autistische Merkmale nach außen weniger sichtbar werden können – Masking. Der Versuch, Schwierigkeiten zu verbergen, zu kompensieren und möglichst nicht aufzufallen. Wir sprechen in dieser Folge darüber, warum Masking vor allem bei Mädchen vorkommt und wieso das auf der einen Seite eine wichtige Ressource ist – und anderseiseits die Betroffenen extrem viel Kraft kostet. Dummerweise wird das Ergebnis: Wut, Trotz, und Eigenbrödeln bei Mädels weitaus seltener dem Autismus-Spektrum zugeordnet. Warum, wieso, weshalb und welcher Wissenstand heute in der Forschung gilt - das erfährst du in dieser Folge. Natürlich richten wir im Staffelfinale auch den Blick darauf, wie wir als Eltern dieses Wissen nutzen können, um mit unseren Kids in Verbindung zu bleiben – selbst wenn das eigene Kind keine Diagnose hat. Denn hinter vermeintlichem Trotz, Drama oder Kontrollbedürfnis kann etwas ganz anderes stecken: ein Kind, das gerade versucht, mit Überforderung umzugehen und wieder Sicherheit herzustellen. Du erfährst außerdem: was es für eine Autismusdiagnose tatsächlich braucht warum wir von einzelnen Symptomen nicht auf eine Diagnose schließen können warum Autismus gerade bei Mädchen leichter übersehen werden kann wie sich Masking im Familienalltag äußern kann – und woran du es erkennen kannst welche konkreten Ansatzpunkte dir helfen können, dein überreiztes Kind auf Augenhöhe zu begleiten – ohne selbst dabei auszubrennen Du erkennst dich darin wieder? Wohlwissend, dass ein Podcast keine individuelle Beratung ersetzen kann, habe ich zum Staffelfinale noch ein besonderes Geschenk für dich als Hörer:in: Wir schenken dir 14 Tage auf dem Campus. Dort bekommst du noch mehr praktische Unterstützung und kannst unter anderem zu mir in die Sprechstunde kommen, um mir deine Fragen rund um das Thema zu stellen. → [LINK ZUR 14-TAGE-CAMPUS-TESTPHASE] Du möchtest dieses Wissen anderen Familien nahebringen? Wenn dich das Thema nicht nur als Elternteil interessiert, sondern du lernen möchtest, wie man Eltern und neurodivergente Kinder fachlich fundiert begleitet, dann schau dir meine Ausbildung an. Dort geht es nicht nur darum, Wissen über Neurodivergenz zu haben, sondern dieses Wissen so zu übersetzen, dass Eltern Verhalten besser verstehen und daraus konkrete, alltagstaugliche Unterstützung entstehen kann. Am 18.8. findet der letzte Infoabend vor dem Ausbildungsstart im Oktober statt. Komm kostenfrei dazu: → [LINK ZUM INFOABEND] Damit sage ich: Bis September! Danke, dass du auch in dieser Staffel wieder dabei warst. ❤️

  • Chaos beim Abendessen? Warum Familien am Esstisch täglich eskalieren

    04.08.202621:53

    Eigentlich wünschst du dir nur ein entspanntes Familienessen. Gemeinsam am Tisch sitzen, den Tag ausklingen lassen und Zeit miteinander verbringen. Stattdessen wird diskutiert, ermahnt, getrödelt oder ständig aufgestanden. Kommt dir bekannt vor? Dann bist du nicht allein. Der Esstisch gehört zu den konfliktreichsten Orten im Familienalltag. Dabei geht es meistens gar nicht um Tischmanieren oder mangelnden Respekt – sondern um unterschiedliche Bedürfnisse, die gleichzeitig aufeinandertreffen. In dieser Folge erfährst du, warum Familienessen so häufig eskalieren und wie du mit einfachen psychologischen Strategien deutlich mehr Ruhe, Verbindung und Leichtigkeit in euren Alltag bringen kannst – ganz ohne Machtkämpfe. Das erwartet dich in dieser Folge Welche Bedürfniskonflikte zu den intensivsten Konflikten führen. Wie du unterschiedliche Bedürfnisse am Esstisch vereinbaren kannst. Meine drei persönlichen Tops-Tools aus dem Familienalltag, die bei uns den größten Unterschied gemacht haben: ?️ 1. Die Pausensteine Eine einfache Methode für Kinder mit großem Bewegungsdrang, ohne dass du den ganzen Abend zur „Essenspolizei" werden musst. ?️ 2. Das Drei-Dinge-Spiel So entstehen echte Gespräche am Esstisch – auch mit Kindern, die sonst auf die Frage „Wie war dein Tag?" nur mit „Gut." antworten. ? 3. Das Küchenblock-Dessert Ein spielerischer Kompromiss zwischen dem Bedürfnis nach Autonomie deines Kindes und deinem Wunsch nach einem entspannten Feierabend. Das nimmst du aus der Folge mit Du musst dein Kind nicht verändern, damit Familienessen entspannter werden. Oft reicht es, den Rahmen so zu gestalten, dass die Bedürfnisse aller Familienmitglieder Platz bekommen. Genau dort entsteht echte Kooperation – und deutlich weniger Stress. Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Hören und hoffe, dass du mindestens eines der Tools direkt bei eurem nächsten Abendessen ausprobierst. Wenn dir die Folge gefallen hat, freue ich mich riesig über eine Bewertung auf Spotify oder Apple Podcasts. Damit hilfst du, dass noch mehr Familien von wissenschaftlich fundierter und alltagstauglicher Familienpsychologie profitieren können.

  • Der vergessene Faktor

    28.07.202625:35

    Warum funktionieren bindungsorientierte Erziehungsstrategien bei manchen Familien scheinbar mühelos – während andere trotz unzähliger Bücher, Podcasts und guter Vorsätze immer wieder an ihre Grenzen kommen? Die Antwort liegt häufig nicht darin, dass du zu wenig weißt oder dich nicht genug anstrengst. Sondern darin, dass in der Erziehungswelt ein entscheidender Faktor oft übersehen wird: die Persönlichkeit der Eltern. In dieser Folge erfährst du, warum dieselbe Erziehungsstrategie nicht zu jedem Elternteil passt und weshalb deine Persönlichkeit einen viel größeren Einfluss auf euren Familienalltag hat, als bisher angenommen. Ich nehme dich mit in die Welt der Persönlichkeitspsychologie und zeige dir, warum manche Eltern scheinbar unendlich geduldig bleiben können, während andere trotz bester Absichten immer wieder aus der Haut fahren – und warum das deutlich weniger mit Kompetenz als mit Persönlichkeit zu tun hat. In dieser Folge erfährst du: Warum manche Erziehungsstrategien für andere Familien wunderbar funktionieren – und dich trotzdem regelmäßig an deine Grenzen bringen. Was die Persönlichkeitsforschung auf die Frage antwortet: Warum sind wir eigentlich, wie wir sind? Wie deine Persönlichkeit deinen Familienalltag oft stärker beeinflusst als jede Erziehungsmethode. Wie wir unsere Persönlichkeit als größter Hebel für mehr Leichtigkeit im Familienalltag nutzen können. wie du aufhören kannst, gegen dein Wesen zu kämpfen – und stattdessen einen Erziehungsstil findest, der wirklich zu dir passt. Wenn du dich schon einmal gefragt hast: Warum fällt mir bindungsorientierte Erziehung so schwer? Warum funktionieren Tipps aus Büchern oder Instagram bei anderen – aber nicht bei mir? Warum reagiere ich in bestimmten Situationen immer wieder gleich? … dann ist diese Folge für dich. Mach den Elterntypen-Test Du möchtest herausfinden, welcher Elterntyp du bist? ➡️ Hier geht's zum wissenschaftlich fundierten Elterntypen-Test: Link Mein neues Buch vorbestellen In meinem neuen Buch „Eine Löwenmama muss nicht zwitschern können“ erfährst du, warum es fünf unterschiedliche Elterntypen gibt, welche Stärken jeder Typ mitbringt und wie du Erziehung so gestalten kannst, dass sie wirklich zu dir passt. ? Jetzt vorbestellen (inkl. Signieraktion): Link

  • Mindset - Bullshit!?

    21.07.202628:31

    “du bist gut so wie du bist” - Positiv Affirmationen und “Manifestiere dein Traum-Familien-Leben” - Pseudo Tipps, die wir alle schon mal gehört haben. Klingt gut. Aber funktioniert das auch? In dieser Folge nehme ich den Mindset-Hype aus psychologischer Sicht auseinander. Gemeinsam schauen wir darauf, was eine der am besten erforschten Therapieformen überhaupt über den Einfluss unserer Gedanken weiß: die Kognitive Verhaltenstherapie. Denn der Unterschied zwischen Mainstream-Kalendersprüchen und wissenschaftlich fundierter Psychologie zeigt vor allem eins: Mindset wirkt. Aber nicht so, wie Instagram es dir verkauft. In dieser Folge räumen wir mit einem der größten psychologischen Missverständnisse unserer Zeit auf und schauen darauf, was es für echte und nachhaltige Veränderung – gerade im Familienalltag – wirklich braucht. In dieser Folge erfährst du:, was die Psychologie über nachhaltige Veränderung weiß, was die Kognitive Verhaltenstherapie anders macht als klassische Mindset-Coaches, welche psychologischen Techniken wissenschaftlich fundiert sind und wirklich wirken, und wie du sie nutzen kannst, um im Familienalltag gelassener zu reagieren – gerade dann, wenn dein Kind mal wieder an deine Grenzen geht. Wenn du keine Lust mehr auf Kalendersprüche hast, sondern verstehen möchtest, warum Veränderung manchmal so schwer ist – und wie sie wirklich gelingt, dann ist diese Folge genau das Richtige für dich. Du möchtest nicht nur verstehen, sondern wirklich etwas verändern? Im Campus übersetzen wir die wirksamsten psychotherapeutischen Methoden in alltagstaugliche Strategien für Familien. Keine Standardlösungen. Sondern individuelle Begleitung für genau die Herausforderungen, die euch als Familie gerade beschäftigen. Denn dort, wo reine Tipps aufhören, beginnt oft die eigentliche Veränderung: bei den tieferliegenden Mustern, Dynamiken und psychologischen Zusammenhängen. Teste den Campus jetzt 14 Tage kostenlos >>LINK

  • Meine größten Mama-F*ck-ups -

    14.07.202640:01

    Ich dachte lange, mir fehlt einfach noch die richtige Methode. Also habe ich gemacht, was man eben macht, wenn man es besonders gut machen möchte: Ich habe Bücher gelesen. Kurse besucht. Retreats gemacht. Meditiert. Geatmet. Gelernt. Und jedes Mal dachte ich: Jetzt habe ich den Schlüssel gefunden. Bis meine Tochter das nächste Mal nicht schlafen wollte. Nicht vom Spielplatz nach Hause gehen wollte. Oder morgens wegen der Socken weinte. Und ich? War am Ende des Tages trotzdem wieder erschöpft. Genervt. Lauter, als ich eigentlich sein wollte. Heute weiß ich: Ich bin damals nicht gescheitert, weil die Methoden schlecht waren. Ich bin gescheitert, weil ich gehofft hatte, dass sie etwas lösen, das sie gar nicht lösen konnten. In dieser Folge nehme ich dich mit zu zwei meiner größten Mama-Fails. Zwei Geschichten, für die ich mich damals am liebsten eingegraben hätte – und die heute die Grundlage meiner gesamten Arbeit bilden. Vielleicht erkennst du dich darin wieder. Vielleicht stehst du gerade genau an dem Punkt, an dem ich damals stand: Du gibst dir unendlich viel Mühe. Du möchtest alles richtig machen. Und trotzdem fühlt sich Elternsein oft schwerer an, als es eigentlich sollte. Wenn das so ist, dann wünsche ich mir, dass diese Folge dir vor allem eines schenkt: Die Erlaubnis, mit dem ständigen Optimieren aufzuhören. Und die Neugier, gemeinsam mit mir eine Ebene tiefer zu schauen. In dieser Folge erfährst du: ✨ Warum ich trotz unzähliger Bücher, Kurse und Ausbildungen immer wieder an denselben Punkt gekommen bin. ✨ Weshalb zwei meiner größten Mama-Fails im Nachhinein die wertvollsten Erfahrungen meines Lebens waren. ✨ Warum Wissen allein den Familienalltag oft nicht leichter macht. ✨ Und welche Erkenntnis letztlich alles verändert hat. ? Kostenfreie Leichtigkeitsstunde Wenn du nicht noch mehr Methoden sammeln möchtest, sondern verstehen willst, warum dich manche Situationen immer wieder aus der Bahn werfen, dann melde dich hier kostenlos an. ? Link ? Ausbildung zur psychologischen Familienberater:in Für alle, die emotionale Dynamiken nachhaltig verstehen und verändern möchten – in der eigenen Familie und später auch beruflich. ? Link Ich wünsche dir ganz viel Freude mit dieser Folge. Und vielleicht entdeckst du beim Zuhören, dass deine größten Fails gar nicht das Ende der Geschichte sind – sondern ihr Anfang.

  • Der 30-Sekunden-Test: Ist dein Kind empathisch?

    07.07.202625:00

    Empathie ist EINE wichtige Voraussetzung dafür, dass dein Kind… dich ruft, statt die kleine Schwester immer wieder zu schubsen. die Schippe mit Kind im Sandkasten teilt, statt sie ihm über den Kopf zu ziehen ehrlich ist Rücksicht nimmt. und noch für so vieles mehr. Der springende Punkt: Viele Kinder können das deutlich später, als wir Eltern vermuten. Vor allem, wenn es noch jüngere Kinder im Haushalt gibt, passiert vielen Eltern ein häufiger Fehler: sie überschätzen ihr “großes” Kind! Und fordern im Familienalltag Fähigkeiten und KOmpetenzen, zu denen unsere Kindern, entwicklungspsychologisch oft noch gar nicht in der Lage sind. In dieser Folge erfährst du: • welche entwicklungspsychologischen Meilensteine erfüllt sein müssen, damit dein Kind das, was du ihm erklärst, überhaupt berücksichtigen kann. • wie du diese Meilensteine im Alltag fördern kannst. Und das beste am allem: • mit welchem einfachen Tests du wie ein Profi herausfinden kannst, ob dein Kind diese Fähigkeiten bereits hat oder nicht. Diese Folge ist für dich, wenn… • du verzweifelt vor deinem Kind stehst, weil du manche Dinge schon unzählige Male erklärt hast – und trotzdem gefühlt nichts ankommt. • du dich deshalb schon gefragt hast, ob du etwas in deiner Erziehung falsch machst oder mit deinem Kind etwas nicht stimmt. • du dein Kind entwicklungspsychologisch besser verstehen möchtest, um im Alltag gelassener, weicher und gleichzeitig klar in deinen Grenzen zu bleiben