KInote #10: Spezial – Amerika im Auge des Sturms – Mit Dr. Gero Nordmann
KInote – Künstliche Intelligenz in der Wissenschaft
11.09.2026 • 1 Std. 50 Min.
Persönliche Erinnerungen an die Zeit in den USA im September 2001 Von der Forschung am MIT über die Finanzkrise zur Transformation in Unternehmen Was politische, gesellschaftliche und technologische Umbrüche verbindet Im August 2001 kommt Gero Nordmann in die Vereinigten Staaten. Der promovierte Chemiker beginnt als Postdoc seine Arbeit am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Der Wechsel von Göttingen nach Cambridge bedeutet für ihn zunächst vor allem einen wissenschaftlichen Aufbruch. Nur wenige Wochen später verändert sich die Situation grundlegend. Am Morgen des 11. September erfährt Nordmann in seinem Labor zunächst von einem vermeintlichen Flugzeugunglück in New York. Wenig später steht er mit Kolleginnen und Kollegen in den Korridoren des MIT und sieht auf einem Bildschirm, wie das zweite Flugzeug in das World Trade Center fliegt. In diesem KInote-Spezial sprechen wir mit Dr. Gero Nordmann über ein Vierteljahrhundert, in dem sich persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Veränderungen immer wieder zu verbinden scheinen. Ausgangspunkt ist sein Buch Amerika im Auge des Sturms, in dem er seine Jahre in den Vereinigten Staaten verarbeitet. Das für ca. zwei Stunden geplante Gespräch führt vom MIT nach New York und Charlotte, vom 11. September 2001 über die Finanzkrise und die Wahl Barack Obamas 2008 bis in die Gegenwart.